KIA e-Soul MJ 2022: Unser Test, Eindrücke & Erfahrungen

Copyright Abbildung(en): Elektroauto-News.net

Es war April 2019, als KIA zur Ausfahrt des neuen KIA e-Soul nach Frankfurt geladen hatte. Für einen ausführlichen Test- und Fahrbericht, wie du diese von uns gewohnt bist, hat dann jedoch schlicht und einfach die Zeit gefehlt. Daher haben wir dies im November 2019 nachgeholt. Nun, knapp zwei Jahre später, ist der KIA e-Soul abermals zu Gast bei Elektroauto-News.net, im Modelljahr 2022.

Ins Auge springt hierbei sofort das neue KIA-Logo, welches die Motorhaube des e-Soul ziert. Darüber hinaus bringt der Stromer aber auch weitere Updates und Upgrades mit sich. Auf eben diese wird sich der Testbericht im Detail konzentrieren. Für alle anderen Punkte empfehle ich beim Test des e-Soul Modelljahr 2019 vorbeizuschauen. Festhalten lässt sich aber bereits jetzt, KIA hat auf die Kritik aus der Community gehört und die Neuheiten des Fahrzeugs daraufhin ausgerichtet.

Bevor wir nun allerdings tiefer ins Detail gehen, ein Hinweis: Wie du es aus meinen anderen Testberichten gewohnt bist, ist der Test des KIA e-Soul vollkommen subjektiv und betrachtet das E-Fahrzeug aus meiner Perspektive. Dabei versuche ich alle relevanten Punkte aufzugreifen und auch entsprechend interessante technische Details wiederzugeben, welche mir während meiner etwas längeren Testfahrt mit dem Fahrzeug begegnet sind.

Sollten von deiner Seite noch Fragen offen stehen, einfach melden und ich versuche diese zu beantworten. Deine persönlichen Erfahrungen mit dem E-Auto von KIA kannst du mir gerne zukommen lassen, damit wir diese mit den anderen Lesern teilen. Über Elektroautos im Allgemeinen kannst du dich auf dieser Seite informieren.

KIA e-Soul im Modelljahr 2022 - Das hat sich verändert!

Im ausführlichen Testbericht des e-Soul gab ich zu verstehen, dass unser damaliger Testwagen in einer Neptune Blue & Black-Lackierung daherkam, welche ein wenig Farbe in den tristen Herbstalltag bringt. Dass es noch eine Spur auffälliger geht sollte ich mit dem Modelljahr 2022 erfahren. Denn dann kam der Stromer in der Lackierung Space Gadget Green daher. Verstecken ist damit nicht mehr möglich. Auffallen allerdings garantiert. Generell gilt weiterhin den KIA e-Soul gibt es in zahlreichen Ein- und Zweifarb-Lackierungen. Derzeit stehen 14 Farbvarianten zur Wahl. Dabei wird unterschieden zwischen sieben einfarbige Lackierungen und sieben Zweifarb-Kombinationen, bei denen das Dach und die Außenspiegel in Kontrastfarbe lackiert sind.

Neben den Ausstattungsvarianten wird beim e-Soul hinsichtlich der Batteriegröße unterschieden. Hier gibt es den KIA e-Soul in zwei Akku-Größen am Markt – auch im aktuellen Modelljahr 2022. Unterschieden wird hierbei immer noch zwischen einer 39,2 kWh-Variante, sowie 64 kWh-Variante, welche bei unserem Testwagen vorzufinden war. Beim Laden werden weiterhin keine Unterschiede gemacht, beide Akku-Varianten haben jedoch im MJ 2022 ein Upgrade auf einen 3-Phasen-On-Board-Charger erfahren, welcher zu verringerten Ladezeiten führt. In der kleinen Akku-Variante allerdings nur gegen 500 Euro Aufpreis.

Eine weitere wichtige Rolle, spielt in der aktuellen Variante des e-Soul das neue serienmäßige 26-cm-Navigationssystem, welches den Zugriff auf den Online-Dienst KIA UVO Connect ermöglicht. Wir erinnern uns, dass KIA zum ersten Mal das Telematiksystem UVO im e-Soul in 2019 eingesetzt hat. Durch dieses ist es dem Fahrer möglich zahlreiche Fahrzeugfunktionen beobachten und kontrollieren zu können. UVO liefert unter anderem Echtzeitinformationen zu Ladestationen und bietet auch die Möglichkeit, das Laden zu programmieren.

Zudem ist das Fahrzeug durch UVO in der Lage, im Notfall einen Alarm an einen Server zu schicken, Rettungsdienste zu benachrichtigen und die GPS-Daten des Fahrzeugs zu übermitteln – wodurch zugleich ein Mikrofon eingeschaltet wird, damit die Rettungskräfte mit dem Fahrer oder den Fahrzeuginsassen sprechen können.

Ein weiteres, nennenswertes Upgrade ist die Tatsache, dass die stärkere der beiden e-Soul-Versionen eine Stützlast-Freigabe von 100 Kilogramm erhalten hat. Damit wird die Montage einer Anhängerkupplung möglich. Echte Anhänger ziehen darf der Stromer zwar weiterhin nicht, dennoch ist es möglich ein handelsübliches Trägersystem, zum Beispiel für den Fahrrad-Transport, zu montieren.

Rein elektrisch unterwegs: Die Fakten zum e-Soul

Die wichtigsten Neuerungen hatte ich im vorherigen Abschnitt erwähnt. Nachfolgend sollst du natürlich im Detail noch einmal einen Überblick über das Fahrzeug erhalten. Im Kurzdurchlauf gibt es einen Blick auf die technischen Daten des Stromers.

Da unser Testwagen mit dem optionalen SUV-Designpaket (990,00 Euro Aufpreis) ausgestattet war, bringt es das Fahrzeug auf eine Länge von 4.220 mm statt 4.195 mm, die Breite wird mit 1.825 mm angegeben statt 1.800 mm. In der Höhe gleichen sich SUV- und normale Version von 1.605 mm. Beim Radstand kommt das E-Auto auf eine Länge von 2.600 mm.

Die Einstiegsvariante des vollelektrischen Autos kommt mit 39,2 kWh-Akku sowie einer Leistung von 100 kW/136 PS daher und einem Verbrauch nach WLTP von 15,6 kWh/100 km. Darüber angesiedelt ist die 64 kWh-Variante des e-Soul, welche zudem mit dem leistungsstärkeren E-Antrieb daherkommt. Dieser bringt 150 kWh / 204 PS auf die Straße bei einem Verbrauch nach WLTP von 15,7 kW/100km. Nicht möglich ist es die „schwächere“ e-Soul-Version mit dem stärkeren Antrieb zu bekommen, gleiches gilt auch umgekehrt. Beiden Varianten gleich ist jedoch eine CO2-Emission von 0 Gramm; wie bei E-Autos bekanntermaßen üblich.

Unverändert ist die Tatsache, dass der e-Soul mit vier Fahrmodi (Komfort, Sport, Eco, Eco+) daherkommt. Je nachdem, ob Fahrspaß oder Energieeffizienz im Vordergrund stehen sollen, kann man seine eigene Wahl treffen. Die Fahrmodi haben auch Einfluss auf das regenerative Bremssystem, die Klimatisierung und die mögliche Höchstgeschwindigkeit. Ausführlich habe ich diese hier erläutert.

So viel zu den technischen Daten und Fakten des Elektroautos von KIA. Im nächsten Absatz setzen wir uns mit den Themen Reichweite, tatsächlicher Verbrauch und Lademöglichkeiten auseinander. Dabei sind auch hier wieder nur dezente Unterschiede zum vorherigen Modelljahr erkennbar.

Reichweite, Verbrauch und Lademöglichkeiten des KIA e-Soul - Inklusive Update für's heimischen Laden

Bis zu 452 Kilometer Reichweite (WLTP-Zyklus kombiniert) soll der KIA e-Soul 64-kWh (e-Soul 204) zurücklegen können. Dies galt es zu beweisen. Bevor wir uns allerdings der alltäglichen Reichweite beziehungsweise Verbrauch widmen zunächst ein paar Fakten zu unserem Testwagen, übersichtlich zusammengefasst.

Von reinen Stadtfahrten, über Überland- bis hin zu Autobahnfahrten war Mal wieder alles mit dabei. Somit hatte ich die Möglichkeit einen ganz guten Querschnitt durch die Strecken abzubilden, welche der Stromer von KIA wohl auch unter „normalen Begebenheiten“ meistern müsste. Am Ende standen um die 410 Kilometer auf dem Tacho, welche ich zurückgelegt habe. Ausreichend, um ein erstes Bild vom Stromer zu bekommen.

Im ersten ausführlichen Test des Stromers hatte ich damals noch geschrieben: „Wir haben uns mit 17,2 kWh- 19,5 kWh zwar im Bereich eines hinnehmbaren Energiemehrverbrauchs befunden. Müssen aber auch anmerken, dass dieser durchaus ansteigt, wenn man doch Mal mehr Strom gibt. Daher gilt durchaus darauf zu achten in welchem Drive-Mode man unterwegs ist und ob man sachte mit dem Strom-Pedal umgeht.“ Im Vergleich hierzu haben sich deutliche Unterschiede eingestellt, was sicherlich dadurch gestützt wird, dass sich mein Fahrverhalten ein wenig geändert hat und ich eine Spur gemächlicher unterwegs bin.

So hat sich aber durchaus gezeigt, dass der e-Soul von KIA auf den gut ersten 150 km – meist nur Landstraße und Stadt – seinen Verbrauch im Schnitt gut unter 15 kWh halten konnte. Erst mit Autobahn und dadurch höheren Geschwindigkeiten ist der Schnitt auf um die 17,5- 18,1 kWh gestiegen. Wenn der Akku des e-Soul sich langsam aber sicher leert gibt es unterschiedliche Möglichkeiten diesen zu laden.

Das hat es mit dem KIA Online-Dienste UVO Connect auf sich...

KIA verspricht, dass man mit deren UVO Connect in eine neue digitale Ära der Mobilität durchstartet. Hierbei setzt der Hersteller auf die Kombination von KIA Live, welches kontinuierlich Echtzeit-Informationen liefert, ergänzt um die UVO App, welche Fahrzeugfunktionen bequem und intuitiv über das eigene Smartphone steuern lässt. Beides hatte ich im vorherigen Testbericht eher oberflächlich gestreift, daher riskieren wir nun einen Blick darauf, wie uns die Dienste im Alltag unterstützen können.

Sind die Dienste, welche auf dem neuen serienmäßigen 26-cm-Navigationssystem zur Verfügung stehen. Angezeigt werden die Ergebnisse dieses kontinuierlichen Informationsaustauschs auf dem Navi. So werden beispielsweise die Verkehrsinformationen alle zwei Minuten aktualisiert und in die eigene Routenplanung einfließen gelassen. Die lokale Suche hilft dabei das passende Restaurant zu finden, falls man eine Pause einlegen möchte und mit dem Ladestationen-Finder kann man sicher sein, dass einem der Strom nicht ausgeht.

Noch mehr Möglichkeiten, um auf den e-Soul Einfluss zu nehmen, gestattet die UVO App. Diese ist sowohl für Android- als auch für Apple-Smartphones erhältlich. Wie KIA zu verstehen gibt bietet die App viele Funktionen, durch die man als Fahrer Daten zum Status des eigenen KIA e-Soul und zur aktuellen Fahrt erhält. Befindet man sich nicht in der Nähe des eigenen Fahrzeugs lassen sich mit der App eine Reihe von Funktionen fernbedienen. 

Zu den Fahrzeuginformationen, welche man über die UVO App erhält zählen: Ortung, Fahrzeugstatus, Reisestatistik sowie Mitteilungen, welche aufgrund von Aktivitäten am Fahrzeug versandt werden. Spannend ist hierbei sicherlich die Ortung, falls der Stromer auf einem großen Parkplatz abgestellt wird und nach dem Shopping-Trip nicht sofort aufzufinden ist. Die Funktionen der Fernbedienung habe ich nachfolgend aufgeführt:

KIA e-Soul Modelljahr 2022 - Ein Fazit zu den Veränderungen des Stromers

Zwei Wochen mit einem Stromer vergehen dann doch recht schnell. Vor allem, wenn es in Anführungsstrichen nur vermeintliche „Kleinigkeiten“ sind, mit denen das neue Modelljahr aufwartet. Und dennoch ist es so, dass KIA aus meiner Sicht auf die richtigen Kleinigkeiten gesetzt hat, welche man verändert hat. Insbesondere der 3-Phasen-On-Board-Charger ist hervorzuheben, welche das Ladeerlebnis an der heimischen Wallbox kurzweiliger gestaltet.

Ebenfalls ist die Tatsache, dass die stärkere der beiden e-Soul-Versionen eine Stützlast-Freigabe von 100 Kilogramm erhalten hat ein Pluspunkt für das E-Auto von KIA. Ist es somit doch möglich auch die eigenen Räder mitzunehmen, falls man nicht nur auf vier Räder unterwegs sein möchte. Die bereits in der vorherigen Version integrierte KIA Live-Funktionen und UFO App hat man ein wenig feiner ausgearbeitet und Ersteres auf dem größeren Navigationsbildschirm in der Mittelkonsole noch besser präsentiert.

Alles in allem ein solides Update/ Upgrade eines E-Fahrzeugs, welches am Markt seine Fans hat. Aber eins ist auch klar, dass Design des Stromers weiß weiterhin für Aufsehen zu sorgen. Im Fall des EAN-Testwagens noch zusätzlich gestützt durch die nicht gerade unauffällige Lackierung in Space Cadet Green. Welche Erfahrungen konntest du eventuell schon selbst mit dem KIA e-Soul sammeln und spricht dich das Modelljahr 2022 des Stromers an?

Disclaimer

Der KIA e-Soul wurde mir für diesen Testbericht kostenfrei, für den Zeitraum von zwei Wochen, von KIA zur Verfügung gestellt. Dies hat jedoch keinen Einfluss auf meine hier geschriebene ehrliche Meinung.

Über den Autor

Sebastian hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere Alternative Antriebe werden betrachtet.

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Ein guter Wagen, den Kia immer mal wieder mit Angeboten in Leasingportalen besonders attraktiv macht. Erstautofähig und für Durchschnittsverdiener, die auf ein Schnäppchen warten können, gut bezahlbar.

Soul für die Seele. KIA hat mit dem Soul einen der besten BEVs für den Alltag für Stadt und Land auf die Räder gestellt, insbesondere als Zweitwagen mit durchaus Langstrechenqualiäten wie großer Reichweite . Wünschenswert wäre wie bei allen frontangetriebenen BEVs ein Hinterrad- oder Allradantrieb, da sich die Antriebsräder bei dem Power mehr Gripp wünschen. Toll ist auch der luftige Innenraum mit ziemlich gehobener Ausstattung und klassischem Armaturen ohne digitale Defizite.

Ich frage mich warum diese Daten nicht zusammen passen – wer kann da nicht rechnen?

64 kWh-Lithium Ionen-Akku (brutto)

Energieverbrauch auf 100 km (gewichtet) 15,7 kWh

Reichweite (kombiniert) 452 km nach WLTP

15,7 kWh geteilt durch 100 km mal 452 km wären 70,964 kWh – bei brutto 64 kWh, netto ca. 57 kWh – ???

Wo kommen die 14 kWh her? – vermutlich durch lobbygesteuerte, gesetzlich erlaubte Schönrechnerei.

Batterie 57 kwh netto geteilt durch 15,7 kWh pro 100 km mal 100 wären 363,05723 km Reichweite.
Batterie 57 kwh netto geteilt durch 452 km mal 100 wären 12,6 kWh Verbrauch auf 100 km.

Die 452 km sind vermutlich nur bei Fahrten innerorts möglich, sonst 300 bis 360 km (ohne Autobahn).

Mit kleiner Batterie vermutlich innerorts etwa 280 km, sonst 185 bis 220 km (ohne Autobahn).

Und das Batteriegewicht: 315 kg (39,2 kWh) / 457 kg (64 kWh) (Quelle: kia.com – PDF: Preisliste)

Du hast die Rekuperation vergessen.

Stimmt Uwe, meine Frau ist vor Kurzem auf der Landstraße (echtes Gegurke) etwa 130 km gefahren und hat nur für 73 km Strom verbraucht (laut Anzeige in der ZOE) Gute Rekuperation macht sich wirklich bezahlt. Auf Landstraßen kann es so kraß werden wie in unserem letzten Urlaub im Allgäu ; 84 km gefahren und nur 12 verbraucht, dauergekurve und Traktoren senken die Durchschnittsgeschwindigkeit und dauerndes Auf und Ab machen solche Resultate möglich. Auf der Autobahn sind etwa 280 km dauerfahren mit 120 möglich, dann will man eh aus Klo…

Haha – als ob die Hersteller die Rekuperation vergessen würden.

Wer kräftig aufs Pedal tritt, der jagt z.T. über 100 kW durch den E-Motor, denn die 100 bzw. 150 kW Motorleistung des Kia e-Soul müssen ja irgendwoher kommen. Nach Abzug von Luft- und Rollwiderstand u.ä. bleiben davon vielleicht 80% übrig, die über die Rekuperation wieder in die Batterie fließen.

100 m Spurt und 100 m Rekuperation wären z.B. 100 kW minus 80 kW gleich 20 kW im Durchschnitt.

Deine Rechnung ist ziemlich plakativ und unvollständig. Dazwischen fährt man in der Regel längere Zeit mit konstanter Geschwindigkeit. Bei Tempo 100 braucht der Soul ca. 2kW um den Rollwiderstand zu bezwingen und ca. 11kW um den Luftwiderstand zu überwinden. Macht 13kW. Die kurze Beschleunigungsphase kannst Du locker vernachlässigen. Vor allem, wenn man statt zu rekuperieren vorausschauend ausrollen lässt. Bei Tempo 130 sind es übrigens schon 27kW. Physics is a bitch;-)

Farnsworth

„Lobbygesteuerte gesetzlich erlaubte Schönrechnerei“ – sorry aber bevor man so einen Vorwurf in den Raum stellt sollte man sich vielleicht Mal informieren wie die WLTP-Verbräuche zustande kommen. Hätte in diesem Fall viel Rechnerei gespart.
WLTP-Verbräuche sind mit Ladeverlusten, WLTP-Reichweiten ohne. Deswegen kommt man durch einfaches hochrechnen auf Basis von Batteriekapazität und Verbrauch auch nie auf die angegebene Reichweite, bei keinem E-Auto.
Diese Art die Werte zu berechnen und anzugeben macht auch absolut Sinn – schließlich kommt es darauf an wie viel Strom man tatsächlich nachladen und bezahlen muss (inkl. Ladeverlusten!) um 100km zu erreichen.

Last edited 12 Tage zuvor by Winchester

Hi Daniel, einfach mal ausleihen, fahren und nicht nur rechnen. Es ist allseits bekannt das die Soul Reichweiten sehr realistisch sind wenn ich den Karton nicht mit 160 km/h bei minus 5 Grad und Heizung auf 24 Grad über die Bahn wemse. Aktuell berechnete Reichweite von meinem 2019 Auto bei meinen Stadt/Land Fahrpofil: 517 km. Ich schwör.

Du hast nicht nur die Rekuperation vergessen, sondern auch, dass es sich um Durchschnittswerte handelt. Ich komme mit meinem E-Soul manchmal sogar auf Durchschnittsverbräuche von 10 kwh und weniger. Man muss nicht rasen. Ich treffe die Raser beim nächsten Stau stets erneut.

Schöner Bericht zu einem technisch sehr gut ausgestateten E-Fahrzeug. Ich selber fahre den Soul seit 2019 nit meiner Frau gemeinsam und sind immer wieder auf’s neue erfreut wieviel Spass das Auto macht. Es ist kein Problem mit diesem Auto bei entsprechendem Wetter auf 100km 10-12kw/h zu verbrauchen wenn man die Verbraucher wie Heizung und Klima nicht permanent nutzt. Auch sparen wir mit dem Fahrzeug einige Euros an Treibstoff ca. 450€ pro Monat. Wir hatten vorher den Sorento und Sportage, mal ganz zu schweigen von der Kfz Steuer jährlich. Wer zu Hause sein E-Fahrzeug laden kann ist natürlich klar im Vorteil.Einmal von.0 auf 100% für nur nichtmal 20 Euro geladen.(sämtliche Verluste mal weggelassen).
Das was an Euros an der Tankstelle gelassen wurde geht nun in die Abzahlung des Souls.
Somit bezahlt sich das Fahrzeug fast von selbst.
Mein Fahrprofil ist ca. 100 km pro Tag überwiegend Landstraße und Stadt.
In den 2 Jahren sind wir fast 55000 km gefahren.
Wir würden den Schritt zur E Mobilität immer wieder gehen.

Als Kia e-soul Fahrer kann ich dir nur recht geben.
Lässt man für den Arbeitsweg, bei mir nur 12km, die Klimaanlage aus und benutzt nur Sitz und Lenkradheizung sind bei meinen bergigen Streckenprofil 12-15kWh möglich.
Die Verarbeitung ist top und der Style innen gefällt auch den Interessierten. Im Gegensatz zum ID3 und ID4 den wir live anschauen und testen konnten.
Schaut man sich mal im Ausland um, werden wohl die 130 / 70/ 30km/h kommen.
Damit sinken die Vierbräuche in Bereiche welche umweltfreundlicher sind.

„Vierbräuche“ –
soo viel Brauchtum 😉

Das Gleiche hier – 130 km fast täglich. Kein Problem bisher!
Nur die Farbe sollte man sich wirklich vorher angeschaut haben: Rot-Metallic ist nicht wirklich metallic….

450€ Kraftstoffrechnung pro Monat sind etwa 300 Liter und wahrscheinlich 3500-4000 km. Das ist natürlich eine „ordentliche“ Zahl.
Hatte ich selbst mal ein Jahrzehnt lang als Wochenendpendler mit 400
km Distanz zwischen Hauptwohnsitz und Arbeitsplatz – huuh.

Ende November 2020 habe ich meinen E-Soul in der starken Version übernommen und bin seither schon knapp 44.000 km gefahren. Ich bin hoch zufrieden mit diesem Fahrzeug. Laden Erfolg an der eigenen Wallbox mit 22A Leistung dreiphasig. Unterwegs bediene ich mich an Schnellladesäulen und freue mich, dass nach WC-Besuch und einer Tasse Kaffee wieder mehr als 80% verfügbar sind. Einziger Nachteil des Fahrzeugs ist sein geradezu jämmerlicher Wendekreis. Da müsste im nächsten Modell dringend Besserung eintreten. Kurven und Engstellen, die ich mit meiner Daimler E-Klasse früher in einem Zug meisterte, erfordern oft mehrmaliges Nachsetzen. Das ist mehr als lästig. Da der neue EV6 hier auch versagt, werde ich mich wohl für ein Nachfolgefahrzeug noch einmal am Markt genau umsehen.

Liegt halt am Frontantrieb, für mich die größte Schwäche an Soul samt Geschwistern.
Und wirklich traurig, dass Ioniq5/EV6 es selbst als RWD auch nicht besser hinkriegen!
Habe aber trotzdem keinen ID.3/4 sondern einen Soul bestellt 😉

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