E-Autos im März: 66 Prozent mehr Neuzulassungen als im Vorjahr

E-Autos im März: 66 Prozent mehr Neuzulassungen als im Vorjahr
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Daniel Krenzer
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Im März sind in Deutschland 70.663 neue reine Elektroautos neu zugelassen worden, was einem Plus von mehr als 66 Prozent im Vorjahresvergleich entspricht. Wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) berichtet, stieg der Anteil der E-Autos an den Neuzulassungen damit auf 24 Prozent. Insgesamt wurden 16 Prozent mehr neue Autos als ein Jahr zuvor zugelassen.

117.846 Neuwagen verfügten dem KBA zufolge über einen hybriden Antrieb (inklusive Mild-Hybride mit 48-Volt-Technik) und erzielten einen Anteil von 40,1 Prozent (+16,2 Prozent), darunter 29.996 Plug-in-Hybride (+13,0 Prozent/10,2 Prozent). 22,8 Prozent der Neuzulassungen waren den Benzinern (66.959 Pkw) zuzurechnen, deren Anzahl um 4,9 Prozent geringer ausfiel als im Vorjahresmonat. Somit ziehen Elektroautos an den reinen Benzinern vorbei, wobei die meisten Hybride ebenfalls vorwiegend mit Benzin betrieben werden. 37.664 Diesel-Pkw waren mit -0,6 Prozent ebenfalls rückläufig, ihr Anteil betrug 12,8 Prozent. Auch ein neues Brennstoffzellen-Auto, das mit Wasserstoff betrieben wird, erhielt eine Neuzulassung.

Besonders deutliche Zuwächse beim Fahrzeugabsatz erzielten den Zahlen zufolge Hersteller, die nur oder stark auf E-Autos setzen: BYD (+327,1 Prozent/1,2 Prozent Marktanteil), Leapmotor (+318,1 Prozent/0,5 Prozent), Tesla (+315,1 Prozent/3,1 Prozent) und Xpeng (+211,9 Prozent/0,2 Prozent). Der US-amerikanische Elektroautohersteller Tesla erholt sich also offenbar aktuell spürbar von den Absatzeinbrüchen, die neben den fragwürdigen politischen Gebaren eines Elon Musk auch auf den Modellwechsel beim Model Y zurückzuführen gewesen sein dürften. Anders als die genannten drei chinesischen Hersteller ging es indes für Nio um mehr als 90 Prozent bergab.

Smart legt kräftig zu

Bei den deutschen Marken erreichte Smart im März mit +189,6 Prozent die deutlichste Steigerung. Ihr Anteil an den Neuzulassungen betrug insgesamt 0,2 Prozent. Zweistellig waren die Zuwächse bei Opel (+43,0 Prozent/4,7 Prozent), Mini (+42,3 Prozent/1,2 Prozent), Audi (+25,0 Prozent/7,5 Prozent) und BMW (+16,5 Prozent/8,3 Prozent). Die für das KBA deutsche Marke Ford (+8,7 Prozent/3,2 Prozent) sowie Volkswagen (+3,2 Prozent/17,9 Prozent) erzielten ebenfalls Zulassungssteigerungen. Rückgänge zeigten sich indes bei Porsche (-12,1 Prozent/1,0 Prozent).

Der Anteil der gewerblichen Zulassungen stieg im März gegenüber dem März 2025 um 13,0 Prozent und erreichte einen Anteil von 65,0 Prozent, die privaten Neuzulassungen stiegen um 22,2 Prozent. Über die Entwicklungen hinsichtlich des CO2-Ausstoßes – ansonsten fester Bestandteil des Reports – machte das KBA diesmal keine Angaben. Mit den derzeit sehr hohen Preisen für Benzin und Diesel dürfte der Anstieg bei den E-Autos indes (noch) nichts zu tun haben, denn die Fahrzeuge wurden in der Regel einige Wochen bis Monate vor der Neuzulassung bereits bestellt.

Quelle: Kraftfahrt-Bundesamt – Pressemitteilung vom 7. April 2026

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Daniel Krenzer ist als studierter Verkehrsgeograf und gelernter Redakteur seit mehr als zehn Jahren auch als journalistischer Autotester mit Fokus auf alternative Antriebe aktiv und hat sich zudem 2022 zum IHK-zertifizierten Berater für E-Mobilität und alternative Antriebe ausbilden lassen.

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