Skoda verzeichnet im ersten Halbjahr 2024 starke Finanz- und Verkaufsergebnisse

Skoda verzeichnet im ersten Halbjahr 2024 starke Finanz- und Verkaufsergebnisse
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Skoda

Michael Neißendorfer
Michael Neißendorfer
  —  Lesedauer 4 min

Der Autohersteller Skoda hat in den ersten sechs Monaten des Jahres 2024 solide Verkaufs- und Finanzergebnisse erzielt und habe damit seine Widerstandsfähigkeit und Flexibilität in einem herausfordernden Marktumfeld unter Beweis gestellt, so die VW-Tochter in einer aktuellen Mitteilung. Die Umsatzerlöse von 13,7 Milliarden Euro entsprechen etwa dem Vorjahreszeitraum (-0,7 Prozent); das Operative Ergebnis stieg deutlich auf 1,15 Milliarden Euro (H1/2023: +26,1 Prozent); die Operative Rendite wuchs auf 8,4 Prozent (H1/2023: 6,6 Prozent); der Netto-Cashflow belief sich auf 1,41 Milliarden Euro (+135,8 Prozent).

Die positive Entwicklung des Operativen Ergebnisses sei im Wesentlichen auf einen optimierten Modellmix bei den verkauften Autos, günstige Wechselkurseffekte und die konsequente Umsetzung des Programms Next Level Efficiency+ zurückzuführen. Der Anstieg des Cashflows gehe auf ein höheres Operatives Ergebnis und ein verbessertes Working Capital zurück. Von Januar bis Juni lieferte Skoda weltweit 448.600 Autos aus, 3,8 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Der Octavia erwies sich mit 24,1 Prozent mehr Auslieferungen erneut als Bestseller der Marke. Auch ein E-Auto trug seinen Teil zum Erfolg bei: Der vollelektrische Enyaq zählt in wichtigen Märkten wie Deutschland zu den meistverkauften Elektroautos überhaupt. In den vergangenen Monaten habe Skoda sein breit gefächertes Portfolio, das neben reinen Verbrennern mehrere klimafreundlichere Alternativen wie Plug-in-Hybride, Mild-Hybride und vollelektrische Modelle bereithält, umfassend modernisiert. In den Zulassungsstatistiken für Europa rückte die Marke erstmals in der Unternehmensgeschichte auf den vierten Platz vor. Im kommenden Herbst stellt Skoda den vollelektrischen Elroq vor, der als kompaktes SUV im volumenmäßig größten Teilsegment Europas antritt und im Titelbild zumindest angedeutet erkennbar ist.

„Skoda startet mit dem Rückenwind eines starken ersten Halbjahres in die zweite Jahreshälfte. Ich bin dankbar dafür, wie gut unsere Kunden das vielfältigste und modernste Modellangebot unserer Unternehmensgeschichte annehmen. Zugleich bereiten wir uns darauf vor, mit der Präsentation des Kompakt-SUV Elroq ab Oktober unser vollelektrisches Portfolio auszubauen. Auch wenn wir neue Herausforderungen in diesem dynamischen Markt weiterhin aufmerksam beobachten, erlauben uns die Ergebnisse des ersten Halbjahres, vorsichtig optimistisch zu sein. Wir gehen mit berechtigter Zuversicht voran“, sagt Klaus Zellmer, Vorstandsvorsitzender von Skoda Auto.

„Wir liegen auf dem richtigen Kurs, um durch die Transformation zu navigieren“

„Die Finanzergebnisse für das erste Halbjahr zeigen, dass wir auf dem richtigen Kurs liegen, um unsere Marke durch die Transformation unserer Branche zu navigieren. Wir konnten alle zentralen Finanzkennzahlen verbessern. Diese Ergebnisse ermöglichen es uns, die Gesamtmarktposition von Skoda kontinuierlich auf die zukünftigen Anforderungen auszurichten und die nachhaltige Entwicklung unserer Produkte, Produktionsstandorte und Digitalisierungsprozesse kontinuierlich finanzieren zu können“, erklärt Holger Peters, Skoda Auto Vorstand für Finanzen, IT und Legal Affairs. Durch die konsequente Umsetzung seines Strategieprogramms Next Level Efficiency+ will Skoda die Profitabilität in der näheren Zukunft oberhalb von 8 Prozent halten.

Skoda hat in der ersten Jahreshälfte die aktuellen Generationen von Superb und Kodiaq sowie die aufgewerteten Versionen von Scala, Kamiq und Octavia eingeführt. Letzterer ist weiterhin Bestseller der Marke – seine Auslieferungen stiegen mit gut 121.000 Einheiten um 24,1 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Enyaq bleibt trotz eines unbeständigen Marktumfelds eines der meistverkauften Elektroautos Europas mit fast 30.000 ausgelieferten Modellen. Das batterieelektrische SUV-Modell ist vor allem in Deutschland sehr erfolgreich – 9600 ausgelieferte Exemplare bedeuten einen Zuwachs um 22,4 Prozent.

Skoda_Enyaq_Sportline_e-auto
Skoda

Die Strategie von Skoda orientiere sich an den Wünschen der Kunden. Das Portfolio der Marke umfasse daher Autos mit Verbrennungsmotor, Mild-Hybridantriebe, reine Elektroautos sowie die neue Generation eines Plug-in-Hybrid-Antriebsstrangs, der Superb und Kodiaq elektrische Reichweiten von mehr als 100 Kilometern ermöglicht.

Die erfolgreichsten Märkte sind Deutschland (91.100 Fahrzeuge; +13.800), Polen (31.500; +4300), Frankreich (21.500; +3800) und das Vereinigte Königreich (37.600; +3400). Signifikante Zuwächse verzeichnet Skoda in südeuropäischen Ländern wie Kroatien (5.500; +2100), Spanien (17.500; +1900) und Italien (19.300; +1800).

Fortschreitende Elektrifizierung und höhere Zugänglichkeit

Mit dem rein elektrischen Elroq, dem neuen Enyaq, dem Epiq und dem Projekt Small BEV baut Skoda sein Angebot an Elektroautos weiter aus. In diesem Herbst steht die Premiere des neuen Elroq bevor, der als Kompakt-SUV im volumenmäßig größten Teilsegment Europas antritt. Er setzt mit seinem unverwechselbaren Auftritt als erstes Modell der Marke die neue Skoda Designsprache Modern Solid um und soll damit das Exterieurdesign des E-Auto-Portfolios auf ein neues Level heben. Kompakte Abmessungen und eine Reichweite von mehr als 560 Kilometern im WLTP-Zyklus sollen den neuen Stromer zum Erfolgsmodell machen.

Im Frühjahr hat Skoda eine Konzeptstudie vorgestellt, die den Weg für ein weiteres von insgesamt sechs Elektroautos bereitet, die die Marke in den kommenden Jahren einführen will: den Skoda Epiq, einen kleinen Crossover zu einem Preis von circa 25.000 Euro. Der neue Enyaq, Nachfolger des ersten rein elektrischen SUV-Modells von Skoda, ist für das kommende Jahr eingeplant. Darüber hinaus will Skoda 2027 ein innerhalb der VW-Markengruppe Core entwickeltes kleines Elektroauto präsentieren, dessen Preis bei etwa 20.000 Euro liegen soll.

Quelle: Skoda – Pressemitteilung vom 02.08.2024

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Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über Stromnetze, erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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