My Ami Buggy: Citroën-Studie für neben der Spur

My Ami Buggy: Citroën-Studie für neben der Spur
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maison-vignaux @ Continental Productions

Wolfgang Plank
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  —  Lesedauer 2 min

Citroën denkt mal wieder abseits eingefahrener Wege. Mit dem „My Ami Buggy Concept“ stellen die Franzosen nun ein Studie auf Basis des elektrischen Kleinstwagens Ami vor, der mit seiner 6-kW-Motorisierung schon ab 15 gefahren werden darf.  Das Spaßmobil im Offroad-Look soll „den Durst nach Freiheit, Freizeit und Nonkonformität stillen“, heißt es in der Ankündigung. Panoramadach und das Fehlen von Türen erlaubten es, ganz in die Umgebung einzutauchen. „My Ami Buggy Concept soll funktional und einfach sein„, sagt Designer Samuel Pericles. „Ganz im Sinne ikonischer und zeitgenössischer Industrieobjekte.

Der My Ami Buggy steht auf grobstolligen Breitreifen und sieht durch Schutzbügel und Scheinwerfergitter betont abenteuerlustig aus. Dieser Eindruck setzt sich an den Seiten durch Kotflügelverbreiterungen und Flankenschutz fort. Der Dachgepäckträger samt Reserverad und Zusatz-Leuchten erinnert an legendäre Wüsten-Buggys. Auf Türen verzichtet der Winzling völlig. Gegen schlechtes Wetter helfen transparente, regendichte Planen mit Reißverschluss – eine Hommage an den legendären Citroën Méhari.

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Obwohl es sich um einen rein kreativen Ansatz handelt, hätten Designer und Ingenieure dennoch dafür gesorgt, dass das Konzept technisch umsetzbar sei, heißt es bei Citroën. Befestigungen am Röhren-Chassis seien eine echte Herausforderung gewesen. Besondere Elemente wie Sitze, Ladekabel oder Türaufsätze sind in leuchtendem Gelb gehalten. Auf dem Dach ist auf der Fahrerseite der Schriftzug „Pilot“ und auf der Beifahrerseite der Schriftzug „Co-Pilot“ zu sehen, während auf dem Fahrersitz die Nummer 01 und auf dem Beifahrersitz die Nummer 02 als Hinweis auf die jeweilige Position angebracht sind. Gelbe pfeilförmige Aufkleber unter dem Spoiler zeigen die Windrichtung an – eine Anlehnung an die Luftfahrt.

Der My Ami Buggy Concept verfügt über dickere Sitzpolster, die herausnehmbar sind und gewaschen werden können. Die Ablageflächen können für ein Picknick oder einen Ausflug nach draußen mitgenommen werden. Dazu gibt es ein spezielles Gepäcksortiment – unter anderem eine Seemannstasche mit Klappe, die unter dem Armaturenbrett Platz findet. Im Einstiegsbereich auf Sitzhöhe ist ebenfalls ein Stauraum eingebaut. Und damit das Abenteuer unvergesslich bleibt, sind vier Kamerahalterungen an den Türrahmen verbaut. Ob es ein entsprechendes Pendant für den baugleichen Opel Rocks-e gibt, steht noch nicht fest.

Quelle: Citroën – Pressemitteilung vom 16. Dezember 2021

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Wolfgang Plank

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Wolfgang Plank ist freier Journalist und hat ein Faible für Autos, Politik und Motorsport. Tauscht deshalb den Platz am Schreibtisch gerne mal mit dem Schalensitz im Rallyeauto.

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