Touring und Limousine: BMW führt drei neue Plug-in-Antriebe in 3er-Reihe ein

Copyright Abbildung(en): BMW

Mit einer Modelloffensive will BMW den Stellenwert und die Attraktivität von Plug-in-Hybrid-Antrieben im Premium-Segment der Mittelklasse steigern. In der BMW 3er Reihe wird die Auswahl an Fahrzeugen mit elektrifiziertem Antrieb im Laufe der kommenden Monate von aktuell einem auf vier Modelle erweitert. Nach der erfolgreichen Markteinführung der neuen BMW 330e Limousine ist von Sommer 2020 an auch der neue BMW 330e Touring verfügbar. Außerdem werden beide Modelle von Sommer 2020 an sowohl mit klassischem Hinterradantrieb als auch mit dem intelligenten Allradantrieb BMW xDrive angeboten.

BMW eDrive Technologie der jüngsten Generation steigert in allen Plug-in-Hybrid-Modellen der BMW 3er Reihe sowohl die Effizienz und die elektrische Reichweite als auch die markentypische Fahrfreude, so der Hersteller in einer aktuellen Mitteilung. Zum temperamentvollen Charakter trägt insbesondere die spontane Kraftentfaltung des Elektromotors bei, die beim Anfahren und Beschleunigen spürbar wird. Der hohe Energiegehalt der Lithium-Ionen-Hochvoltspeicher ermöglicht den Plug-in-Hybrid-Modellen der neuen BMW 3er Reihe rein elektrisches und damit lokal emissionsfreies Fahren mit maximalen Reichweiten zwischen 55 und 68 Kilometern.

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Die BMW Group setzt damit ihre Modelloffensive im Bereich der Fahrzeuge mit elektrifiziertem Antrieb auch im Jahr 2020 konsequent fort. Als Pionier auf dem Gebiet der Elektromobilität konnte das Unternehmen bereits bis zum Ende des Jahres 2019 weltweit eine halbe Million Fahrzeuge mit reinem Elektro- oder Plug-in-Hybrid-Antrieb absetzen. Bis Ende 2021 beabsichtigt BMW, bereits mehr als eine Million Fahrzeuge mit elektrifiziertem Antrieb auf der Straße zu haben. Im Jahr 2021 sollen in Europa bereits ein Viertel der von BMW abgesetzten Fahrzeuge elektrifiziert sein, 2025 bereits ein Drittel und 2030 die Hälfte. Bis zum Jahr 2023 plant die BMW Group ihr Angebot auf 25 elektrifizierte Modelle zu erweitern.

Alle Plug-in-Hybrid-Modelle der neuen BMW 3er Reihe erfüllen aufgrund ihrer hohen elektrischen Reichweite die Kriterien, die im deutschen Elektromobilitätsgesetz für die Kennzeichnung als E-Fahrzeug und die damit verbundenen Sonderrechte im öffentlichen Straßenverkehr festgelegt sind. Damit unterliegen sie auch einer reduzierten Dienstwagenbesteuerung. Zur Ermittlung des geldwerten Vorteils, der für eine Privatnutzung des Fahrzeugs zu versteuern ist, wird bei ihnen nur der halbe Bruttolistenpreis zugrunde gelegt.

Premiere für Touring Modelle mit Plug-in-Hybrid-Antrieb

Ab Sommer 2020 sind die Vorteile eines elektrifizierten Antriebs erstmals auch in zwei Touring Modellen von BMW zu erleben. Sie kombinieren den fortschrittlichen Charakter ihres Antriebssystems mit den bewährten Qualitäten eines Fahrzeugkonzepts, das Fahrfreude und Funktionalität verbindet. Im variabel nutzbaren Innenraum bieten die Touring Modelle mit Plug-in-Hybrid-Antrieb auf fünf Sitzplätzen exakt den gleichen Raumkomfort wie die herkömmlich angetriebenen Modellvarianten. Ihr Gepäckraumvolumen ist aufgrund der Platz sparenden Anordnung des Hochvoltspeichers unterhalb der Fondsitzbank nur geringfügig eingeschränkt. Durch das Umklappen der serienmäßig im Verhältnis 40 : 20 : 40 teilbaren Fondsitzlehne lässt es sich von 410 auf bis zu 1420 Liter erweitern.

Das Plug-in-Hybrid-System des neuen BMW 330e Touring besteht aus einem 2,0 Liter großen Vierzylinder-Ottomotor mit BMW TwinPower Turbo Technologie und einer Leistung von 135 kW / 184 PS und einem in das 8-Gang Steptronic Getriebe integrierten Elektromotor, der eine Spitzenleistung von 83 kW / 113 PS erzeugt. Die von beiden Motoren gemeinsam mobilisierte Systemleistung von 185 kW / 252 PS kann bei besonders hoher Lastanforderung für bis zu 10 Sekunden um zusätzliche 30 kW / 40 PS gesteigert werden. Dieser serienmäßige XtraBoost steht im Modus SPORT zur Verfügung, der mit der Fahrerlebnisschalter-Taste aktiviert werden kann. Er erhöht die Systemleistung auf bis zu 215 kW / 292 PS und sorgt damit für eine modellspezifische Ausprägung der für die BMW 3er Reihe typischen Sportlichkeit. Das maximale Systemdrehmoment des Plug-in-Hybrid-Antriebs im neuen BMW 330e Touring beträgt 420 Nm.

Mit der Kraft seiner beiden Motoren beschleunigt der neue BMW 330e Touring in 6,1 Sekunden (vorläufiger Wert) von null auf 100 km/h. Seine Höchstgeschwindigkeit beläuft sich auf 220 km/h (vorläufiger Wert). Im Fahrmodus Hybrid kann der neue BMW 330e Touring mit einer Geschwindigkeit von bis zu 110 km/h rein elektrisch und damit lokal emissionsfrei unterwegs sein. Erst bei höherem Tempo oder besonders intensiver Lastanforderung schaltet sich der Verbrennungsmotor hinzu. Wird mit der eDrive-Taste der Modus Electric aktiviert, erreicht das Fahrzeug allein mit der Kraft seines E-Antriebs Geschwindigkeiten von bis zu 140 km/h. Die rein elektrische Reichweite des neuen BMW 330e Touring beträgt bis zu 65 Kilometer.

BMW eDrive in Kombination mit Allradantrieb xDrive

Parallel zur Markteinführung des BMW 330e Touring gehen zwei allradgetriebene Plug-in-Hybrid-Varianten der BMW 3er Reihe an den Start. Sie verfügen über das gleiche Plug-in-Hybrid-System wie die entsprechenden Modelle mit Hinterradantrieb. In der neuen BMW 330e xDrive Limousine und im neuen BMW 330e xDrive Touring wird die Leistungsentfaltung aus zwei Motoren mit der Kraftübertragung auf alle vier Räder kombiniert.

Über eine elektronisch gesteuerte Lamellenkupplung verteilt der intelligente Allradantrieb die Kraft beider Motoren jederzeit bedarfsgerecht zwischen den Vorder- und den Hinterrädern. Das mit der Fahrstabilitätsregelung DSC vernetzte System passt die Verteilung des Antriebsmoments an die jeweilige Fahrsituation an. Die neue BMW 330e xDrive Limousine spurtet in 5,8 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 224 km/h (vorläufige Werte). Der neue BMW 330e xDrive Touring absolviert den Standardsprint in 6,2 Sekunden und kommt auf ein Maximaltempo von 214 km/h (vorläufige Werte). Mit elektrischen Reichweiten von 58 Kilometern für die Limousine und 55 Kilometern für das Touring Modell bieten auch die allradgetriebenen Plug-in-Hybrid-Varianten der neuen BMW 3er Reihe ideale Voraussetzungen, um einen Großteil des Alltagsverkehrs beim Pendeln beziehungsweise innerhalb der Stadtgrenzen mit rein elektrischem Antrieb zu bewältigen.

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Der Hochvoltspeicher wird während der Fahrt mittels Rückgewinnung von Bremsenergie auf besonders effiziente Weise aufgeladen. Er kann darüber hinaus mit dem serienmäßigen Ladekabel an herkömmlichen Haushaltssteckdosen mit Energie versorgt werden. Auf diese Weise kann die vollständig entladene Batterie innerhalb von etwas mehr als 4 Stunden eine Strommenge von 80 Prozent ihrer Gesamtkapazität aufnehmen. Für eine 100-prozentige Aufladung sind fast 6 Stunden zu veranschlagen. An einer BMW i Wallbox lassen sich die entsprechenden Ladevorgänge bereits innerhalb von 2,4 beziehungsweise 3,4 Stunden absolvieren. Der Ladeanschluss befindet sich unter einer separaten Klappe auf der vorderen linken Seitenwand des jeweiligen Fahrzeugs.

Alle Plug-in-Hybrid-Modelle der neuen BMW 3er Reihe werden serienmäßig mit einem aktiven Fußgängerschutz ausgestattet. Im rein elektrischen Fahrmodus wird bei Geschwindigkeiten von bis zu 30 km/h über ein Außenlautsprechersystem ein unverwechselbarer, speziell für elektrifizierte BMW Modelle kreierter Sound generiert, der andere Verkehrsteilnehmer auf das sich nähernde Fahrzeug aufmerksam macht, ohne den Akustik-Komfort der Insassen zu beeinträchtigen. Darüber hinaus umfasst die Serienausstattung der BMW 3er Modelle mit elektrifiziertem Antrieb eine 3-Zonen-Klimaautomatik und eine Standklimatisierung. Bei niedrigen Außentemperaturen lässt sich der Innenraum auch bei einem geringen Ladezustand der Batterie bereits vor Fahrtantritt erwärmen. Ebenso ermöglicht die Vorkonditionierung die Kühlung des Innenraums bei hohen Außentemperaturen. Die Vorkonditionierung des Innenraums lässt sich mithilfe von BMW Connected auch aus der Ferne per Smartphone aktivieren.

Hybrid-spezifische digitale Services von BMW Connected

Zur Markteinführung der neuen Plug-in-Hybrid-Modelle der BMW 3er Reihe werden neue digitale Services von BMW Connected präsentiert, die das Aufladen der Batterie unterwegs noch attraktiver und komfortabler machen sollen. Beim Auswählen einer öffentlichen Ladestation bekommt der Fahrer vom Navigationssystem auch Empfehlungen zu nahegelegenen Hotels, Restaurants, Cafés sowie Sehenswürdigkeiten oder Kultureinrichtungen aufgelistet. Außerdem ist es möglich, über das Anzeige- und Bediensystem des Fahrzeugs die Verfügbarkeit von Ladestationen zu ermitteln. Diese Information wird dem Fahrer ebenso mitgeteilt wie eine Prognose über den Belegungsstatus der öffentlichen Ladestation zum Zeitpunkt der Ankunft. Darüber hinaus können Ladestationen zukünftig für einen begrenzten Zeitraum reserviert werden, wenn der jeweilige Ladeinfrastrukturbetreiber diese Funktion unterstützt.

Mit der neuen Funktion BMW eDrive Zones, die von Sommer 2020 an serienmäßiger Ausstattungsumfang aller Plug-in-Hybrid-Modelle von BMW ist, können städtische Umweltzonen mithilfe der Geo-Fencing Technologie automatisch erkannt werden. Bei der Einfahrt in eine derartige Zone wechselt das Fahrzeug dann automatisch in den rein elektrischen Fahrbetrieb. Es verhält sich dann so wie ein rein elektrisch angetriebenes Fahrzeug und kann so, je nach lokalen Bestimmungen, auch die gleichen Zugangsrechte genießen. Mit der neuen Funktion wird eine noch bessere Ausnutzung des Potenzials von Plug-in-Hybrid-Fahrzeugen gewährleistet. Die Erhöhung der elektrischen Fahranteile trägt nicht nur zur Optimierung der Effizienz und der Reduzierung von Emissionen bei, sondern auch zur Verringerung der Betriebskosten für den Kunden. Dies gilt insbesondere für den Stadtverkehr, in dem der Elektroantrieb durchgängig einen höheren Wirkungsgrad erreicht als ein Benzin- oder Dieselantrieb.

Quelle: BMW — Pressemitteilung vom 17.02.2020

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17 Antworten

  1. Selten so geschmunzelt seit wann ist BMW Pionier auf dem Sektor Elektroantrieb?? Toyota und Lexus machen das seit 25 Jahren vor wie es funktioniert.!! Schon damals Serienreif. Also bitte Kirche im Dorf lassen und nicht die Kunden für dumm verkaufen.

  2. Abartig, Verbrennungsmotoren besetzen dann Ladezapfsäulen und bekommen auch noch alle Rechte wie reine EVs… Komische „Elektrifizierung“ der deutschen Autos….

    1. dank der Duracell Batterien die da verbaut sind wenigstens nicht lange, wobei ich bin bei Ihnen – es sollte endlich ein Verbrenner Fahrverbot in allen innerstädtischen Bereichen kommen, dann wäre schnell Schluss mit dem Plug-In Unfug!

  3. Unwort des Jahres: Plug-in Hybrid. Reine Alibiübungen, um die Grenzwerte einzuhalten. Ändern kaum das Verhalten der Besitzer und nutzen der Umwelt nicht die Bohne. Höchstens dem Geldbeutel des Herstellers.

  4. ….alles blödsinnige Kommentare. Der Verbrenner verschwindet schrittweise, die schritte sind zwar klein und sehr langsam aber sie werden gemacht. Man kann keine weltweit gültige Technologie mit einem Fingerschnipps von heute auf morgen abstellen.
    Und die Schuldigen sitzen nicht in den Zentralen der Autokonzerne, es sind unsere, auch von euch! , ach so doll gewählten Polithirnis die keine Ahnung haben welche die Schuld tragen.
    Ihr wählt CDU/CSU/SPD/FDP/AFD/Linken,was auch immer, eine schlimmer als die andere. Die wahre Macht liegt beim Volke. Geht auf die Straße, fordert euer Recht auf Mitsprache und widersetzt euch der politischen Willkür….“aber sowas, das ist ja anstrengend. Nein, ich geh doch nicht auf die Straße und demonstriere oder engagiere mich. Da habe ich keine Zeit dafür….“
    Solange man meint mit ein paar Zeilen Text seine Schuldigkeit getan zu haben, seis drum. Das BMW Plugin-Hybride mehr und mehr launcht wurde auch mal Zeit. Weiter so!

  5. Wie peinlich , die 2 Riesen Chrom Rohre hinten . Ach ja , da kommt der dreck raus . Hoffentlich mit Klappenauspuff Sound .
    Passend zum Niveau der BMW Fahrer .

  6. Schreibt doch nicht so einen dummen Quatsch ! Jeder Plug in anstelle eines normalen Verbrenners ist ein Segen. Natürlich bescheissen die zur Zeit mit den Angaben mit rund 2 Litern / 100 Km die Kunden im Praziseinsatz. Dies liegt aber nicht am Motor, wie beim Dieselskandal, sondern an der Fahrweise und den im Moment noch zu kleinen Akkus. Mercedes wird mit seiner grösseren Batterie die 1l/ 100 Verbrauchswerte nicht nur auf dem Papier sonder auch in der Praxis erreichen. Der erste Ampera von 2011 hat ja dies schon fast erreicht. Chevrolet war nicht imstande dies noch auszumerzen. Ihr AKKU hätte nur 5 Kwh mehr gebraucht . Mit der Kalkulation an Renault gegeben ,wäre dies heute noch ein Vorzeige PHEV. Es soll keiner sagen ein Range extender sei kein Hybrid. Auch da kommt die Kraft auf die Antriebsachse aus zwei verschiedenen Antriebsarten. PHEV s können auch nur rein Elektrisch fahren, sonst würde man sie auch nicht mehr in die Städte lassen.

  7. NUR DIE Brennstoffzellenantiebe sind die Zukunft. Da wird aus nicht genutzter Windkraft Wasserstoff erzeugt und gespeichert für die Brennstoffzellenfahrzeuge!

  8. Dieter, was hat Toyota seit 25 Jahren? Die Japaner waren zwar Pioneer für die Hybrids ,aber Aufladen können sie erst seit ca 5 Jahren beim Prius PHEV. Vorher waren der erste CAmry und alle Prius nur ohne Stechsdose gebaut worden. Also völlig ungeeignet um im reinen E Modus in die Stadt hinein zu fahren. Bitte den Unterschied zwischen PHEV s und HEV s kennen lernen.

  9. Stand da nicht dass diese Modelle erst kommen? Wo gaben sie hier geschlossen die Glaskugeln her ? Ich will Autos auch gern vor Marktstart so testen dass ich solche wertvollen Ver -upd Beurteilungen im Vorfeld schreiben kann.
    Naja, vermutlich schreiben sie über ihre BMW abgekürzten Schreibattribute:
    Besserwisserisch Manipulativen Wertlos

    Hier sollte aber das Auto besprochen werden, deshalb Danke für nichts!

  10. Wie laden wir Handy Batterien eigentlich ?
    Zwischen Low=10%-20% und High=80% der gesamten Batteriekapazität um eine möglichst lange Lebensdauer zu garantieren.
    Wie laden wir eAuto Batterien (nicht den Bleiakku) eigentlich ? Ebenso !

    Die PHEV Batterie dieser BMW3er Reihe mit ca. 60km Reichweite ( ca. 10kWh ). Wenn ich immer die Batterie schonend auflade, also wie ich das immer mit meinem Handy mache, dann kann ich also ca. 7kWh oder ca. 45km ausnutzen. Meine Distanz zwischen Heim und Office und retour ist ziemlich genau 48km. Sagen wir mal ich fahre wie immer mit meinem Tesla Model 3 vorausschauend und moderat, dann schaffe ich es zusammen mit dem Regenerated Breaking ( Rekuperation ) fast exakt jeden Tag. Da liegt dann aber kein Besuch im Kino +10km, bei meinem Kollegen in Winterthur +20km, kein Einkauf in der Stadt Zürich +15km mehr drinn. Das passiert aber regelmässig wie bei den meisten Leuten jede Woche ca. 1 mal. Ich habe null reserve, für Umleitungen, längere Standzeiten auf Autobahnen, einen Notfall Artzbesuch usw. usf.
    Und ich lade jeden Tag ( Ferientage abgezogen ) 340 mal/Jahr meinen Akku, also auch 340 Ladezyklen. Ich bin also jeden verdamten Tag im Jahr sehr knapp mit der Reichweite oder am, verzeihen Sie mir, am Arsch.

    Ich frage einfach mal so in die Runde, wie viele Leute, die Berufspendler sind wie ich, und ich bin noch nicht einmal im Aussendienst, tun sich dies über 10, 20 Jahre hinweg jeden Tag an ? Ich mache mal eine progressive Vorhersage : max. 2-3 %, mich eingeschlossen.

    Und was macht der Rest ? Sagen sich ganz einfach, Quatsch mit Sauce, die letzen 20 Jahre haben mich geprägt und überhaupt es funkioniert ja Alles so wie bisher. Die sorgen dafür, dass BMW keine Konventionalstrafe bezahlen muss und dass die CO2 Werte, falls sie dann auch richtig gemessen werden, um 1-2 mü besser sind als ohne PHEV’s. Aber das Gewissen hat man so sehr beruhigt.
    Was man damit auch noch geschaft hat ist, dass die Ölreserven um vielleicht 10 Jahre länger halten. Am Ende ist dieselbe CO2 Menge ausgestossen worden, einfach etwas später ! Mehr haben wir nicht erreicht.

    Kunden, die solche Autos aus der Hybrid Familie kaufen ( HEV, PHEV, mildPHEV wie BMW die RangeExtender nennt ) können sich beruhigt zurücklehnen und müssen sich kein Deut umstellen, Status Quo ist gesichert, Cool. Benzin/Dieselpreise sind immer noch tief, also Pedel down und mit Vollgas zur nächsten Tankstelle. Kein Problem, kein Aufschrei, einfach so wie bisher, Problem abgehakt.

    Autos der Hybrid Familie sind etwas für Bewahrer und nichts für Pioniere. Aber Pioniere haben uns das Internet, Smart Phones, Teflon Pfannen, Elektrizität, Mobilität in der Schiffahrt und in der Luft gebracht. Nicht diejenigen, die dem Pferd einfach eine neue Decke übergeworfen haben oder die durch einen Pferdemeldegänger die Beschleunigung der Postzustellung im 1h verkürzt haben. Hybride lassen uns nicht zu Pionieren werden, da wird keine Beitrag geleistet für unsere Kinder. Wenn nur ein paar wenige so denken, dann fällt das nicht ins Gewicht. Aber wenn die Masse so instrumentalisiert wird, dann finde ich das schlimm. Dies wird am prägnantesten von BMW zelebriert. Kann ich auch nicht einfach so ändern, da unsere Gesellschaft pluralistisch aufgebaut ist, was auch grosse Vorteile hat.

    Die grossen Gegenspieler BMW vs. Tesla. Die Unterschiede könnten kaum grösser sein. Was mich betrifft habe ich mich für die Pioniere entschieden.

  11. markus, hier geht es doch überhaupt nicht BMW gegen tesla. aber elektrisch aufladbare autos gegen die reinen verbrenner. und zwar autokäufer die nicht ins fahrprofil der ev s hineinpassen auf die Vorteile der phev s einzustimmen. künftig werden die e Reichweiten bei denen bei über 100 km liegen.

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