Ford dank Klimaschutzmaßnahmen auf A-Liste des Carbon Disclosure Project

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Die Maßnahmen der Ford Motor Company zur Senkung der Emissionen, zur Minderung der Klimarisiken und zur Entwicklung einer kohlenstoffarmen Wirtschaft haben dazu geführt, dass der Autohersteller erstmals auf der Klimaliste des Carbon Disclosure Project (CDP) steht. Ford gehört zu den 35 in diesem Jahr anerkannten US-amerikanischen Unternehmen.

Das Carbon Disclosure Project (CDP) ist eine im Jahr 2000 in London gegründete Non-Profit-Organisation mit dem Ziel, dass Unternehmen und Kommunen ihre Umweltdaten veröffentlichen, wie etwa klimaschädliche CO2-Emissionen und den Wasserverbrauch. Einmal jährlich erhebt das CDP anhand von standardisierten Fragebögen auf freiwilliger Basis Daten und Informationen zu CO2-Emissionen, Klimarisiken und Reduktionszielen und -strategien von Unternehmen. So ist die mittlerweile weltweit größte Datenbank ihrer Art entstanden.

CDP vergibt an Unternehmen auf Basis der Daten Noten von A bis D, basierend auf ihrer Offenlegung von Klimadaten und ihrem Bewusstsein für die Risiken der globalen Erwärmung. Die Organisation würdigt Unternehmen, die sich Ziele zur Emissionsreduzierung setzen, auf die Nutzung erneuerbarer Energien umstellen und ihre Zulieferer dazu ermutigen, ihren eigenen CO2-Fußabdruck zu reduzieren. Insgesamt erhielten auf der aktuellen Klimaliste 179 Unternehmen weltweit die Bestnote, davon 85 aus Europa, 51 aus Asien und 36 aus Nordamerika.

„Unsere Mitarbeiter, Kunden und Investoren erwarten von uns, dass wir ständig mehr tun, um den Klimawandel anzugehen. Bill Ford, unser Vorstandsvorsitzender, treibt uns seit mehr als 20 Jahren an, mutiger gegen den Klimawandel vorzugehen. Wir glauben, dass die Herstellung großartiger Fahrzeuge, der Schutz des Planeten und die Aufrechterhaltung eines starken Geschäfts voneinander abhängig sind und sich nicht gegenseitig ausschließen.“ — Bob Holycross, Vice President für Nachhaltigkeit, Umwelt- und Sicherheitstechnik

Bruno Sarda, Präsident von CDP North America, gratulierte Ford für seinen Platz auf der diesjährigen „Climate-A-List“. Das Unternehmen sei „ein Vorbild für echte Nachhaltigkeit von Unternehmen“. Der Klimawandel „ist ein unbestreitbares Geschäftsrisiko, wenn er nicht angegangen wird, und wir müssen jetzt zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft übergehen, um die schlimmsten Auswirkungen zu vermeiden“, sagte Sarda weiter. „Unternehmen, die auf der Liste stehen, wissen, dass Nachhaltigkeit ein spannender Wettlauf ist, eine Gelegenheit, Innovationen zu entwickeln und das Geschäft wie es bislang war zu überdenken — um zu beweisen, dass Umweltverantwortung wirtschaftlich sinnvoll ist.“

Fords Engagement zur Reduzierung der CO2-Emissionen im Einklang mit den Richtlinien des Pariser Klimaschutzabkommens umfasst Investitionen in Höhe von mehr als 11,5 Milliarden US-Dollar (etwa 10,4 Milliarden Euro) in die Elektromobilität. Um die Attraktivität und Akzeptanz von Elektroautos zu erhöhen, führt Ford demnächst einige seiner erfolgreichsten Fahrzeugmodelle emissionsfrei ein, darunter den Mustang Mach-E im Laufe dieses Jahres und einen elektrischen F-150 in näherer Zukunft.

Im Jahr 2017 teilte Ford bereits mit, die Kohlendioxidemissionen aus der Fertigung um 30 Prozent pro produziertem Fahrzeug gesenkt zu haben – acht Jahre früher als geplant, als das Ziel im Jahr 2010 festgelegt wurde. Aufbauend auf diesem Erfolg kündigte Ford eine neue globale Strategie zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes an, bei der der Schwerpunkt auf erneuerbaren Energien und Energieeffizienz liegt. Ford hat sich zum Ziel gesetzt, seine Produktion bis 2035 weltweit auf 100 Prozent erneuerbare Energien umzustellen.

Der jährliche Offenlegungs- und Bewertungsprozess von CDP wird allgemein als Goldstandard für die Umwelttransparenz von Unternehmen anerkannt. Im Jahr 2019 haben mehr als 525 Anleger mit einem Vermögen von mehr als 96 Billionen US-Dollar und 125 Großabnehmer, die zusammen 3,6 Billionen US-Dollar für die Beschaffung ausgeben, Tausende Unternehmen gebeten, über die CDP-Plattform Daten zu Umwelteffekten, Risiken und Chancen offenzulegen. Mehr als 8400 haben geantwortet. Das CDP ermutigt Unternehmen außerdem, Best Practices im Zusammenhang mit Umweltführerschaft zu demonstrieren, beispielsweise ehrgeizige und aussagekräftige Ziele zu setzen.

Neben Ford haben es auch der PSA-Konzern mit den Marken Peugeot, Citroen, DS und Opel, Hyundai/ Kia, Nissan und Toyota auf die diesjährige A-Liste des CDP geschafft. Mit A- wurden die Autohersteller BMW, Daihatsu, Daimler, Fiat, General Motors, Mahindra, Renault, Saab und Volkswagen bewertet.

Quelle: Ford — Pressemitteilung vom 20.01.2020

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3 Antworten

  1. Ich sehe bei den E Autos keinen Sinn wenn in Bolivien die Umwelt zu Grunde gemacht wird nur um das Silizium zu gewinnen für die Herstellung der Batterien, hier stellt sich die Frage will sauber werden und andere Lädeer nicht ist das richtig so Den Klimawandel kann man eh nicht aufhalten Aber die Menschen für dumm zu verkaufen kann man immer.

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