Lada stellt erstes E-Auto e-Largus in Aussicht

Lada stellt erstes E-Auto e-Largus in Aussicht

Copyright Abbildung(en): Lada

Um manche Automobil-Marken wird es doch ruhiger. Und dann scheinen sie auf einmal wieder aus der Versenkung aufzutauchen. So auch bei Lada. Denn auch diese scheinen E-Mobilität für sich erkannt zu haben und treiben die Bemühungen für ein erstes reines Elektroauto voran. Erste Prototypen des e-Largus sollen schon bald auf die Straße kommen.

AvtoVAZ – die Konzernmutter von Lada – hat große Schwierigkeiten, neue Autos zu produzieren und auszuliefern. So konnten diese erst vor kurzem die Produktion des Verbrenner-Modells Granta wieder aufnehmen. Allerdings ohne ABS, Airbags und andere Funktionen. Inwiefern es hier naheliegend erscheint sich nun auf ein reines E-Auto zu konzentrieren, wenn man nur mit hohem Aufwand die eigenen Verbrenner vom Band fahren lassen kann, dass kann jeder für sich selbst beurteilen.

Mit dem Lada e-Largus gibt es nun zumindest einen ersten Ausblick auf den Prototyp eines elektrischen Hochdachkombis. Rein optisch kennt man das Modell schon. Eben nur nicht von Lada. Es baut auf der vorherigen Generation des Dacia Logan LCV auf. Dieses Modell wiederum baut auf der B0-Plattform von Renault-Dacia auf. Diese wurde 2004 eingeführt. Auf dieser sind Modelle wie der Dacia Duster der ersten Generation, der Nissan Kicks, der Mahindra Verito Vibe und der Lada Xray entstanden. Wie Lada nun ausführt sei die Architektur für den elektrischen Largus weitgehend unverändert und es heißt, dass die Batterien im Boden eingebaut sind. Schnelles Aufladen über einen CCS-Anschluss soll auch möglich sein.

Weitere technische Daten sind rar gesät. Bisweilen scheint nur festzustehen, dass eine fünf- und siebensitzige Passagierversion sowie eine Kastenwagen-Variante angeboten werden soll. Einigen Quellen zufolge könnte die Reichweite bis zu 400 Kilometer betragen. Diese Zahl ist jedoch inoffiziell und klingt für uns angesichts der alten Verbrenner-Plattform etwas zu optimistisch. Erste Prototypen sollen 2023 auf die Straße kommen. Bis zur Serienreife dürfte es dann noch eine Weile dauern.

Quelle: InsideEVs – Alter Dacia Logan MCV wird zum ersten Elektroauto von Lada

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Kann man mit gutem Gewissen ein russisches Produkt kaufen? Bei den Wirtschafts-Sanktionen müssen auch die Privatleute mitmachen. Also: Finger weg!

Wüßte nicht, wo eine russische Firma speziell die Hochvoltkomponenten herbekommen sollte. Fällt alles unter die Sanktionen und keine chinesische oder andere Firma wird sich trauen, das Embargo in nenneswerten Stückzahlen zu umgehen.

In diesem Fall trifft die Aussage auf jeden Fall zu: „Prototypes are easy, production is hard„.

Wohl wie die meisten aktuellen russischen Papiertiger reine Propaganda um das eigene Volk mit der Lüge „die Sanktionen wirken nicht“ zu täuschen.

Lada? Die haben doch seid 40 Jahren nichts gescheites mehr auf die Räder gebracht. Dabei wird es wohl auch bleiben. Alles nur Marketing gequatsche.

Sieht aus wie der alte Dacia! Haben die die Werkzeuge bei den Rumänen geklaut?

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