Weitere Daten und Fakten zum neuen Škoda Epiq

Weitere Daten und Fakten zum neuen Škoda Epiq
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Škoda

Michael Neißendorfer
Michael Neißendorfer
  —  Lesedauer 8 min

Škoda wird in der ersten Hälfte dieses Jahres den neuen, vollelektrischen Epiq vorstellen. Als ein wichtiges Modell im dynamischen Einstiegssegment soll der City-SUV-Crossover die Elektromobilität noch zugänglicher machen und neue Kundengruppen für die Marke gewinnen. Außerdem ist er Škoda zufolge ein Eckpfeiler in der Strategie, das vollelektrische Portfolio der Marke 2026 zu verdoppeln, so der Hersteller in einer aktuellen Mitteilung, die weitere Daten und Fakten zum neuesten Wurf der tschechischen VW-Marke enthält.

Der Epiq kombiniert kompakte Abmessungen mit einem geräumigen Innenraum und nutzt die Vorteile der neuen MEB+-Plattform mit Frontantrieb, die ein geringes Gewicht und hohe Energieeffizienz ermöglicht. Mit einer Reichweite von bis zu 430 Kilometern und einer Schnellladefunktion mit bis zu 133 kW ist er für den komfortablen Alltagseinsatz ausgelegt. Verfügbar sind unter anderem fortschrittliche Fahrerassistenzsysteme wie Travel Assist 3.0 sowie Funktionen, die normalerweise in höheren Segmenten zu finden sind und die Sicherheit und den Komfort im Straßenverkehr erhöhen.

„Mit dem Epiq macht Škoda die Elektromobilität noch zugänglicher, da er das dritte Modell in unserem wachsenden vollelektrischen Portfolio ist. Dieser smarte SUV-Crossover stellt eine bedeutende Erweiterung unserer Produktpalette dar und kombiniert attraktives Design, großzügiges Platzangebot und Erschwinglichkeit, um ganz neue Kundengruppen anzusprechen. Mit Preisen, die in vielen Märkten mit denen eines Kamiq mit Verbrennungsmotor vergleichbar sind, erhalten Kunden echte Wahlfreiheit sowohl hinsichtlich des Antriebsstrangs als auch des Fahrzeugstils“, kommentiert Klaus Zellmer, CEO von Škoda Auto.

Der Epiq knüpfe an die starke Dynamik von Škoda im Bereich der Elektromobilität an. „Im Jahr 2025 belegte der Elroq den zweiten Platz unter den meistverkauften Elektroautos in Europa, während der Enyaq den siebten Platz erreichte. Damit hat Škoda zwei Modelle in den europäischen E-Auto-Top-10 und liegt insgesamt auf Platz vier bei den vollelektrischen Fahrzeugen. Mit dem Epiq werden wir diese Erfolgsgeschichte fortsetzen und beschleunigen“, so Zellmer weiter.

Oliver Stefani, Chefdesigner bei Škoda Auto, verweist auf die Besonderheiten des neuen Elektroautos aus Designer-Sicht: „Der Epiq ist ein Meilenstein in der Entwicklung des Designs von Škoda. Es ist das erste Serienmodell, das alle Elemente der neuen Designsprache Modern Solid vollständig integriert. Das minimalistische Konzept kombiniert raffinierte Details, die das Erscheinungsbild des SUV aufwerten, und verbindet unverwechselbaren Stil mit Funktionalität. Zum ersten Mal kommt bei einem Serienfahrzeug von Škoda eine neue T-förmige Lichtsignatur zum Einsatz, die künftig das charakteristische Beleuchtungsmerkmal auch anderer Modelle werden wird. Der nachhaltige Innenraum wurde ebenfalls komplett neugestaltet und vermittelt mit klaren Linien ein Gefühl von Vertrauen und Gemütlichkeit.“

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Der Epiq gehört zur Electric Urban Car Familie von Konzernmutter Volkswagen. Zusammen mit dem Cupra Raval, dem ID.Polo und dem ID.Cross ist er Teil einer markenübergreifenden Produktkampagne innerhalb der Volkswagen Brand Group Core, in der die Marken der Gruppe Einstiegsmodelle für die Elektromobilität auf den Markt bringen werden. Die Brand Group Core nutzt gezielt Synergien und Skaleneffekte, um in Europa technisch und preislich besonders attraktive Elektroautos anzubieten.

Klein, aber wendig: der Škoda Epiq auf einen Blick

Das Crossover-SUV vereint kompakte Abmessungen, ähnlich denen seines Pendants mit Verbrennungsmotor, dem Kamiq, mit viel Platz im Innenraum. Die Abmessungen und die Agilität des Elektroantriebs erleichtern das Manövrieren in dichten Stadtzentren, engen Gassen und auf kurvigen Straßen. Verschiedene Batteriegrößen und eine Leistungsspanne von 85 bis 155 kW bieten Kunden eine große Auswahl an Optionen, die ihren Bedürfnissen entsprechen. Eine Reichweite von bis zu 430 Kilometern bietet Flexibilität für den täglichen Gebrauch. Mit Gleichstrom kann die leistungsstärkste Version in etwas mehr als 20 Minuten von 10 auf 80 Prozent geladen werden.

Der Škoda Epiq ist das erste Serienmodell der Marke, das alle Elemente der neuen Designsprache Modern Solid trägt. Das bunte Camouflage-Design, das das Fahrzeug vor seiner Weltpremiere in der ersten Hälfte dieses Jahres noch trägt, ermöglicht einen genaueren Blick auf das Modern Solid-Design, einschließlich der Aerodynamik mit einem niedrigen Luftwiderstandsbeiwert von cw = 0,275.

Die Seitenlinien vermitteln ein Gefühl von Selbstbewusstsein, und der minimalistische Ansatz unterstreicht das funktionale Design des Fahrzeugs. Die hervorgehobenen, O-förmigen Lufteinlässe in der Frontschürze verfügen über aktive Lüftungsklappen, die die Aerodynamik verbessern. Neben ihrer stilistischen Attraktivität hat die markante Frontpartie – die sogenannte Volcano-Line – auch eine praktische Funktion: Sie verbirgt diskret integrierte Air Curtains, die den Luftwiderstand weiter senken. Die robust gestaltete Heckschürze unterstreicht deutlich den SUV-Charakter, während der unlackierte Bereich, der sich bis zum hinteren Seitenschweller erstreckt, sowohl im Stadtverkehr als auch beim Einladen von Gepäck vor Beschädigungen schützt. Die aerodynamisch optimierten Räder sind in Größen von 17 bis 19 Zoll erhältlich.

Die markante Frontpartie mit dem Tech-Deck-Face wird durch eine neue T-förmige Lichtsignatur für die Scheinwerfer ergänzt, die sich auch in den Rückleuchten widerspiegelt. Der Epiq ist serienmäßig mit LED-Scheinwerfern ausgestattet. Die Matrix-LED Top-Variante mit 12 Segmenten verfügt über leistungsstärkere Lichtquellen für Abblend- und Fernlicht, kann den Gegenverkehr vor Fernlichtblendung schützen und bietet vier Modi für Fahrten in der Stadt, auf Landstraßen, Autobahnen und bei Schlechtwetter.

Typisch Škoda: einer der größten Kofferräume seiner Klasse

Der Innenraum des Epiq setzt den fließenden, aufgeräumten Look fort und unterstreicht zusammen mit dem horizontal ausgerichteten Armaturenbrett und der Ambientebeleuchtung das Gefühl von Geräumigkeit und Gemütlichkeit. Der minimalistische, kantige Stil verstärkt den robusten Charakter der Modern Solid-Designsprache zusätzlich. Die Fahrdaten werden auf einem 5,3-Zoll-Display im Sichtfeld des Fahrers angezeigt, wie man es von anderen Elektroautos von Škoda kennt. Ein 13-Zoll-Zentraldisplay ist serienmäßig und ermöglicht die einfache Steuerung von Infotainment, Navigation sowie aller Funktionen und Einstellungen.

Es stehen drei Design Selections zur Auswahl, bei denen für die Sitzbezüge zu 100 Prozent recyceltes PES verwendet wird. Die Einstiegsvariante ist Studio. Die Design Selection Loft ist in Grautönen oder Mintgrün erhältlich und verfügt über ein neues Prägemuster sowie Techtona, eine synthetische Leder-Alternative, auf dem Armaturenbrett und den Türverkleidungen. Die Top-Design Selection Suite bietet Sitze mit geprägten Suedia- und Techtona-Bezügen in Tabora Brown, wobei das gleiche Material auch beim Armaturenbrett und den Türverkleidungen verwendet wird. Sowohl Loft als auch Suite verfügen über eine Ambientebeleuchtung.

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Dank der neuen MEB+-Plattform bietet der Škoda Epiq einen der größten Kofferräume seiner Klasse. Das Basisvolumen beträgt 475 Liter und ist damit 75 Liter größer als das des Kamiq. Durch Umklappen der Rücksitze lässt es sich auf 1344 Liter erweitern. Der Innenraum bietet fast 26 Liter zusätzlichen Stauraum. Hinzu kommen neue Simply Clever-Features wie eine leicht zugängliche kompakte Tasche zur Aufbewahrung von Ladekabeln, die sich an den Top-Tether-Haken im Kofferraum befestigen lässt. Diese ergänzen bekannte Klassiker wie den Regenschirm in der Tür, den Parkscheinhalter und den Eiskratzer aus recycelten Materialien.

Neue MEB+-Plattform mit Frontantrieb: zwei Batterietypen und Schnellladefunktion

Der Epiq ist das erste Modell von Škoda, das auf der für kleine Elektroautos entwickelten MEB+-Plattform von VW basiert. Ihre Hauptmerkmale sind der Frontantrieb und eine Traktionsbatterie mit adäquater Kapazität. Dadurch kann der Innenraum maximiert, das Gewicht minimiert und der Energieverbrauch verbessert werden. Das Fahrzeug wird von zwei verschiedenen Versionen des neuen Elektromotors APP290 in drei Leistungsvarianten angetrieben, kombiniert mit zwei verschiedenen Traktionsbatterien.

Die Variante Epiq 35 bietet 85 kW, während der leistungsstärkere Epiq 40 über 99 kW verfügt. Beide sind mit einer Batterie mit einer Gesamtkapazität von 38,5 kWh ausgerüstet. Das Spitzenmodell Epiq 55 bietet 155 kW und eine 55-kWh-Batterie. Der kleinere 38,5-kWh-Akku ist eine LFP-Batterie (Lithium-Eisenphosphat) und bietet die Vorteile einer langen Lebensdauer und eines geringen Gewichts. Die 55-kWh-Batterie hat die gleichen Abmessungen und ein ähnlich geringes Gewicht. Sie verfügt allerdings dank ihrer NMC-Chemie (Nickel-Mangan-Kobalt) über eine größere Energiedichte sowie eine höhere Kapazität und ermöglicht damit eine größere Reichweite.

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Alle drei Varianten können bei Wechselstrom mit 11 kW aufgeladen werden, während Gleichstromladen je nach Variante mit bis zu 50, 90 und 133 kW möglich ist. Die leistungsstärkste Version kann in nur 23 Minuten von 10 auf 80 Prozent Kapazität geladen werden.

Sicherheit: Advanced Assisted Driving System 3.0

Die neue MEB+-Plattform basiert auf einer Kombination aus Einzelradaufhängung mit einer bewährten und robusten MacPherson-Vorderachse sowie einer leichten, platzsparenden Verbundlenker-Hinterachse. Alle Räder sind mit Scheibenbremsen ausgestattet. Neu ist die Integration der Stabilitätskontrolle ESC und des Bremskraftverstärkers in eine moderne mechatronische Einheit.

Die MEB+-Plattform übernimmt fortschrittliche aktive Sicherheitsfunktionen von Modellen aus höheren Klassen auf der MEB-Plattform und bietet erhebliche Verbesserungen sowie mehrere neue Ergänzungen für noch mehr Sicherheit und Fahrkomfort. Der Epiq verfügt über den Travel Assist 3.0, das fortschrittlichste Fahrerassistenzsystem, das in Škoda-Fahrzeugen verfügbar ist. Es umfasst den Erweiterten Adaptiven Spurhalteassistenten für Längs- und Querrichtung sowie den gesamten Geschwindigkeitsbereich. Darüber hinaus kann es auf Ampeln und Verkehrszeichen, einschließlich Stoppschildern, mit automatischem Anhalten reagieren und unterstützt tägliche Online-Updates der Verkehrszeichendaten für möglichst genaue Reaktionen des Fahrzeugs bei dichtem Verkehr.

Das Top View Panorama-Kamerasystem umfasst vier Kameras, die die Umgebung des Fahrzeugs vollständig abdecken und das Fahrzeug aus der Vogelperspektive anzeigen, um einschließlich einer 3D-Visualisierung präzises Manövrieren auf engem Raum zu ermöglichen. Eine weitere Neuerung ist der Kreuzungsassistent 2.0, der mit Radarsensoren in den Ecken der Frontschürze beim Einfahren in unübersichtliche Kreuzungen assistiert und vor herannahenden Fahrzeugen oder Radfahrern warnt. Das Fahrzeug kann mit bis zu sieben Airbags ausgestattet werden, darunter ein zentraler Airbag zwischen den Vordersitzen.

Quelle: Škoda – Pressemitteilung vom 09.02.2026

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Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über Stromnetze, erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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