Opel-Schwestermarke Vauxhall liefert 1000 Vivaro-e an British Gas

Copyright Abbildung(en): Opel

Die Opel-Schwestermarke Vauxhall hat bekanntgegeben, vom Energieversorger British Gas einen Auftrag über 1000 elektrische Vivaro-e-Transporter erhalten zu haben — einer der bislang größten kommerzielle Aufträge für Elektrofahrzeuge in Großbritannien. Die Vivaro-e werden in den nächsten zwölf Monaten ausgeliefert und landesweit vom British Gas eingesetzt.

Der Energieversorger gehört zum Unternehmen Centrica. Dieses will seine aus rund 12.000 Fahrzeugen bestehende Flotte bis 2030 elektrifizieren. Centrica wolle weitere Bestellungen für Elektrofahrzeuge bei Vauxhall aufgeben, sobald diese verfügbar sind, so Opel in einer aktuellen Mitteilung.

„Ich freue mich sehr, dass British Gas mit dem Vivaro-e den größten Auftrag von Elektrofahrzeugen in Großbritannien getätigt hat. Das große Auftragsvolumen zeigt, dass der Vivaro-e den Übergang zu emissionsarmen Fahrzeugen beschleunigen und daher die Luftqualität verbessern kann.“ — Stephen Norman, Geschäftsführer von Vauxhall Motors

Die Elektro-Version des Vivaro kommt auf 100 kW (136 PS) Leistung und ein maximales Drehmoment von 260 Newtonmeter. Die Höchstgeschwindigkeit ist auf 130 km/h begrenzt. Der Elektrotransporter ist mit einer 50 kWh-Batterie für bis zu 200 Kilometer oder einem 75 kWh-Akku für bis zu 300 Kilometer Reichweite nach WLTP erhältlich und zudem einer der wenigen Stromer in seinem Segment, der mit einer Anhängerkupplung verfügbar ist und Anhängelasten von bis zu 1000 Kilogramm ziehen kann. Die maximale Zuladung liegt Opel zufolge nur knapp unter der von vergleichbaren konventionellen Modellen.

Der Elektrotransporter basiert auf der variablen EMP2-Plattform des Konzerns. Diese Multi-Energy-Plattform ermöglicht den Einsatz von konventionellen genauso wie von elektrifizierten Antrieben. Schon 2021 soll es mit dem Opel Combo-e den nächsten praktischen Stromer aus Rüsselsheim geben.

Quelle: Opel — Pressemitteilung vom 07.07.2020

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Eine Antwort

  1. Unbedingt auf den deutschen Rüsselsheimer warten. Die Firma englische Vauxhall hatte schon vor über 50 Jahren einen schlechten Namen betr. Qualität. Als Pendant zum Ralley Kadett bauten sie damals ähnlich, den Brabham Vauxhall Viva, als kleine Rakete. ein 4 Zylinder 1000 ccm3 mit schon 70 PS.(MB hatte damals mit ihrem 200 er Diesel gerademal 55) Der Engländer gab jedoch den Geist nach 35 T Km auf…………….

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