Opel Combo-e Cargo

Copyright Abbildung(en): Opel

Opel stellt Elektro-Kleintransporter Combo-e Cargo vor

Opel hat den elektrischen Kleintransporter Combo-e Cargo vorgestellt. Die Combo-Elektroversion preist der Hersteller als die emissionsfreie Lösung für Handel und Handwerk, für Selbstständige genauso wie für größere Flotten an. Der neue rein batterie-elektrische Combo-e Cargo schleppe viel weg und sei dennoch kompakt genug für den dichten Stadtverkehr. Der Combo-e Cargo empfehle sich mit klassenführendem Ladevolumen und Zuladungsmöglichkeiten genauso wie mit seiner Reichweite als universeller Geschäftspartner.

Er bietet bis zu 4,4 Kubikmeter Ladevolumen und kann 800 Kilogramm Nutzlast befördern. Dazu schafft der Combo-e mit seiner 50 kWh-Lithium-Ionen-Batterie je nach Fahrprofil, Außentemperatur und Nutzung bis zu 275 Kilometer Reichweite gemäß WLTP. Muss er einmal Strom nachtanken, lässt sich die Batterie an einer öffentlichen Schnellladesäule in rund 30 Minuten bis zu 80 Prozent wieder aufladen.

Dabei müssen die Kunden beim neuen Opel Combo-e im Vergleich zu den benzin- und dieselgetriebenen Versionen keine Kompromisse eingehen, so der Hersteller in einer aktuellen Mitteilung. Der Opel Combo ist längst ein Bestseller bei den leichten Nutzfahrzeugen und wurde bereits 2019 zum „International Van of the Year“ gekürt. Das umfangreiche Angebot an klassenführenden Technologien und Assistenzsystemen reicht auch beim Opel Combo-e Cargo von Müdigkeits- und Verkehrsschilderkennung bis zum Frontkollisionswarner mit automatischer Gefahrenbremsung und Fußgängererkennung. Die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer erhöht zudem die permanente Rückfahrkamera. Mit einem System aus zwei Kameras behalten Combo-e-Fahrer den Bereich hinter dem Fahrzeug und beim Rechtsabbiegen den normalerweise toten Winkel auf der Beifahrerseite im Blick.

„Im neuen vollelektrischen Opel Combo-e fahren Gewerbetreibende auf jeder Tour emissionsfrei – mit einem Elektrofahrzeug, das in Sachen Nutz- und Zuglast Maßstäbe setzt. Mit dem Combo-e führen wir unsere E-Mobilitätsoffensive bei den leichten Nutzfahrzeugen fort, die im vergangenen Jahr mit dem Vivaro-e begann. Und mit dem Start des Movano-e wird unser komplettes Nutzfahrzeugportfolio bis Ende des Jahres elektrifiziert sein.“ – Michael Lohscheller, CEO Opel

Der jüngste Zuwachs im Opel-Portfolio batterie-elektrischer leichter Nutzfahrzeuge ist in zwei Längen erhältlich: Der 4,40 Meter lange Combo-e Cargo kann bei einem Ladevolumen von 3,3 bis 3,8 Kubikmeter bis zu 3090 Millimeter lange Gegenstände und bis zu 800 Kilogramm an Ladung transportieren. Dazu kann der fleißige Stromer bis zu 750 Kilogramm an Anhängelast ziehen – klassenführend im Segment, so Opel.

Der 4,75 Meter lange Combo-e XL bietet ein bis zu 4,4 Kubikmeter großes Ladeabteil und Platz für bis zu 3440 Millimeter langes Arbeitsgerät und Material. Sechs Verzurrösen am Boden (und optional vier weitere an der Wand) halten während der Fahrt alles dort, wo es hingehört. Die laut Opel clever gestaltete Ladefläche des Combo-e ist zwischen den Radhäusern breit genug, um eine (in der Normalversion) oder sogar zwei Europaletten (in der XL-Variante) verladen zu können. Besonders lange Gegenstände lassen sich dank der optionalen Dachklappe auch schräg mit auf Tour nehmen.

Sollen mehrere Kollegen an Bord, ist der neue Combo-e XL mit Doppelkabine die passende Lösung. Mit dem Fahrer finden hier bis zu fünf Personen bequem Platz, während die Arbeitsutensilien sicher hinter der Trennwand verstaut sind. Um extralange Gegenstände zu transportieren, befindet sich außerdem eine Tür in der Trennwand.

Perfekt für Stadt und Land: Emissionsfrei liefern mit Elektroantrieb

Mit einer Leistung von 100 kW (136 PS) und einem maximalen Drehmoment aus dem Stand von 260 Newtonmeter ist der neue Combo-e Cargo genauso perfekt für die City wie für das städtische Umfeld gerüstet. Er beschleunigt je nach Variante in nur 11,2 Sekunden von null auf Tempo 100 und bietet eine elektronisch geregelte Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h. Das regenerative Bremssystem mit zwei wählbaren Einstellungen erhöht die Effizienz weiter.

Die 50 kWh Energie fassende Batterie ist platzsparend unter dem Fahrzeugboden untergebracht, so dass die Kunden keine Kompromisse hinsichtlich Laderaum oder Komfort im Passagierabteil eingehen müssen. Durch ihre Lage im Fahrzeug senkt die Batterie zudem den Schwerpunkt. Damit verbessern sich die Fahreigenschaften, was sich gerade bei starkem Seitenwind und in flott gefahrenen Kurven positiv auswirkt.

Optionen und Services für den ultimativen Ladekomfort

Der Combo-e ist in Sachen Lademöglichkeiten für alles gerüstet: Sein Akku lässt sich über eine Wallbox zu Hause oder am Unternehmensstandort, per Schnelllader unterwegs oder über jede beliebige Steckdose laden. Jeder Combo-e verfügt über die Möglichkeit, an einer Schnellladesäule mit 100 kW Gleichstrom geladen zu werden. Damit lässt sich die 50 kWh-Batterie in nur 30 Minuten zu 80 Prozent wieder aufladen. Für Wechselstromladungen ist in Deutschland ein dreiphasiger 11 kW-On-Board-Charger in Serie verbaut.

Opel Combo-e Cargo

Damit der Umgang mit dem Combo-e noch einfacher und praktischer funktioniert, gibt es mit OpelConnect, der myOpel App und Free2Move eine Reihe von Services und Bedienmöglichkeiten für Elektroautos via Smartphone. Die „Charge My Car“-Funktion der Free2Move App ermöglicht die Nutzung von mehr als 220.000 Ladepunkten europaweit – inklusive der Bezahlung. Der Ladepunkt-Finder listet auf einer Karte alle registrierten Ladesäulen auf. Zudem bietet er neben der genauen Adresse auch eine Auskunft darüber, ob der Ladepunkt zum Zeitpunkt der Anfrage frei oder besetzt ist, informiert über Ladegeschwindigkeit sowie den aktuellen Preis.

Die Services von OpelConnect reichen vom automatischen Notruf und einem direkten Draht zur Pannenhilfe bis hin zu unterschiedlichsten Informationen über das Fahrzeug. Mit der LIVE Navigation lassen sich Verkehrsereignisse in Echtzeit erfassen und Staus dynamisch umfahren.

Fahrerassistenz-Systeme auf Pkw-Niveau

Wie alle anderen Varianten der Modellreihe bietet auch der neue, vollelektrische Opel Combo-e Cargo eine Vielzahl an Fahrerassistenz-Systemen. In der Fahrzeugklasse einzigartig ist die sensorgesteuerte Überladungsanzeige. Der Fahrer kann per Knopfdruck kontrollieren, ob das Fahrzeug überladen ist. Hinzu kommen bis zu 19 weitere Assistenzsysteme, die das Fahren, Rangieren und Befördern von Passagieren oder Gegenständen einfacher, sicherer und komfortabler machen. So kann der Combo-e Cargo auch mit dem sensorbasierten Flankenschutz ausgestattet werden, der vor lästigen und teuren Schrammen oder Remplern schützt.

Wer oft auf Baustellen mit provisorisch angelegten Verbindungswegen sowie auf matschigem oder sandigem Untergrund unterwegs ist, kann den Combo-e mit Grip & Go-Paket inklusive IntelliGrip bestellen. Neben dem adaptiven Traktionssystem umfasst das optionale Paket auch einen Berg-Abfahr-Assistenten, mehr Bodenfreiheit sowie ein modifiziertes Fahrwerk. Systeme wie der Spurhalte-Assistent und die Anhängerstabilitätskontrolle ergänzen das Portfolio an elektronischen Helfern.

Opel Combo-e Cargo

Für beste On-Board-Unterhaltung stehen die Infotainment-Systeme Multimedia Radio und Multimedia Navi Pro. Die Apple CarPlay sowie Android Auto kompatiblen Geräte lassen sich bequem und intuitiv über den leicht erreichbaren und ablesbaren acht Zoll großen Farb-Touchscreen steuern.

Der neue Combo-e Cargo rollt im Herbst zu den Händlern und bildet nach dem bereits erhältlichen Vivaro-e den jüngsten Opel-Zuwachs an vollelektrischen leichten Nutzfahrzeugen. Noch in diesem Jahr kommt mit dem neuen Movano-e das nächste batterie-elektrische Opel-Modell. Damit wird bis zum Ende des Jahres das komplette Nutzfahrzeugportfolio von Opel elektrifiziert sein. Bis 2024 will Opel in jeder Modellreihe eine elektrifizierte Variante anbieten.

Quelle: Opel – Pressemitteilung vom 20.01.2021

Über den Autor

Michael ist freier Journalist und schreibt seit 2012 fast ausschließlich über nachhaltige Mobilität, Elektro- und Hybridautos, Energiethemen sowie Umweltschutz.

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Also das mit der Gewichtsprüfung ist bei Elektrofahrzeugen eine Mega Idee , bin sehr gespannt ob es das demnächst in weiteren Fahrzeugen gibt.

Das gibt es auch schon für die Verbrenner der PSA Brüder.

Der Innenraum sieht nach 3 Sitzplätzen aus. Aber warum ist dann so eine halbe Mittelkonsole eingebaut???? Damit man sich das Knie einhaut??

Das mit der Mittelkonsole ist eine optische Täuschung – würde man mit der Kamera in Richtung Mittelkonsole schwenken, dann sehe man mehr Beinfreiheit des Mittelsitzes. Eng wird es mit 2 Beifahrern dennoch, vergleichbar mit 3 Mitfahrern auf der Rückbank eines normalen Autos.

[…] würde man mit der Kamera in Richtung Mittelkonsole schwenken, dann sähe [sp!] man mehr Beinfreiheit des Mittelsitzes. Eng wird es mit 2 Beifahrern dennoch […]

In der Verbrenner-Version hab ich schon dringesessen (nicht gefahren!) – mein Eindruck:
Auf Stadt-/Kurzstrecke und ohne Korona ginge es „so lala“ …

Ich glaube, das ist ein super Auto und für Handwerker durchaus interessant. Allerdings völlig unverständlich finde ich die Platzierung des Ladeanschlusses. So kann bei eingestecktem Kabel die linke Schiebetür nicht geöffnet werden. Wer so wie ich in der Garage nur von links zum Auto kommt, wird sich darüber ärgern. Beim Vivaro hatten sie die bessere Idee!

Wo ist denn links ne Schiebetür?

Wo ist denn links ’ne Schiebetür?

Vermutlich bei genau dem Combo-e Cargo, bei dem sie mitbestellt wurde … 😛

Last edited 1 Monat zuvor by Wolfbrecht Gösebert

Auch wenn sie nur als Option angeboten wird, ist es ein Witz, dass man erst ausstöpseln muss und dann die Tür öffnen.

[…] es [ist] ein Witz, dass man erst ausstöpseln muss und dann die Tür öffnen [kann].

Ja … vermutlich aber (wie so vieles!) der »Multiplattform« geschuldet, wie man ggf. dem Peugeot-Varianten-Bild hier im Forum entnehmen kann:

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Und, wieviel davon planen sie diesmal zu bauen? Diesmal vielleicht eine hohe dreistellige Zahl im ersten Jahr? Und dann sind’s wieder überrascht, dass sie drei Tage nach Bestellbeginn ausverkauft sind?
naja hoffen wir das Beste. Ein europäischer Eautohersteller, den es auch noch in 10 Jahren gibt, wäre ja gut für uns Kunden.

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