Mit dem KIA e-Niro von London nach Paris – mit einer Akku-Ladung

Von London nach Paris mit einer Akku-Ladung
Supercharged / CNN International

Man weiß nicht wer von wem abgeschaut hat. Aber zumindest lassen sich gewisse Parallelen nicht abstreiten. Im Vorfeld des Formel E Rennens in Paris fuhr Formel E-Reporterin Nicki Shields gemeinsam mit Darren Moss, stellvertretender Chefredakteur vom britischen Automagazin What Car?, mit einer einzigen Ladung im Kia e-Niro von London nach Paris. Einen ähnlichen Trip hatte ich bereits von Paris nach Frankfurt mit dem Hyundai Kona Elektro absolviert.

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Der e-Niro von KIA ist mit einer Reichweite von knapp über 450 Kilometer das jüngste Beispiel für eine verlängerte Akkulaufzeit auf dem Elektroauto-Markt, wobei die meisten Autos inzwischen die 240 km Marke deutlich überschreiten. „Es ist das erste Elektroauto, das aufgrund der hohen Reichweite und verhältnismäßig geringen Anschaffungskosten in den Lebensstil der meisten Menschen passen könnte“, erklärt Moss.

Die Frage ist nur, wann kann man selbst mit seinem e-Niro diese Tour antreten? Denn aktuell kommt es zu langen Lieferzeiten, da man bei KIA von der überraschenden Nachfrage weltweit überrascht wurde. Nun gilt es die zu Verfügung stehenden Fahrzeugen entsprechend auf die jeweiligen Zielmärkte zu verteilen. Leider steht hier nicht die Menge an E-Fahrzeugen zu Verfügung, welche man benötigt, um alle Bestellungen zeitnah zu erfüllen.

„Generell tut es uns erst einmal leid, dass wir nicht in der Lage sind schneller zu liefern. Der ursprüngliche Plan war ein anderer. Wir kriegen nicht so viele Batterien ran, wie wir uns das ursprünglich gewünscht hätten. Wir haben mit 1.500 e-Niro und 1.500 e-Soul gerechnet, für dieses Jahr in Deutschland.

Die Situation ist insofern noch etwas unklar, auch für mich selbst, da wir auch noch keine finale Bestätigung haben, was noch kommt dieses Jahr. Es ist sehr schwierig einen exakten Liefertermin vorherzusagen. Daher im Moment die Aussage neun oder auch zwölf Monate, sind daher leider im Moment zu befürchten.“ – Steffen Cost, Geschäftsführer KIA Motors Deutschland GmbH

Vertiefend hierzu kann ich diesen Artikel und/oder diese Podcast-Folge von uns empfehlen.

Ein Kommentar

  1. Wer hat von wem abgeschaut? Opel hat die Strecke im Jahr 2017 mit dem Opel Ampera e zum Beweis für die 500 km Reichweiten Marke bereits bewiesen und 80 km waren noch in Reserve. Leider ist das Auto nur zaghaft auf den Markt verteilt worden. Die Sensation fand vor zwei Jahren statt und ist bereits vergessen.

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