Kia setzt auf E-Autos und Mobilitätsdienste

Copyright Abbildung(en): Symbolbild | KIA

Mit der Fortschreibung seiner Unternehmensstrategie „Plan S“ will Kia den Wandel zu einem Anbieter von E-Autos und Mobilitätslösungen schaffen. Das hat Unternehmens-Präsident Ho Sung Song auf dem digitalen Investorentag in Seoul erklärt. „Kia wird im Jahr 2021 mit neuem Logo, neuem Design und neuem Firmennamen wiedergeboren“, sagte Song. Die „Kia Transformation“ beinhalte den Übergang zum E-Auto, die Stärkung des Geschäfts mit Spezialfahrzeugen und den Ausbau zukünftiger Mobilitätsdienste.

Bis 2030 werden 40 Prozent des Kia-Gesamtabsatzes auf umweltfreundliche Fahrzeuge wie Elektro-, Hybrid- und Plug-in-Hybrid-Modelle entfallen, kündigte Song an. In diesem Bereich werde ein Jahresabsatz von 1,6 Millionen Autos angestrebt. Der Verkauf von E-Autos soll in diesem Zeitraum auf 880.000 steigen und damit zu einem globalen Topseller zu werden. Aufgrund der höheren Rentabilität neuer EV-Modelle hat Kia seine Ziele für die operative Gewinnmarge auf 5,4 Prozent für 2021 nach oben korrigiert, 2025 soll der Wert bei 7,9 Prozent liegen.

Beginnend mit der Markteinführung des ersten ausschließlich für den Elektroantrieb entwickelten Fahrzeugs in diesem Jahr wird Kia seine EV-Palette bis 2026 um elf neue Modelle verstärken – sieben reine Elektrofahrzeuge auf der neuen Plattform E-GMP (Electric-Global Modular Platform) sowie vier E-Versionen bestehender Verbrenner-Modelle. Song erklärte, die E-GMP-Autos würden bei Reichweite, Fahrleistungen, Raumangebot und Technik neue Maßstäbe setzen. Zusätzlich würden sie über intelligente Anwendungen wie eine erweiterte Audio-Video-Navigations-Telematik, Over-the-Air-Funktionen und Feature-on-Demand-Services verfügen. Das erste E-Modell werde mit Level-2-Assistenten ausgestattet sein – ab 2023 auch mit dem Highway Driving Pilot für autonomes Fahren auf Level 3.

Sein erstes Spezialfahrzeug will Kia im kommenden Jahr vorstellen. Bis 2030 sollen weltweit bereits eine Million Einheiten abgesetzt werden. In Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen sollen zudem Mikro- wie auch Großplattformen für unbemannte Zustellung und E-Commerce entwickelt werden. Zusätzlich will Kia einen Service auf Basis von E-Autos einführen, der Abo- und Carsharing-Elemente kombiniert. Dabei sollen die Fahrzeuge werktags geschäftlich genutzt und an den Wochenenden von Privatpersonen gemietet werden.

Quelle: Kia – Pressemitteilung vom 9. Februar 2021

Über den Autor

Wolfgang Plank ist freier Journalist und hat ein Faible für Autos, Politik und Motorsport. Tauscht deshalb den Platz am Schreibtisch gerne mal mit dem Schalensitz im Rallyeauto.

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