Honda e:PROGRESS: Mit erneuerbarer Energie zum günstigsten Zeitpunkt laden

Honda e:PROGRESS: Mit erneuerbarer Energie zum günstigsten Zeitpunkt laden

Copyright Abbildung(en): Grzegorz Czapski / Shutterstock.com

Nicht nur die Elektrifizierungspläne bei Honda werden beschleunigt, sondern auch eine Zusammenführung aller elektrifizierten Produkte unter der neuen Markenfamilie “e:Technology” findet statt, wie wir im Oktober 2019 berichtet haben. Anfang März 2020 bringt Honda mit “e:PROGRESS” eine weitere Marke und Dienst zur Verbreitung der E-Mobilität an den Start. Dieser soll noch 2020 auf den Markt kommen.

e:PROGRESS: Intelligent Laden und Geld sparen

Hinter e:PROGRESS verbirgt sich ein intelligentes Ladegerät, ein intelligenter Tarif und ein intelligentes Ladekontrollsystem, um ein optimales Ladeerlebnis für E-Autofahrer zu ermöglichen. Der intelligente Tarif wird der erste flexible Energievertrag sein, der speziell auf die Besitzer von Elektrofahrzeugen in Europa zugeschnitten ist und die Nutzung von Strom aus erneuerbaren Energien, einschließlich Sonnenenergie, Wind- und Wasserkraft, optimiert. Des Weiteren ermöglicht es der neu geschaffene Dienst von Honda auch die Aufladung zum kosteneffizientesten Zeitpunkt im Verhältnis zur Netznachfrage zu nutzen.

“Die Einführung von e:PROGRESS ist ein wichtiger Meilenstein für Honda in der Entwicklung unseres Energiemanagement-Geschäfts hier in Europa, der all unsere bisherige Arbeit zusammenführt, um den Besitzern von Elektrofahrzeugen einen echten Mehrwert zu bieten.” – Jorgen Pluym, Projektleiter für Energiemanagement bei Honda Motor Europe

Pluym gibt des weiteren zu verstehen, dass dies der erste Schritt Hondas hin zu einem Service-Geschäftsmodell im Energiebereich ist. Man habe sich verpflichtet, im Rahmen der Elektrifizierung und der breiten Einführung von Elektrofahrzeugen weiterhin in diesen Bereich zu investieren und sich weiterzuentwickeln. Honda wird den neuen Dienst in Zusammenarbeit mit dem Spezialisten für intelligente Lade- und Aggregationsverfahren Moixa und dem führenden europäischen Energieversorger Vattenfall anbieten.

e:PROGRESS setzt auf intelligentes Zusammenspiel von Moixa, Vattenfall und Honda

Dabei gestattet es Moixas über sein GridShare “Smart Charge”-System die bevorzugten Parameter für den Mindestladezustand über eine Smartphone-App festzulegen, wobei das System das Laden übernimmt. Die Stromversorgung wird von Vattenfall mit einem flexiblen “Time of Use”-Tarif angeboten, der zu bestimmten Tageszeiten weniger Energie kostet als ein fester Tarif. Durch die Kombination dieser Einflussfaktoren wird es möglich das Elektroauto nach einem Zeitplan aufzuladen, der die erschwinglichste und sauberste verfügbare Energie optimal nutzt.

Die bevorzugte Hardwarelösung (intelligentes Ladegerät) für den neuen Service ist der Power Charger von Honda, eine Ladestation für zu Hause, die einen Honda e von Null auf 100% Kapazität von einer 32-Ampere-Stromversorgung in etwas mehr als vier Stunden auflädt, deutlich schneller als eine normale Haushaltssteckdose. Zudem ist anzumerken, dass e:PROGRESS auch das Netz durch aktives Netzmanagement unterstützt, um die Nachfrage effektiv zu stabilisieren und die Nutzung erneuerbarer Energien zu optimieren. Der Dienst wirkt sich zudem positiv für Honda aus, da dieser dabei unterstützt die CO2-Reduktionsziele im Einklang mit der Vision des Unternehmens für 2030 zu erreichen.

Hondas Power Charger wird im Zusammenspiel mit den ersten Kundenauslieferungen des Honda e in diesem Sommer auf den Markt kommen, wobei der volle e:PROGRESS-Service innerhalb des Jahres 2020 in Betrieb gehen wird. Der neue Service wird zunächst in Großbritannien verfügbar sein, Deutschland und andere europäische Länder werden folgen.

Ladekonzept nicht nur für Honda-Fahrer interessant

Das Dreiergespann bestehend aus den Österreicher Unternehmen INSTADRIVE, go-e sowie aWATTar bietet ein ähnliches Ladekonzept an. Dies erlaubt es nicht nur zu vergleichsweise günstigen Preisen E-Auto zu fahren, sondern auch noch Geld damit zu verdienen. Geladen wird das eigene Auto dabei auch noch, kostenfrei!

Quelle: Honda – Per Mail

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6 Antworten

  1. Leider viele Ankündigungen mit wenig Fakten in diesem Artikel. Ich lade meine Zoe, wenn mal in Ausnahmefãllen notwendig zu Hause oder unterwegs in 2,5 Stunden auch mit meiner Photovoltaikanlage komplett auf! Dazu brauche ich kein “intelligentes” Ladesystem eines Großanbieters, das dazu über 4 Stunden braucht.

  2. Wer das ganze heute schon haben möchte, für jedes E Fahrzeug, der sollte einfach mal bei Q.Cells Energy vorbei schauen. Börsenstrompreise für Endkunden und die Ladedose spricht über Internet direkt mit dem Intelligenten Zähler.

  3. … um ein optimales Ladeerlebnis für E-Autofahrer zu ermöglichen …

    Wenn ich solche bescheuerten Sprüche lese, frage ich mich ob es wirlich Leute gibt, die auf sowas reinfallen.

    Mein “Ladeerlebnis” besteht darin den Stecker rein zu stecken und bei Vollmeldung wieder zu ziehen.

  4. Richtig Peter dein letzter Satz. mache ich auch so. Wenn Du mit einer PV Anlage Geld verdienen willst, musst du einfach im richtigen Moment ein- und wieder ausstecken. Da braucht es auch keine teuere Steuerung. Mich würde interessieren wieviel m2 Solarfläche du hast? Bei bedecktem Himmel lade ich mit 220 Volt langsam, damit auch wirklich alles vom Dach kommt und nicht noch teurer Tagstrom vom Smatzähler dazu kommt.

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