Vom Verbrenner zum Elektroauto für unter 10.000 Euro

Vom Verbrenner zum Elektroauto für unter 10.000 Euro

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Bei den derzeitigen Elektroauto-Preisen verwundert es nicht, dass potentielle Käufer auf Suche nach Alternativen sind. Der Umbau eines Verbrenners zum Elektroauto erscheint da nahe liegend. Phoenix Mobility aus Grenoble, Frankreich hat es sich zur Mission erklärt, den Umstieg wesentlich günstiger zu machen. Dieselfahrzeuge und Verbrenner werden von dem Start-Up zu E-Autos umgebaut. Teilweise für unter 10.000 Euro. Im Schnitt sei ein Umbau immer noch rund 30 Prozent günstiger als ein E-Neuwagen, so das Start-Up.

Des Weiteren sei der Umbau auch ökologisch sinnvoll, da es laut Phoenix Mobility wesentlich umweltfreundlicher sei das Auto umzubauen, anstatt zu verschrotten und ein neues E-Auto zu kaufen. Umrüsten könne man jedes Fahrzeug, wobei die Realisierung von einigen Faktoren abhänge. Reichweiten von 150 und 300 Kilometer seien nach Umbau möglich, so die Wadie Maaninou und Filip Gardler. Selbstbewusst gab Maaninou der französischen Zeitung „Le Dauphiné“ zu versehen, dass man “bis 2025 die Marke von 1 Million umgebauten Fahrzeugen überschreiten” wolle.

Phoenix Mobility schlägt mit seinem Ansatz in eine ähnliche Kerbe wie das französischen Start-Up Transition-One. Diese schreiben sich ebenfalls auf die Fahne Verbrenner wie: Citroen C1, Peugeot 107, Fiat 500, Toyota Aygo, Renault Twingo II und den Volkswagen Polo in ein Elektroauto umbauen zu können. Und das für Summen um die 8.500 Euro. An sich nichts Neues. Haben wir den Umbau von Verbrenner zu E-Autos auf unserem Portal schon ein ums andere Mal vorgestellt. In der Regel hat es sich hierbei um Verbrenner gehandelt, welche bereits ein paar Jahrzehnte auf dem Buckel haben oder stark limitiert aufgelegt wurden. Kleinere Fahrzeuge, wie die von Transition One waren da eher die Ausnahme bei Umbauten zum Elektroauto.

Mit den Jungs und Mädels von Polykup bewegen wir uns dann auch langsam ins höherpreisige Segment. Denn diese haben sich mit Edge Motors die Karosserie eines Audi S5 Serienfahrzeugs vorgenommen und den E-Antrieb eines Tesla Model S einverleibt. Den Clip zum Umbau im verlinkten Artikel können wir nur empfehlen. Allen Umbauten gleich ist die Aussage: “Technisch sei das “Retrofitting” kein Problem. Problematisch sind da schon eher die rechtlichen Hürden.”

Neben Sicherheitsbedenken, wie sich die Konstruktion bei Unfällen verhält,  könnten auch bei der elektrischen Verkabelung und den verbauten Akkus Probleme auftreten, so Markus Lienkamp von der Technischen Universität München. Sein Tipp: “Mein Ratschlag wäre, den Verbrennungsmotor solange wie möglich zu fahren und dann ein Elektroauto zu kaufen.”

Quelle: Gründerszene – Startup baut Verbrenner zu E-Autos um – für weniger als 10.000 Euro

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38 Antworten

  1. Das wird in der Zukunft noch ein ganz großer Geschäftszweig. Und wenn die Preise jetzt schon unter 10.000 Euro fallen, wird es künftig sehr sehr interessant werden….

  2. Renault hat ein EAuto im Portfolio das in China für unter 10.000 verkauft wird und für den selben Preis unter Dacia in Europa verkauft werden soll.

  3. Elektroautos sind nicht die Lösung für die von uns produzierten Umwelt Probleme.
    Förderung in der Sache ist ja ok.
    Die Reichweite und die Ladezeit sind immernoch zu lang.
    Und ganz ehrlich, mein Fahrspaß ist weg, wenn beim Motorrad fahren kein geiler Motorsound mehr zu hören ist. Gasbetrieb ist auch sehr umweltfreundlich und macht heutzutage auch den Verbrennungsmotoren wenig Probleme und es gibt keinen Ruß bei der Verbrennung. Aber das will man nicht weiter fördern??? Mal ganz ehrlich, wertvolle Rohstoffe werden bei der Batterie Produktion verballert und wenn so ein Batterie Auto Mal feuer fängt bekommt man es so gut wie gar nicht gelöscht. LPG hat ein Ventil, wo das Gas durch Hitze oder überdruck kontrolliert entweichen kann. Erdgas ist ne fahrende Zeitbombe, wie man immerwieder lesen kann.
    Was ist also der richtige Weg für die Zukunft.?
    Genügend Möglichkeiten liegen in den Schubladen der Autoindustrie, aber die wollen uns immer nur finanziell schröpfen und sich die Taschen Vollstopfen, und nutzen alle Gesetzeslücken schamlos aus.
    All das was wir in Deutschland für die Zukunft tun, nützt nichts, so lang unsere alten Diesel im Ausland weiter ohne Einschränkung verkauft und bewegt werden dürfen und so lang Ozean riesen mit Schweröl über die Weltmeere fahren.
    Die Luft hat keine Balken.

    1. Zum “geilen” Motorsound: Mich und viele Mitmenschen stört der sehr. Der hat meiner Meinung nach nichts im öffentlichen Raum zu suchen, insbesondere nichts in Wohngebieten. Wenn Dir der wichtig ist, nimm ihn doch bitte auf und hör ihn Dir per Kopfhörer oder auf Deiner Heimstereoanlage an. Interessant finde ich auch das Helme diesen Sound stark dämpfen, so dass der Fahrer ihn nicht in voller Lautstärke ertragen muss, im Gegensatz zum Umfeld.
      Ferner scheinst Du der Meinung zu sein, dass CO2 Ausstoß für die Umwelt unproblematisch sei. Denn das entsteht bei Flüssiggas Verbrennung natürlich schon. Liess doch vielleicht mal einen Artikel der den Treibhauseffekt durch CO2 erklärt. Russ hat jedenfalls nicht die Klimadebatte ausgelöst.

      1. Nicht ganz richtig: Feinstaub (Russ) ist das größte Problem für den Menschen, verhindert einen Teil der Sonnenreflexion und trägt daher erheblich zur Klimaerwärmung bei.

        1. Feinstaub ist aber in der Tat beim Erdgas (CNG, nicht zu verwechseln mit LPG) kein Thema, da er bei der Verbrennung von flüssigem Kraftstoff entsteht. CNG (größten Teils Methan) ist aber bei der Einblasung, im Tank und sowieso zu jeder Zeit im Auto ein Gas. Daher kein Ruß. Weiterhin wird Erdgas wie Benzin mit einer Zündkerze entzündet und hat daher nicht die NOx Problematik wie der Diesel. Gleichzeitig hat Methan mehr Wasserstoff im Verhältnis zu Kohlenstoff (CH4) wie alle anderen Kraftstoffe und produziert somit rund 25% weniger CO2 weil mehr Wasserdampf entsteht. Im Endeffekt also eine sehr sinnvolle Sache, wie Rene bereits sagt, obwohl er glaube ich CNG und LPG durcheinander würfelt. CNG Tankstellen sind auch recht günstig, da man einfach das Stadtgas nehmen kann. Nebenbei kann man CNG Autos durch tanken von Biomethan CO2 neutral betreiben. Dann ist man ähnlich dem E-Auto in der CO2 Bilanz im Betrieb.
          Warum weiß ich das: weil ich mal 2 Jahre Brennraummesstechnik für CNG Motoren entwickelt habe.

          Aber es ist auch wahr, dass CNG Antriebe, obwohl z.B. von VW als TGI angeboten, nie wirklich gepusht und beworben wurden. Warum auch immer. Ich vermute der Dieselskandal hat alles so über den Haufen geworfen, dass man komplett ohne CO2 fahren wollte.

  4. Das Problem an den E-Autos ist derzeit einfach noch, die lange Ladezeit (Wechselakkus könnten das Problem lösen) und das es hauptsächlich Autos für Singles sind, Familienautos sind kaum vorhanden. Bedenkt man die Herstellung der Akkus und die Ladung beim derzeitigen Energiemix, sind die Autos sogar umweltschädlicher als Dieselautos.

    1. Wer meint das es noch irgendwie ohne Umstieg auf batteriebetriebene Ekektroautos gehen wird:

      Schminkt euch das ab, und zwar ganz schnell.

      Alle bis jetzt gewonnenen Erkenntnisse sagen, sofort aufhören mit der Verbrennung von Fossilen Brennstoffen.

      Ansonsten brauchen wir uns weder überlegen ob wir unseren Kindern was hinterlassen…. denn dann ist es schon in 15-20 Jahren soweit, das
      die Wirtschaftsysteme,Nahrungsmittelketten und Versorgung der Menschheit zusammenbrechen.

      Australien ist nur der Anfang.

    2. Unfug der Verbrennerhersteller! Es ist längst wissenschaftlich belegt, dass Elektroautos in Produktion und Betrieb umweltfreundlicher sind. Auch von den Autoren der Schwedenstudie!

    3. Der Mythos der Umweltschädlichkeit ist schon lange widerlegt und zwar genau von den Autoren, die das wohl eher versehentlich los getreten haben. Dazu kommt, dass die Akkus im Gegensatz zum verbrannten Sprit heute zu 96% recycled werden können (ja das ist technisch gelöst und wartet mehr oder weniger auf die Akkus um wirtschaftlich zu werden). Der Energiemix wird sich auch immer weiter ändern (2019 hatten wir bereits 46% Strom aus erneuerbaren Energien). Wenn die Politik mal in die Strümpfe kommt und den Ausbau erleichtert wird das auch schneller mehr werden.
      Die Geschichte mit den Wechselakkus wird es nicht geben. Der Zug ist abgefahren. Wohl noch nicht richtig mit dem Thema beschäftigt? 100kW Ladeleistung setzen sich für Autos, die auch für längere Strecken geeignet sind, als Minimum durch (e-up! o.ä. brauchen das nicht, weil sie als reine Stadtautos konzipiert sind). Bei 20kWh/100km Verbrauch lädt man dann 500km pro Stunde. Dann ist man in 22 Stunden am Tag nur rum steht (bei mit sind es eher 23h pro Tag), sodass es in der Zeit auch noch an der Steckdose geladen werden könnte.

      Aber aus meiner Sicht (ich bin nun kein Umweltaktivist oder so) wird ein Punkt immer total ignoriert: E-Autos sind im Unterhalt viel günstiger wie ein Verbrenner. Der Strom kostet 3-5€ pro 100km. Man hat quasi keinen Bremsenverschleiß (selbst BMW i3 Fahrer haben >200.000km mit dem ersten Satz Bremsbelägen und Scheiben absolviert), kein Ölwechsel, keine Zündkerzen, kein Zahnriemen. Da kann man sich z.B. die kürzliche Studie über die finanzielle Bilanz nach 5 Jahre von E-Autos gegenüber Verbrennern ansehen, die ironischerweise von den Grünen in Auftrag gegeben wurde. Bei 15.000km pro Jahr ist ein E-Golf ist nach 5 Jahren 6600€ günstiger wie der 1,5TSI Verbrenner. Das Telsa Model 3 ist gegenüber dem BMW 330 24.000€ günstiger! Über die finanzielle Schiene wird man meiner Meinung nach viel mehr Leute überzeugen können, wie über die CO2 Emission. Mal ehrlich: 95% der Leute die gegen E-Mobilität mit Umweltaspekten argumentieren ist das doch eigentlich total egal wie die Umweltbilanz des Autos aussieht. Sonst würden sie keinen Verbrenner sondern Fahrrad fahren.

    4. Das ist ein historisches Problem der Markteintrittsphase von Elektro-Autos. Heute bei Neuwagen schon kein Problem mehr und zukünftig kein Thema.

      Die Grundkonzeptionen der Autos ab 2020 (z.b. Zoe und Tesla) bringen schon Reichweiten von über 400 km mit und können in gewöhnlichen Fahrpausen Streckenplan gerecht ergänzt werden. Man verliert keine oder kaum noch Zeit auf 600 km und damit ist man voll mobil, völlig abgasfrei und deutlich billiger als mit Kraftstoffen.

      Ab 2022 werden Reichweiten von 600 km ab Werk mit 72 kwh – 80 kwh Akkus Stand der Technik und in 5-10 Minuten 150 km nachgeladen.
      Ab 2024 kommen Feststoff-Akkus mit vergleichbaren Werten.
      Und deren Fortschritts- und Optimierungsgeschichte beginnt dann erst.

      Wer sich jetzt noch einen Verbrenner kauft, kann sein Geld genauso gut durch den Häcksler jagen.
      Oder einem notleidenden deutschen Autohersteller spenden.

      Dann kann er den Betrag wenigstens noch von der Steuer absetzen.

      Obwohl? Die Gemeinnützigkeit dürfte auch keiner Überprüfung standhalten. Siehe Abgasskandal, das heisst dann eher Gemeinschädlichkeit.

      Also doch nicht spenden.

  5. Die Pkw Maut, deren Erlös schon im Haushalt der BR eingeplant war, ist gescheitert. Da muss eben eine Co2 Steuer her, der Steuerzahler muss zur Kasse gebeten werden egal wie! DEUTSCHLAND ist nur zu einen winzigen Bruchteil für die angeblich so aufgebauschte Klimaverschmutzung verantwortlich, und die Medien reden uns Bürgern ein, das wir daran Schuld sind.
    Der absolute Wahnsinn was unsere Regierung uns da beschert.
    Es gibt zur Zeit keine praktikable Lösung.
    Wer kann sich ein E oder Brennstoffzellen-
    Auto leisten.

    1. Die Suche nach praktikablen Möglichkeiten findet meist nicht statt
      Ein Zoe ist längst kostengünstiger als ein Polo und im Vollkostenleasing für 289 Euro zu haben. (ADAC oder e-flat)

  6. Wunderbar Leute !
    Ok , jeder hat seine Sicht !
    Aber das Grundproblem liegt doch bei der Erdölförderung.
    Jeder schimpft über die Umweltkatastrophen bei der Lithiumförderung – dabei wird dies schon seit über
    50 Jahren gefördert.Niemand hat sich beschwert – viele nutzen es : in ihrem Handy , iPhon , Laptopp , Computer
    Fernseh , Auto usw.
    Aber jetzt wo die E – Mobilität durch die Decke schießt – wird das Geschrei groß – weil die Deutschen Manager
    der Automobilindustrie nicht an den Erfolg geglaubt haben.
    Dabei ist der Verbrauch an Wasser , wesentlich schlimmer – ein kilo Fleisch verursacht ca. 15 000 ltr Wasser – aber
    es wird fleißig rein gebissen . Aber sich aufregen über den hohen Wasserverbrauch bei der Gewinnung von Lithium.

  7. Hallo ich möchte darauf hinweisen das ich von 22000 km ca. 3000 dazu verwandt habe zu den Ladestationen zu gelangen also ich meine Umwege die ich sonst nicht gefahren hätte.Mein Experiment mit der E-Mobilietät ist für die nächsten 10 Jahre gescheitert.Ich bin Täglich 120 km gefahren. Von den anderen Erfahrungen die einen Brief füllen würden ganz abgesehen.Winteruntauglich ohne Heizung fahren wegen der Reichweite.Jeden Tag laden bei jeder Gelegenheit man weiß ja nie ob man eine Station frei vorfindet oder Teslar s mehr als 3 Stunden blockieren mit Adapter.Dann gibt es noch Missgunst bis zur Beschädigung,an der Tankstelle ist mir sowas noch nie passiert.Bin wieder Besitzer eines neuen Diesels 6.5 L. 14 Tage hab ich an den Stationen geladen und Zeit verschwendet in einem Jahr .Und die ganze schönrecherei,Strompreis an einer Säule unterschiedlich, was soll das alles,und ohne Anzeige an der Säule. Und im Urlaub braucht man einen Mietwagen ,weil Reichweite und Gewicht das nicht leisten beim E-Mobil. Da wird einiges unter den Tisch gekehrt. auch ein Teslar hat hohen Verbrauch wenn er schnell fährt 350 km Reichweite wurde mir erzählt.Ich hab ständig km gezählt, nervt! Ich bin nie über 100 gefahren wegen der KM man wird zum Hindernis u.v.m es ist noch nicht ausgereift. Der nächste vielleicht in 10 Jahren.

    1. @Iceman: Es liest sich ein wenig so, als ob Sie im Jahre 2013 schreiben und mit einem der ersten Serienmodelle bspw. Renault Zoe, quasi als Pionier, unterwegs waren, denn zur damaligen Zeit waren die Bedingungen ungefähr so wie von Ihnen beschrieben.
      Es steht mir nicht zu, Ihre Schilderungen detailliert zu kommentieren, da keine weiteren Details zu Fahrzeug, Fahrprofil, Lademöglichkeiten und Lokalitäten bekannt sind. Mir erscheint es jedoch so, dass Sie für Ihr “Experiment” wie Sie es nennen, einen recht eigenwilligen Versuchsaufbau gewählt haben. Immerhin ist es großartig, dass Sie nie schneller als 100 km/h gefahren sind.

  8. Erdgas wird doch bis 2025 steuerlich gefördet. Und lpg keine Bombe? Ernsthaft? Lpg ist auch nur propan/Butan. Einfach mal Bleeve und Propanflasche googeln…sicheres Zeichen dass es gleich bumm machst ist das dauerhafte abblasen übers überdruckventil.

    Ansonsten der übliche mist von wegen Reichweite zu kurz Ladezustand zu lang hier in den Kommentaren. Schonmal in nem Tesla gesessen? Die ladezeiten sind alle 2 Stunden ne 10 min pinkelpause. Das andere Hersteller das nicht hinbekommen stimmt zwar, wird sich aber ändern müssen sonst fahren in 20 jahren nur noch Teslas rum

    1. Dann schau Mal in der Statistik wie oft LPG Fahrzeuge explodiert sind und wie oft im Verhältnis dazu Erdgasbetriebene. Selbst bei Unfällen passiert in der Regel nichts.
      Und durch Gas sind hinsichtlich Brand, davon abgesehen erheblich leichter zu löschen, wie Brand bei Batteriefahrzeugen. Da braucht die Feuerwehr nen Löschcontainer und darf das Wasser auch noch speziell entsorgen.
      Aber wenn das alles aufhören muss, dann bitte alle, nicht mehr kochen, Heizung aus, nur noch kalt duschen, Licht weltweit aus. Usw.
      Zurück zur Steinzeit.
      Wenn uns das rettet, ich bin dabei.

      1. E-Autos sind nicht schwere zu löschen oder gefährlicher: https://www.spiegel.de/auto/aktuell/deutschland-brandgefahr-eines-elektroautos-mit-verbrennern-vergleichbar-a-1299267.html

        E-Autos muss man anders löschen, weil sich der Brand von Batteriezelle zu Batteriezelle ausbreitet. Also braucht man viel Wasser um zu kühlen (Thermal Runaway) und dann wird das Ding für ein Paar Tage in einem Wassertank versenkt (ist ja eh kaputt) um sicherzustellen, dass alles abreagiert und abgekühlt ist. Batterierecycling ist technisch auch kein Problem (siehe Fa. Düsenfeld in Braunschweig) und teilweise vielleicht eher noch Bürokratisch schwierig.

  9. Ich wuerde gerne den französischen umbausatz selbst einbauen….
    … Dieser wird aber in Deutschland nicht zugelassen…
    Mir vollkommen unverständlich. In anderen ländern gibt es sogar ne förderung dazu.

  10. Hört doch auf soviel Müll zu schreiben,
    alle wissen doch das unsere Politiker nicht mehr an der Demokratie teilnehmen.
    Die Entscheiden doch sowieso was passiert ohne uns zu fragen. Seit Angie an der Regierung ist ind wir halt alle zurück in der DDR wo auch alles vom Staat entschieden wurde. Ihr lasst euch ganz schön an der Nase rumführen, meint ihr nicht das auch Greta politisch geführt wird?

  11. Die Elektro Fahrzeuge als unsere Rettung zu preisen ist der größte Blödsinn den unsere Regierung angefangen hat. Der Elektro Antrieb verursacht mehr Probleme als der verbrennungs Motor den wir ja noch haben. Erstmal verstehe ich sowieso nicht warum man wegen nicht Mal 2,0% CO2 eine ganze Mobilität einstampft und verteufelt und vor allem hätte man das ganze nicht so argressiv von heute auf Morgen machen müssen sondern hätte das Volk mit einbeziehen müssen aber dank Greta Effekt ist unsere ganze Regierung einschließlich den Grünen,den Linken und der CDU und der SPD abgegangen wie eine gezündet Rackets obwohl man bei der ja Feinstaub produziert. Unsere nicht Mal zwei Prozent CO2 machen wenn man es auf der Welt sieht so viel aus als ob eine Möwe ins Meer kackt nämlich nichts. Und Deutschland muß auch nicht immer vorraus gehen das müssen nämlich Länder wie die USA,wie Indien oder auch China,übrigens China will die Förderung von Elektro Fahrzeugen auch nicht mehr fördern. Wir brauchen für das bauen der Batterien der E- Autos Lithium was wir aus Brasilien bekommen wofür aber mit viel Grundwasser aus Salz das Lithium gewaschen wird und das machen Menschen die Arm sind mit wichtigem Grundwasser,andere Stoffe werden Weltweit nach Deutschland gekarrt was die Elektro Auto Bilanz auch nicht besser macht. Unsere Zukunft ist und bleibt Wasserstoff und der ist auch vernünftiger denn den Tankt man ähnlich wie Benzin in drei Minuten wobei der Wasserstoff in einem geschlossenen Raum zu Strom aufbereitet wird ,und so den Elektro Motor versorgt. So können wir die Infrastruktur weiter nutzen und die Autos werden billiger und die Reichweite ist jetzt schon bei 400-500 km. Warum eine CO2 Steuer erhoben wird denke ich um Haushaltslöcher zu stopfen die unsere unfähigen Regierung verursacht hat ,ob durch die Willkommens Kultur durch Merkel oder die ständig ausuferden Bauvorhaben,oder den ständigen teuren Berater Verträgen das lassen wir Mal hingestellt. Vielleicht sind es aber auch nur die völlig überbezahlten Politiker mit ihren ganzen extra Zulagen selber die wir bezahlen müssen.

    1. Ja unsere Regierung versucht gerade mal wieder alles über Beins zu brechen, weil sie es aber auch verpennt haben das Thema rechtzeitig anzugehen. War beim Atomaustieg ja auch nicht anders. Wie hat es ein Eon Vertreter gesagt: klimatechnisch wäre es besser gewesen erst aus der Kohle auszusteigen und dann den Atomausstieg zu machen. Aber naja… Fokushima war halt vor Greta.

      Wasserstoffautos sind bei weitem nicht günstig. Der Toyota Mirai (so ziemlich das einzige einigermaßen signifikante Wasserstoffauto) kostet 80.000€. Dafür kann man auch einen E-Tron kaufen oder locker ein Tesla Model 3 mit >500km Reichweite. Dazu kommt, dass Wasserstoff deutlich teurer (und wir tanken den günstigem aus dem Erdgas) ist wie mit Strom zu fahren. Der Energieaufwand um 100km mit Wasserstoff zufahren ist ebenfalls um ein vielfaches höher. Das wird auch nicht besser werden: grüner Wasserstoff muss durch Elektrolyse von Wasser gemacht werden, also mit Strom. Dabei geht schonmal Energie flöten, da der Wirkungsgrad deutlich <100% ist. Dann muss man den zu einer Wasserstofftankstelle bringen, die mal locker rund 1 Million € kostet (dafür kann man ne Menge Ladestationen bauen). Dann muss ein Kompressor (braucht Strom) den Wasserstoff ins Auto (700-800bar) pumpen. Dann macht das Auto aus dem Wasserstoff wieder Strom und Wasser (also die Umkehr des Prozesses vom Anfang). Das ganze kann nicht und wird nie so Effizient werden wie den Strom direkt in einen Akku zu laden. Das sollte einem der logische Menschenverstand sagen. Hinzu kommt, dass auch im Wasserstoff-Auto eine Li-Ionenbatterie als Puffer verbaut ist, weil nämlich die Brennstoffzelle nicht das nötige Ansprechverhalten hat, was man sich im Auto wünscht. Es gibt ein schönes Video bei dem alleine mal die Fahrkosten in der Praxis verglichen werden: https://www.youtube.com/watch?v=DThCZpMFQOQ. Model 3: 8€ auf 100km, Mirai: knapp 25€ auf 100km oder so. Ergo: das E-Auto ist schlicht und einfach günstiger im Unterhalt selbst bei unserem hohen Strompreis in Deutschland. Nichtsdestotrotz: Wasserstoff wird seine Anwendung haben, aber nicht im Individualverkehr. Beispiele: Energiespeicher für Überschussstrom und Transportwesen (LKW, Schiffe, Flugzeugt, Bahn).

      Und ja Lithium-Abbau ist ein Thema, aber Lithium kommt nicht nur aus Brasilien weil es da fast nichts gibt (https://de.statista.com/statistik/daten/studie/159933/umfrage/laender-mit-den-groessten-lithiumreserven-weltweit/). Scheinbar hat es auch bei unseren Autoherstellern geklingelt, dass Nachhaltigkeit eine Rolle spielt und sie beziehen daher die Rohstoffe größtenteils aus Australien wo es unter anständigen Bedingungen abgebaut wird. Es gibt auch tolle Rechnungen, dass eine Avocado mehr Wasser braucht wie 1kg Lithium. Davon ab sind die Rohstofffe im Akku nicht weg. Die verbrauchen sich nicht. Was der Verbrenner an Sprit verbrannt hat ist futsch. Was in der Batterie drin ist, bleibt auch drin (Massenerhaltung und so). Und Recycling ist technisch gelöst rechnet sich aber noch nicht für alle Bestandteile weil die Rohstoffpreise zu niedrig sind und/ oder die Mengen an Akkus nicht vorhanden sind (die großen Akkus fahren ja noch auf der Straße rum und kommen danach noch als Pufferspeicher zum Einsatz, leben also 15-20 Jahre). Mal so nebenbei: Über Lithium für Handy und Laptop Akkus hat sich komischerweise kaum wer aufgeregt obwohl weltweit Milliarden davon im Einsatz sind.

      Unsere Politik macht ausgabentechnisch aber trotzdem keine gute Figur. Auf der einen Seite wird Geld vernichtet und irgendwelchen Bauvorhaben, auf der anderen Seite brauchen sie 3 Jahre um einen Windpark zu bewilligen, kriegen das Geld also nicht ausgegeben.

    2. 1992 haben die grünen propagiert den Preis für Kraftstoffe (CO2) suksessive zu erhöhen – dann hätten wir das ganze Dielemma nicht, dass es schnell gehen muss! Und wer heute VORNE ist, ist morgen am Export beteiligt, was ja auch beim “Verbrenner” so war, aber dessen Zeit ist definitiv um! Batterien und Brennstoffzellen gehört die Zukunft!

  12. Dani, du bist offenbar Deutscher. Weshalb glaubst Du dass in Frankreicht ein Run auf E umbau anläuft. E Mobilität muss auch noch erschwinglicher werden. Warum ist wohl Renault mit dem Zoe Marktführer? Jeder kann sich nicht einen Tesla leisten. Sorry für die Nennung von Firmen. Aber auch VW , Opel ,Ford und MB werden bald voll mitmischen.

  13. [email protected],in den letzten 6 Jahren hörte und las ich von einer einzigen LPG Explosion, da sie bei uns in der Nähe war, aus der Folge eines extremen Auffahrunfalls wo der Benzintank Feuer gefangen hatte, ansonsten habe ich mit 3 Fahrzeugen ca. 500 tausend km mit LPG zurück gelegt und noch nie Probleme gehabt, in Holland oder Polen fahren Autos seit ca. 40 Jahren LPG, so schlecht kann das wohl nicht sein, und dauerhaft abblasen tut da auch nichts, richtig lesen ist keine Kunst das kann man lernen, sollte mal eine Leitung einen Haarriss bekommen oder ein Anschluss nicht dicht sein, dann bläst das System ab die Sicherheitsventile schließen sich und dann ist nix mehr mit Gas, dann schaltet das Steuergerät auf Benzin um, und fährt in die Werkstatt, zum Thema Elektro, ist es ähnlich wie damals mit den LPG Tankstellen da gab’s nur wenige, was die Sache nicht unbedingt einfach machte, mittlerweile bietet z. B. Tesla ich schätze mal alle 200 km +- Ladestationen an, wesentlich mehr als es damals bei LPG der Fall war, einfach mal googeln Ladestationen Deutschland, du wirst staunen, hier im Lande ist leider das Problem das immer nur das Negative gesucht wird dann wird alles schlecht geredet und es entsteht eine Hysterie, genau das ist gewollt, einfache Psychologie, der Mensch ist halt ein Herdentier, ein Haufen dummer Schafe laufen dem Leitschaf hinterher, keine EIGENE Meinung, weil keine Lust zum Nachdenken

    1. Es gab bereits deshalb groß angelegte Modell-Rückrufe von VW und Ford wegen der LPGs. Also das waren schon etliche Undichtigkeiten und Unfälle (auch Explosionen).

      Mein Bruder hatte einen Ford, war vom Rückruf betroffen (selbst kein Problem gehabt) und ist deshalb auf CNGs umgestiegen. Fährt jetzt zwei davon, bis E-Autos seinen Ansprüchen genügen. (mindestens 5 Plätze + Rollstuhl und Gepäck)

  14. Zum Thema:

    Es geht hier um E-Umbauten für unter 10.000 Euro!

    Also die genannten Modelle C1, P 107, Aygo etc. umzubauen lohnt definitiv nicht.

    Für 20.900 gibt es vergleichbare neue Modelle (Mii, E-Up etc.) und nach Abzug der Förderung bleibt in 2020 (3.000 + 3000) für ein neues Auto nur noch 14.000 übrig. Das entspricht dem Restwert von dem Altmodell plus der Umbaukosten.

    Man hat ein neues Fahrzeug mit ganz anderen Sicherheitsstandards neuer Innenausstattung und mehr Reichweite, ca. 250 km und vor allem umfangreicheren Garantien, die auch realisierbar sind. Das heisst der Lieferant und Hersteller sind rechtlich greifbar und finanziell solvent.

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