Ford startet Auslieferungen des Elektrotransporters E-Transit

Copyright Abbildung(en): Ford

Der Autohersteller Ford startet ab sofort mit der Auslieferung des vollelektrischen E-Transit an Kunden in ganz Europa. Der E-Transporter wird im Ford Otosan-Werk im türkischen Kocaeli gefertigt, wo der Produktionsstart im Rahmen einer Zeremonie mit türkischen Regierungsvertretern, Investoren, Mitarbeitern und Medien gefeiert wurde. Mehr als 5000 Exemplare des hochmodernen Nutzfahrzeugs wurden bereits von Kunden bestellt, aus diesem Grund laufe die Herstellung bei Ford Otosan gleich zu Beginn mit voller Auslastung.

Beim Ford E-Transit handelt es sich um die vollelektrische Version des weltweit meistverkauften Transporters im Segment der leichten Nutzfahrzeuge – mit dessen Markteinführung erstmals auch Ford Pro in Europa verfügbar gemacht wird. Dank vernetzter Dienste optimiere dieses neue Vertriebs- und Serviceangebot die Produktivität der Ford-Nutzfahrzeugkunden, so der Hersteller in einer aktuellen Mitteilung. Ford Pro umfasst Software-, Lade-, Wartungs- und Finanzierungslösungen, um Kosten zu senken und die Betriebszeit von Nutzfahrzeugen zu erhöhen. So profitieren Kunden unter anderem von einer intelligenten Steuerung erforderlicher Wartungs- und Reparaturarbeiten zur spürbaren Verringerung von servicebedingten Ausfall- oder Standzeiten.

Die Produktion des E-Transit in unserem Werk in Kocaeli, welches zu 100 Prozent mit Strom aus erneuerbaren Energien versorgt wird, erfüllt uns mit großem Stolz. Wir verstehen den Fertigungsbeginn als echten Meilenstein und wir sehen, dass wir eine zunehmend relevante Rolle in der Elektrifizierungsstrategie von Ford einnehmen“, sagt Güven Özyurt, General Manager von Ford Otosan. „Wir glauben, dass mit der Elektrifizierung des legendären Transit-Modells ein wichtiger technologischer Schritt erfolgt ist und dass sich Ford Otosan zu einer zentralen Produktionsbasis für elektrifizierte Nutzfahrzeuge in Europa entwickeln kann“.

Voller Einsatz bei der Elektrifizierung von Nutzfahrzeugen

Um die wachsende Nachfrage nach elektrifizierten Modellen zu decken, investiert Ford Otosan zwei Milliarden Euro in den türkischen Standort und erhöht die Anzahl der Beschäftigten um rund 3000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ziel ist die generelle Erhöhung der Produktionskapazität, auch hinsichtlich des Ford Transit Custom der nächsten Generation.

Der europäische Weg von Ford in eine vollelektrische Zukunft wurde zudem durch die jüngste Ankündigung untermauert, dass Ford, SK On Co., Ltd. und Koç Holding eine unverbindliche Absichtserklärung für ein neues Joint Venture in der Türkei unterzeichnet haben. Vorbehaltlich der Unterzeichnung einer endgültigen Vereinbarung planen die drei Partner, eine der größten EV-Batterieanlagen in der gesamten europäischen Region zu errichten. Die Produktion soll bereits Mitte des Jahrzehnts mit einer jährlichen Kapazität von voraussichtlich 30 bis 45 Gigawattstunden beginnen.

Ford will seine Führungsrolle als Europas meistverkaufte Nutzfahrzeugmarke bekräftigen und werde seine Transit-Modelle weiterhin elektrifizieren, um den unterschiedlichen Kundenanforderungen gerecht zu werden. Bis 2024 soll der E-Transit durch vier weitere neue vollelektrische Modelle der Transit-Familie ergänzt werden. Ford nähert sich damit dem selbst gesteckten Unternehmensziel von null Emissionen im Bereich verkaufter Neufahrzeuge und Klimaneutralität in Europa bis zum Jahr 2035.

Kunden profitieren vom Elektrozeitalter

Mit seiner hohen Reichweite von bis zu 317 Kilometer, seiner Kombination aus Nutzlast und Leistung sowie einer praxisorientierten Auswahl an Karosserievarianten wurde der Ford E-Transit entwickelt, um Flottenbetreibern einen einfachen Übergang in die Elektrifizierung zu ermöglichen. Gleichzeitig beschleunige Ford Pro die Produktivität von Flotten und Einzelfahrzeugen durch fortschrittliche Lade-, Telematik- und Wartungslösungen, so der Hersteller.

Die Vorzüge von Ford Pro und die Zuverlässigkeit des E-Transit konnten bereits bei einigen Tests auf der ganzen Welt unter Beweis gestellt werden. Schon Monate vor seiner offiziellen Markteinführung unternahmen interessierte Flottenkunden in mehreren europäischen Ländern reale Feldversuche mit Vorserienversionen des vollelektrischen Nutzfahrzeugs. Testanwender waren kommunale Flotten, Postzusteller, Paketdienste, Versorgungsunternehmen und Lebensmittel-Lieferanten. Zu den Partnern in Deutschland zählten die Kölner AWB Abfallwirtschaftsbetriebe sowie die Stadtverwaltung Köln. Es konnte gezeigt werden, dass Ford Pro dabei hilft, den Unternehmen eine optimale Effizienz und Produktivität zu ermöglichen.

Quelle: Ford – Pressemitteilung vom 07.04.2022

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