Ford erhöht Elektroauto-Förderung um weitere 5000 Euro

Ford erhöht Elektroauto-Förderung um weitere 5000 Euro
Copyright:

Ford

Michael Neißendorfer
Michael Neißendorfer
  —  Lesedauer 2 min

Wer überlegt, sich ein Elektroauto von Ford zu kaufen, kann mit einem Nachlass von bis zu 11.000 Euro rechnen. Dieser setzt sich zusammen aus den bis zu 6000 Euro staatliche Prämie, die Anfang der Woche bestätigt wurde, sowie einem Bonus in Höhe von 5000 Euro, den Ford ab sofort Privatkunden gewährt – im Gegensatz zur staatlichen Förderung unabhängig von Einkommen oder Familiengröße.

„Wir wollen nicht, dass unsere Kunden erst komplizierte Tabellen studieren müssen, um zu wissen, ob sie sich ein Elektroauto leisten können“, sagt Christoph Herr, Managing Director Ford Deutschland, Österreich, Schweiz. „Unser Versprechen lautet: 5000 Euro Bonus für alle Alle.“

Der Bonus von Ford gilt für die rein elektrischen Modelle Explorer, Capri, Puma Gen-E und Mustang Mach-E sowie den Kuga Plug-in Hybrid. Der Mittelklasse-SUV Explorer, Listenpreis 39.900 Euro, ist so im besten Fall schon ab 28.900 Euro zu haben, der Crossover Capri, Listenpreis 42.200 Euro, schon ab 31.200 Euro. Der kleinste im Bunde, der Puma Gen-E, wird dank Bonus und Förderung auf bis zu 25.900 Euro rabattiert. Konkrete Angaben zur Laufzeit der Aktion hat Ford leider bislang nicht getätigt.

Eine ähnliche Förderung hat auch Citroën aufgelegt. Da die Franzosen deutlich kleinere und günstigere Elektroautos im Angebot haben, sind deren Elektroautos so preiswert wie kein anderer Stromer zuvor zu haben: Den Kleinwagen e-C3, mit 83 kW Leistung und rund 200 Kilometer Reichweite, bietet Citroën mit staatlicher Förderung plus Herstellerbonus noch bis Ende März zu Preisen ab knapp 8000 Euro an.

Die Angebote von Ford und Citroën sind die ersten, die unmittelbar auf die offizielle Bekanntgabe der neuen staatlichen Förderung aufgelegt wurden. Gut möglich ist, dass weitere Hersteller nachziehen. Fest steht schon jetzt: So günstig wie jetzt waren Elektroautos noch nie.

Quelle: Ford – Pressemitteilung vom 19.01.2026

worthy pixel img
Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über Stromnetze, erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

Artikel teilen:

Wird geladen...

Weiteres in Ford Elektroautos

Milliardenverlust: Ford kämpft mit Trumps Zöllen und schleppenden E-Auto-Verkäufen

Milliardenverlust: Ford kämpft mit Trumps Zöllen und schleppenden E-Auto-Verkäufen

Tobias Stahl  —  

US-Autobauer Ford hat im vierten Quartal 2025 tiefrote Zahlen geschrieben. Ford-CEO Jim Farley erwartet für das laufende Jahr dennoch eine starke Performance.

Ford startet V2G-Tarif mit Octopus Energy für Capri und Explorer

Ford startet V2G-Tarif mit Octopus Energy für Capri und Explorer

Michael Neißendorfer  —  

Der neue V2G-Tarif in Deutschland ist erst der Anfang. Ford und Octopus Energy planen, das Angebot im Lauf des Jahres in Europa weiter auszubauen.

Ford und Geely prüfen mögliche Partnerschaft in Europa

Ford und Geely prüfen mögliche Partnerschaft in Europa

Maria Glaser  —  

Die US-Marke und der chinesische Hersteller führen Gespräche über eine Partnerschaft in der Fertigung, möglicherweise im spanischen Ford-Werk Valencia.

Ford erhöht Alltagstauglichkeit von Explorer und Capri

Ford erhöht Alltagstauglichkeit von Explorer und Capri

Sebastian Henßler  —  

Ford wertet seine E-Autos Explorer und Capri auf. Neue LFP-Akkus, mehr Leistung und bis zu 70 km mehr Reichweite sollen die Stromer alltagstauglicher machen.

Elektrifizierung zahlt sich für Ford Pro aus

Elektrifizierung zahlt sich für Ford Pro aus

Sebastian Henßler  —  

Elektrifizierte Antriebe treiben den Erfolg von Ford Pro. Mehr als 16.000 Neuzulassungen mit E- oder Plug-in-Hybrid-Antrieb können sich sehen lassen.

Ford zögert mit neuer Elektroplattform für Europa

Ford zögert mit neuer Elektroplattform für Europa

Sebastian Henßler  —  

Ford hält die neue UEV Elektroplattform für Europa zurück. Nicht die Technik bremst, sondern Investitionen, Risiken und Erfahrungen aus früheren Allianzen.