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Honda steigt bei ubitricity ein und gibt E-Autos die Chance noch intelligenter zu werden

ubitricity mit Technologielösung an Lampe in London
ubitricity
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Das Branchenmagazin Electrive.net hat darüber berichtet, dass Honda sich im Rahmen einer neuen Finanzierungsrunde in signifikanter Höhe an dem Berliner Unternehmen ubitricity beteiligt hat. Neben Honda haben auch die Altinvestoren erneut Geld in das Unternehmen investiert. Hondas Pläne mit der Technologie von ubitricity könnten weitreichend sein.

Electrive.net hat aus gut unterrichteten Kreisen von der Investition Hondas in ubitricity erfahren, offiziell wurde dies bisher nicht bestätigt, weder von Honda, noch von ubitricity. Lediglich eine kurze Meldung von deutsche-startups.de – basierend auf den Veränderungen im Handelsregister – lässt auf den Einstieg des japanischen Herstellers schließen.

15% der Anteile hat sich Honda am Start-Up gesichert. Ebenfalls haben sich Siemens, EDF Deutschland, die IBB Beteiligungsgesellschaft und der frühere Daimler– und Bahnchef Heinz Dürr an ubitricity erneut beteiligt. Die beiden Gründer Frank Pawlitschek und Knut Hechtfischer sehen mit dem Investment der Japaner wohl eine Vision in Erfüllung gehen. Hatte man doch von Anfang an darauf gehofft, dass die eigene Technologie direkt in Fahrzeuge einzubauen. Mit dem Ziel: „das Auto als intelligenten Verbraucher noch ein bisschen intelligenter zu machen und die Infrastruktur dumm zu lassen“, wie Pawlitschek in einem Video-Interview im electrive.net Studio auf der Hannover Messe 2018 zu verstehen gab.

Sollte Honda sich entschließen die Technologie von ubitricity in den eigenen E-Fahrzeugen zu verbauen, würde das E-Auto künftig mit einem Stromzähler daher kommen. Hierdurch wird die Kontrolle über eichrechtskonforme Energiedaten und der Vertrag mit dem Kunden am Fahrzeug hängen und nicht in teurer Infrastruktur am Straßenrand.

Mit dem Honda Urban EV als erstes E-Auto des Unternehmens ist Anfang 2020 zu rechnen. Ein seriennahes Konzept wird im März auf dem Genfer Autosalon, das Serienfahrzeug im September auf der IAA in Frankfurt zu sehen sein. Ob wir dann bereits etwas zur Integration der Technologie mitgeteilt bekommen, oder ob dies noch zu früh ist, werden wir Anfang März erfahren.

Quelle: Electrive.net – Mobile Metering: Honda steigt bei Ubitricity ein

Ein Kommentar

  1. Eine der bedeutendsten Schritte in der Entwicklung der E-Mobilität überhaupt:

    Anstatt die Kosten der Allgemeinheit aufzubürden, zahlt der Nutzer des PKW. Die Technologie sollte zur Pflicht-Serien-Ausstattung aller Fahrzeuge werden.

    Fürchte jedoch dass damit auch Datenspeicher- und Übermittlungssysteme wie W-Lan notwendig sind, die andere Probleme verursachen: Datenschutzrecht und Datensicherheitstechnologie am Fahrzeug sind schwieriger zu lösen, als Leitungsverbindungen zu Rechnersystemen sicherer zu machen.

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