Wabtec und GM entwickeln HYDROTEC-Wasserstoff-Brennstoffzellenlösungen für Bahnindustrie

Wabtec und GM entwickeln HYDROTEC-Wasserstoff-Brennstoffzellenlösungen für Bahnindustrie

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General Motors (GM) gab Mitte der Woche bekannt, dass das eigene Investment in die Bereiche E-Mobilität und Autonomes Fahren von 2020 bis 2025 auf 35 Milliarden Dollar erhöht wird. Das verstärkte Engagement soll die transformative Strategie beschleunigen, um Marktführer bei E-Autos in Nordamerika zu werden. Darüber hinaus peilt man an Weltmarktführer in der Batterie- und Brennstoffzellentechnologie durch die eigene Ultium-Batterieplattform und HYDROTEC-Brennstoffzellen zu werden. vor allem der Bereich der Bahnindustrie soll in den kommenden Jahren in Angriff genommen werden.

Gemeinsam mit Wabtec Corporation teilte General Motors mit, dass die Unternehmen gemeinsam die Ultium-Batterietechnologie von GM und HYDROTEC-Wasserstoff-Brennstoffzellensysteme für Lokomotiven von Wabtec entwickeln und vermarkten werden. Eine unverbindliche Absichtserklärung, um die gemeinsame Vision einer emissionsfreien Zukunft im Transportwesen voranzutreiben, wurde von GM und Wabtec unterzeichnet. Geplant ist, dass Wabtec seine Expertise im Bereich Energiemanagement und Systemoptimierung einbringt, um eine Lösung für Schwerlastlokomotiven zu entwickeln, die die Vorteile der fortschrittlichen Technologien von GM voll ausschöpft.

„Die Bahnindustrie steht an der Schwelle zu einem nachhaltigen Wandel mit der Einführung von Batterien und Wasserstoff zum Antrieb von Lokomotivflotten. Unsere FLXdrive-Lokomotive, die weltweit erste zu 100 Prozent batteriebetriebene Lokomotive, hat bewiesen, dass sie bei einem Betrieb mit 6 MWh die Kohlenstoffemissionen um bis zu 30 Prozent senken kann. Aber das ist noch nicht alles. Durch die Zusammenarbeit mit GM bei der Ultium-Batterie und der HYDROTEC-Wasserstoff-Brennstoffzellentechnologie können wir den Weg der Bahnindustrie zur Dekarbonisierung und den Weg zu emissionsfreien Lokomotiven beschleunigen, indem wir diese beiden wichtigen Antriebstechnologien nutzen.“ – Rafael Santana, CEO und Präsident von Wabtec

Wabtec und GM unterzeichneten eine unverbindliche Absichtserklärung, um die gemeinsame Vision einer emissionsfreien Zukunft im Transportwesen voranzutreiben. Wabtec wird seine Expertise im Bereich Energiemanagement und Systemoptimierung einbringen, um eine Lösung für Schwerlastlokomotiven zu entwickeln, die die Vorteile der fortschrittlichen Technologien von GM voll ausschöpft.

Mark Reuss, GM-Präsident, äußerte sich wie folgt über die gemeinsamen Pläne: „Die Schienennetze sind für den Transport und die Fähigkeit von GM, unsere Kunden in ganz Nordamerika zu bedienen, von entscheidender Bedeutung, und Wabtecs mutiger Plan zur Dekarbonisierung von Schwerlast- und anderen Lokomotivanwendungen trägt dazu bei, unsere Vision einer Welt ohne Unfälle, Emissionen und Staus voranzutreiben. Die Entscheidung von Wabtec, die Ultium-Batterie und die HYDROTEC-Wasserstoff-Brennstoffzellensysteme von GM einzusetzen, ist eine weitere Bestätigung für unsere fortschrittliche Technologie und zeigt ihre Vielseitigkeit.“

Es wird erwartet, dass die Ultium-Batterietechnologie von GM die für den Schienenverkehr erforderliche Flexibilität, Effizienz, Leistung und Zuverlässigkeit bietet. Ultium Cells LLC, das Joint Venture von GM mit LG Energy Solution, baut derzeit Batteriezellenwerke in Ohio und Tennessee. Die HYDROTEC Wasserstoff-Brennstoffzellen-Stromwürfel von GM sind kompakt und einfach zu verpacken und können in einer Vielzahl von Anwendungen eingesetzt werden, einschließlich Lokomotiven. HYDROTEC-Brennstoffzellensysteme werden aus weltweit beschafften Teilen von Fuel Cell Systems Manufacturing, LLC in Brownstown, Michigan, dem Produktions-Joint-Venture von General Motors und Honda, zusammengebaut.

Quelle: General Motors – Pressemitteilung

Über den Autor

Sebastian hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere Alternative Antriebe werden betrachtet.

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Da bin ich mal gespannt was GM in einigen Jahren bei Lokomotiven zustande bringt – ausser heisser Luft.

Bei einem anderen Konzern mit engagiertem Vorstand oder einem Startup hätte ich da größere Hoffnungen, dass am Ende wirklich etwas für die Zukunft im Schienenverkehr herauskommt.

Als Hofnarr tut er s noch in diesem Forum. Aber von Technik 0 Ahnung dieser arme Daniel.
Auch in den USA weiss man, dass der Umbau von alten Dieselzügen eine Oberleitung bräuchte.
Da sind rein Elektrische mit Batterien oder eben mit Wasserstoff wesentlich preisgünstiger.
Es gibt noch viele andere Länder mit den gleichen Problemem. Man ist nicht überall in der Schweiz…….

Daniel scheint iregdwie an alten Loks zu hängen. Im Eingangsbild sieht man eine alte Dampflok. Dieses Transportgerät fährt mit Kohle, genau so wie heute ein BEV immer noch mit Kohle-Strom betrieben wird, bis man vlt. 2038 die Kohlekraftwerke abstellt. Ferner scheint es extrem schwierig zu sein, um bemerken zu können, das unzählige Anwendungen immer noch mit Kohlestoff erfolgen. Eine Alternative z.B. zur Decarbonisierung mit H2 wird kategorisch abgelehnt. Wie man dekarbonisieren will bleibt also offen. In der Schweiz verwendet man häufig Wasserkraft. Dier Form der Stromgewinnung wird als ökologisch bezeichnet. Hat man aber schon bemerkt was vor den Kraftwerkstaumauern lauert? SCHLAMM und was findet man darunter? Wie heißt denn diese Gas, welches mehr Klimaprobleme macht als CO2? Manche Dinge sind eben nur auf den ersten Blick unschädlich.

Helmuth, richtig von nichts kommt nichts. Auch bei der Energieumwandlung wie wir es heute auch bei den Saubereren machen müssen. Aber lieber etwas Schlamm im Stauwerk und mal ein kleines Windgeräusch der Rotoren, die schalten bei der Ankunft von Vögeln automatisch ab, oder mal ein anderer Gasgeruch.Wer will im Garten Atomabfall vergraben ? Auch Kohlekraftwerke müssen schnellstens weg, und dafür jedes Eigenheim eine PV Anlage auf dem Dach haben.

@ Helmut &Strauss
Was ist eigentlich Euer Problem? Ist es die Schweiz? Ist es das BEV? Sind es generell alle Lösungen ausser Euer alleinseligmachendes H2? Sind in Euren Augen alle die nicht Eurer Meinung sind nichtswissende A.. löcher? Was ist los mit Euch? Keine Lust anständig zu diskutieren? Ihr geht mir extrem auf den Wecker mit Euren selbstgefälligen Weisheiten! Davon seid Ihr nämlich Welten entfernt!

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