Škoda steigert seinen Absatz um fast 13 Prozent

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Škoda

Michael Neißendorfer
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Der Autohersteller Škoda setzt seinen Aufwärtstrend fort, lieferte im vergangenen Jahr weltweit 1.043.900 Fahrzeuge (+12,7 Prozent) an Kunden aus und verzeichnete damit das stärkste Verkaufsergebnis der letzten sechs Jahre. In Europa (EU 27+4) lieferte Škoda 836.200 Fahrzeuge (+9,9 Prozent) aus und wurde damit erstmals zur drittbestverkauften Automarke in seinem Kernmarkt. Ein wichtiger Treiber für diese Leistung war der Erfolg der Elektroauto- und Plug-in-Hybrid-Modelle von Škoda: Jedes vierte Škoda-Modell (25,7 Prozent) wurde mit einem Stecker ausgeliefert, und damit mehr als doppelt so viele wie im Vorjahr, so der Hersteller in einer aktuellen Mitteilung.

Die meistverkauften Modelle waren die Verbrenner Octavia, der Kodiaq, der Kamiq, der Fabia und der Karoq, unmittelbar dahinter folgen die E-Auto-Modelle Elroq und Enyaq. Deutschland bleibt mit 211.100 Auslieferungen (+12,8 Prozent) der größte Markt für Škoda, gefolgt von der Tschechischen Republik, dem Vereinigten Königreich, Indien und Polen. Auch die Internationalisierung setzte sich weiter fort: Die Auslieferungen in Indien verdoppelten sich nahezu auf 70.600 Fahrzeuge (+96,1 Prozent), während in Vietnam die Produktion des Slavia und des Kushaq aufgenommen wurde. 2026 werden zwei neue Elektromodelle auf den Markt kommen: Der urbane Crossover Epiq und das siebensitzige Familien-SUV Peaq werden das vollelektrische Portfolio von Škoda verdoppeln.

„Škoda Auto erreicht neue Erfolgslevel. Im Jahr 2025 haben wir die Marke von einer Million ausgelieferten Fahrzeugen überschritten, wodurch Škoda zur drittbestverkauften Automarke in Europa, unserem Kernmarkt, geworden ist“, kommentiert Klaus Zellmer, CEO von Škoda Auto. „Mit Blick auf die Zukunft freuen wir uns darauf, mit den bevorstehenden Weltpremieren von zwei brandneuen, vollelektrischen Modellen auf diesem Erfolg aufzubauen: dem urbanen SUV Epiq und dem Siebensitzer Peaq, unserem neuen Flaggschiff. Diese Fahrzeuge werden unser vollelektrisches Portfolio verdoppeln und die Elektromobilität noch zugänglicher machen.“

Elektromobilität auf dem Vormarsch

Die Auslieferungen von elektrifizierten Fahrzeugen (BEV- und PHEV-Modelle) haben sich im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt: Škoda lieferte weltweit 174.900 batterieelektrische Fahrzeuge und 43.800 Plug-in-Hybride aus – insgesamt 218.700 Fahrzeuge (+117,5 Prozent). Bei den Auslieferungen von batterieelektrischen Fahrzeugen, die in manchen Märkten nochmals höhere Wachstumsraten aufweisen, waren Deutschland (51.000; +106,6 Prozent), Dänemark (16.700; +191 Prozent) und die Niederlande (15.100; +300 Prozent) die stärksten Märkte für Škoda. In der Tschechischen Republik lieferte der Automobilhersteller 6000 Elektroautos an Kunden aus (+245,7 Prozent). In Škodas Kernmarkt Europa (EU27+4) machten E-Autos und Plug-in-Hybride 25,7 Prozent (+116,5 Prozent) aller Škoda Auslieferungen aus.

Der Elroq war insgesamt das zweitbestverkaufte Elektroauto in der Region und belegte in der Tschechischen Republik, Dänemark, den Niederlanden und der Slowakei den ersten Platz. In Deutschland, Österreich und der Schweiz gehörte das kompakte SUV zu den drei gefragtesten Modellen. Der größere Enyaq belegte den siebten Platz unter den meistverkauften Elektroauto-Modellen in Europa und rangierte in der Tschechischen Republik, Finnland, der Schweiz, Österreich und der Slowakei unter den Top 3.

Der Octavia bleibt mit weltweit 190.300 ausgelieferten Einheiten (-11,8 Prozent) das meistverkaufte Modell von Škoda. Die aktuelle vierte Generation, die seit 2020 auf dem Markt ist, hat kürzlich die Marke von 1.000.000 verkauften Einheiten überschritten. Das Jubiläumsfahrzeug wurde an einen Kunden in der Tschechischen Republik ausgeliefert. Auf den Octavia folgen Kodiaq (130.400 Auslieferungen), Kamiq (125.900) und Fabia (119.100).

Quelle: Škoda – Pressemitteilung vom 21.01.2026

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Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über Stromnetze, erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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