Maples E-SUV 30x soll für unter 9.000 Euro auf die Straße kommen

Copyright Abbildung(en): Kandi Technologies Group, Inc.

Trotz dessen, dass Chinas E-Automarkt unter dem Abbau der Subventionen leidet, drängen immer noch neue Start-Ups auf den dortigen Markt. Alle mit dem gleichen Ziel sich ein Stück des Kuchens zu sichern. Maple ist eine von Chinas neusten E-Automarken. Entstanden ist die Marke aus dem von Geely (78 Prozent Anteil) und Kandi (22 Prozent Anteil) gehaltene Joint Venture Fengsheng Automotive Technology Group. Ein erstes E-Auto hat man ebenfalls auch schon am Start. Den E-SUV Maple 30x mit Preisen von weniger als 9.000 Euro in der günstigsten Ausstattung.

Der E-SUV drängt als Kompakt-SUV auf die Straße, ist mit einem 70-KW Motor ausgestattet und wird nach Abzug von Subventionen unter 9.000 Euro angeboten. In der Premium-Ausführung soll der x30 von Maple um die 10.380 Euro kosten. Rein elektrisch kommt der SUV auf gut 306 Kilometer-Reichweite. Durchaus eine Ansage in diesem Reichweiten- und Leistungssegment. Große Sprünge darf man allerdings nicht erwarten. Auf fünf Farben und vier Ausstattungspaket begrenzt kommt der Stromer daher.

Bereits im Januar 2020 sollen erste Exemplare gefertigt worden sein, in Serienqualität wohlgemerkt, wenn man chinesischen Medienberichten Glauben schenken darf. Die Fahrzeuge werden derzeit von der Vertriebsgesellschaft an die Händler verteilt – was dafür spricht, dass es bald die ersten Auslieferungen geben dürfte. Bereits im dritten Quartal 2020 will das Start-Up mit seinem zweiten Modell, einem rein elektrischen Van aufwarten. Hierzu gab man allerdings noch keine Details bekannt. Ebenso wenige wie für den 2021 geplanten mittelgroßen SUV, ein Mini-Fließheck und ein „Ultra-Mini-Fließheck“.

Bis 2025 sollen sukzessive weitere Modelle unterschiedlicher Größe auf dem Markt kommen. Spätestens zu diesem Zeitpunkt will Maple dann vom Kleinstwagen bis zum großen SUV viele Segmente bedienen. Ein E-Pickup und E-Roadster darf hierbei natürlich auch nicht fehlen. Wir sind auf die weitere Entwicklung gespannt und behalten Maple sowie deren Erstlingsstromer den x30 im Blick.

Quelle: Electrive.net – Maple 30x: Neues Billig-E-SUV aus China

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15 Antworten

  1. Ja, und mit dem billigen Ramsch die ganze Welt verseuchen, dass müssen die Länder auch noch bezahlen samt Kurzarbeit. Der Staat soll Förderungen ausrichten an Firmen die alles hier vor Ort produzieren.

  2. Ich kann die beiden Kommentare nicht nachvollziehen. 10.000 Euro sind viel zu wenig für so eine SUV-Blechkiste. Billige Autos fördern die verstopfung unserer Straßen und sind für den Verkehrskollaps mitverantwortlich. Billig Auto fahren hat uns erst die Umweltprobleme eingebrockt, die wir heute in den Städten haben. Auto fahren sollte so teuer sein, dass man 2 mal überlegt, ob man nicht besser ein anderes Beförderungsmittel nimmt.
    Ja, Billigramsch zu produzieren ist Mist, aber nur die heimische Produktion zu fördern ist nicht viel besser. Warum fahren in Deutschland so viele Diesel? Die Antwort ist einfach: weil der Staat den Diesel steuerlich begünstigt. Wir hätten keinen “Dieselabgasbetrug” wenn der billige Diesel diese Antriebsart nicht unnötig fördern würde.
    Wenn die Umweltbelastung endlich korrekt bepreist würde, gäbe es keine Billigprodukte und keine stinkenden Autos.

    1. Die beiden Kommentare könnten auch von der AFD kommen, in der Aussage oder Stuss 🙂 Wenn 9000,- euro zu teuer ist für ein Elektroauto SUV, dann will ich mal wissen wie teuer ein Elektroauto ist von den Betrugswerken aus Wolfsburg? 🙂

  3. Ich finde die Newsletter absolut informativ, was mich aber stört ist die ständige Angabe der chinesischen Inlandspreis. Bis ein Fahrzeug für Europa homologiert ist, Transportkosten, 10 % Zoll und 19 % Mehrwertsteuer dazugerechnet werden müssen, bis ein Händlernetz existiert, welches Service und Ersatzteilversorgung sicherstellen und auch davon leben soll , verdoppeln sich halt einfach mal die hier ständig genannten Preise.
    Ganz zu schweigen von möglichst langer Garantiezeit, Produkthaftung, gesetzliche Verpflichtung zur Altautoentsorgung etc. etc.
    Deshalb wird es einfach keine wesentlich günstigeren Fahrzeuge aus China mit Qualität geben können als die von den hier bereits aktiven asiatischen, europäischen oder amerikanischen Herstellern.

    1. 9000,- Euro + 1710,- Euro Mehrwertsteuer + 1071,- Euro Zoll = 11781,- Euro Ich bin mal so Nett. Und wegen China Qualität, heute zu Tage kommt fast alles aus China. sieht man ja schon im Medikamenten bereich oder jetzt auch Masken usw. Die frage wäre entscheidet sich ein Kunde in Deutschland für ein China Produkt für 11781,- euro oder 30.000,- Euro? Und wegen Garantiezeit braucht man nur auf VW gucken oder Audi! Für ein 30.000, 40.000 oder 50.000,- Euro Autos nur 2 Jahre Herstellergarantie wo andere wie Hyundai oder Kia sogar 5 oder 7 Jahre haben und die Leute kaufen es trotzdem. Ich denke auch das Autos aus China nicht die Qualität wie ein Koreaner oder ein Japaner haben werden, aber die werden das eben durch den Preis ausgleichen, die schwäche. Ich Könnte mir vorstellen das viele die ein Elektroauto fahren wollen und in den Genuss kommen wollen, sich für dieses Auto Entscheiden werden

    1. Marple oder Dacia, nicht Marple und VW-Konzern. Diese Frage wäre hier angebrachter. Von den technischen Daten in etwa gleich. Mit dem Unterschied, daß der Dacia Spring (oder auf chinesisch Renault K-Ze??? ;)) mit einer Realweite von rund 200km daherkommt und bereits in China rumgondelt.
      Der @klaus hat hier wohl ein persönliche Aversion gegen die weltweit gebauten Wolfsburger Bescheißermodelle. Wobei ich iihm zustimmen kann. Aber es sind nun mal Arbeitsplätze und die sind auch wichtig! Wobei ich mich freuen würde in Zukunft nicht von VW-Konzern oder dergleichen abfällig zu sprechen, sondern vielmehr von den miesen narzistischen VW-Managern. Damit trifft man eher den Richtigen!
      Zurück zum China-Ramsch.
      Bisher ist hier in Europa noch kein China-e-Vehikel aufgeschlagen. Zumindest nicht in Serie.
      Wenn, dann meist ein unter Europäischer oder Amerikanischer Führung, aber auch hier nicht im Ganzen, sondern in Komponenten.
      Es kommt auf jeden Fall der Polstar 2 aus China. Hier kann dann die Qualität erst einmal begutachtet werden.
      Dann denke ich, sehen wir weiter.
      Bei der momentanen Lage frage ich mich, ob viele von uns Patrioten und Zugereiste, überhaupt noch in der Lage sein werden, ein Auto zu kaufen?!
      Mit Hilfe der Coronakrise wird ja gerade wieder verstärkt an der Demontierung des Mittelstandes geschraubt.
      !Halt die Klappe Bürger und bleib zu Hause! Du Doofmann!

  4. Was soll denn dieser Dualismus zwischen europäischen und chinesischen Produkten??? Die deutschen Fahrzeuge (mit Ausnahme von VW) kommen doch auch alle aus China: Opel Corsa e (und Peugeot 208e sowie Renault K-ZE) kommen von DongFeng, BMW iX3 von Brilliance, Volvo von Geely, Smart … usw. usw. Der Dualismus müsste heißen: entweder original China oder China mit europäischen Marken-Emblem.

    1. Der e-Corsa kommt aus dem PSA-Werk Saragossa, ehemals GM/Opel. Die verwendete Plattform wurde hauptsächlich von PSA entwickelt, unter Beteiligung von Dongfeng.

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