VW informiert: 12 Fakten zur Wallbox ID.Charger

Copyright Abbildung(en): Volkswagen

Mit dem ID.Charger können Kunden ihr E-Auto künftig bequem und schnell zu Hause laden. Alles, was Interessenten zur Wallbox „Made by Volkswagen“ wissen müssen, beantwortet der Autohersteller in zwölf Fragen. Der ID.Charger kommt einer aktuellen Mitteilung zufolge in drei Versionen zeitgleich mit dem ID.3 auf den Markt. Der Einstiegspreis für die Ladestation liegt bei 399 Euro, mit eines der günstigsten Angebote auf dem Markt.

Die Basisversion für 399 Euro bietet eine hochwertige und zugleich preislich attraktive Ladelösung. Die einfache Bedienung, das fest angeschlossene Typ-2-Ladekabel und eine Ladeleistung von bis zu 11 kW machen das Laden zu Hause komfortabel. Das Design passt sich dem ID.3 an. Darüber hinaus verfügt die Wallbox über eine kompakte und robuste Bauweise mit integriertem DC-Fehlerstromschutz für höchste Sicherheit.

Mit dem intelligenten ID.Charger Connect wird das Laden digital und smart. Die Wallbox kann per W-LAN oder LAN mit dem Heimnetzwerk und dem Smartphone verbunden werden. Als Zusatzoption ist auch die Verbindung per Mobilfunk (LTE) möglich. Kunden behalten damit Nutzung und Ladevorgänge im Blick und profitieren von praktischen Funktionen wie App-Steuerung, Fernwartung, Zugangskontrolle per Ladekarte und regelmäßigen Software-Updates. Der Preis für den ID.Charger Connect startet bei 599 Euro.

Der ID.Charger Pro ist das Topmodell der Wallbox-Reihe und verfügt neben den digitalen Funktionen und serienmäßigem LTE-Modul zusätzlich über einen integrierten Stromzähler für eine kilowattstundengenaue Abrechnung. Sie bietet damit noch mehr Transparenz über den Strombedarf und ermöglicht beispielweise eine bequeme Abrechnung zwischen Dienstwagenfahrer und Arbeitgeber. Der ID.Charger Pro kostet zum Marktstart ab 849 Euro. Die LTE-Datenkosten sind für die gesamte Nutzungsdauer der Box bereits inbegriffen.

Volkswagen

Was Sie über den ID.Charger wissen müssen

Der zügige Aufbau der Ladeinfrastruktur gilt als ein entscheidender Faktor für die schnelle Etablierung der Elektromobilität. Volkswagen treibt mit dem Gemeinschaftsunternehmen Ionity nicht nur den Ausbau von Schnellladesäulen an Autobahnen voran, sondern legt den Fokus auch auf des Laden an der heimischen Wallbox. Denn: Rund die Hälfte der Ladevorgänge wird zu Hause erledigt werden, das bestätigen aktuelle Studien. Das müssen Sie über den ID.Charger wissen.

1. Welche Ladeleistung bietet der ID.Charger? In Deutschland und weiteren europäischen Märkten werden alle drei Versionen des ID.Charger mit dreiphasiger Stromversorgung mit 11 kW ausgestattet sein. Damit lässt sich die 58 kWh Batterie des Premierenmodells ID.3 First in rund 6 Stunden vollständig aufladen. Bei einphasigem Anschluss stellt der ID.Charger bis zu 7,4 kW Ladeleistung zur Verfügung.

2. Wie lang ist das Ladekabel? Das fest angeschlagene Ladekabel hat eine Länge von 4,5 Metern. Optional ist auch ein 7,5 Meter langes Ladekabel verfügbar.

3. Kann ich mit dem ID.Charger auch einen e-Golf oder e-up! laden? Mit dem ID.Charger können grundsätzlich alle E-Fahrzeuge mit einem Typ-2-Stecker geladen werden. Damit sind nahezu alle gängigen Elektroautos in Europa abgedeckt, auch e-Golf und e-up!. Da der ID.Charger auf VWs ID. Familie ausgelegt wurde, bietet er den vollen Funktionsumfang allerdings nur im Zusammenspiel mit einem ID. Modell.

4. Wann und wie kann ich den ID.Charger kaufen? Der ID.Charger ist fester Bestandteil der ID. Familie und wird daher parallel mit dem ID.3 im 1. Halbjahr 2020 zum Verkauf angeboten. Die ersten ID.Charger sind zunächst exklusiv für die Pre-Booker der ID.3 First-Edition vorgesehen. Anschließend wird das Angebot auf andere E-Fahrzeuge von Volkswagen ausgeweitet. Der Starttermin für den freien Verkauf ist derzeit noch offen. Die Wallbox wird sowohl über Volkswagen Händler als auch über das Internet bestellbar sein.

5. Wie funktioniert die Installation? Auf Wunsch bietet Volkswagen ein komplettes Installationspaket an. Der Aufwand und die Kosten hängen von der jeweiligen Situation vor Ort ab und können nicht pauschal angegeben werden. Wenn am Stellplatz bereits ein Starkstromkabel liegt, kann der ID.Charger in der Regel zügig installiert werden. Das Installationspaket in Deutschland wird 15 Meter Kabel sowie zwei Wanddurchbrüche umfassen. VW geht davon aus, dass mit diesem Paket rund 80 Prozent aller Anwendungen abgedeckt werden können und keine weiteren Mehrkosten anfallen. Die Installationen werden von etablierten Partnerbetrieben durchgeführt und starten im Vorfeld der Markteinführung des ID.3 im Sommer 2020.

6. Kann der ID.Charger auch im Freien installiert werden? Ja, der ID.Charger ist mit der Schutzklasse IP54 gegen Staub und allseitiges Spritzwasser geschützt. Er kann damit in der Regel im Freien installiert werden.

7. Wie sicher ist der ID.Charger? Der ID.Charger erfüllt alle relevanten Normen und entspricht den Entwicklungsstandards des Autoherstellers. Zudem ist er mit einem integrierten DC-Fehlerstromsensor ausgestattet und bietet damit höchste Sicherheit.

8. Muss ich den ID.Charger beim örtlichen Energieversorger anmelden? Ja, eine Anmeldung ist verpflichtend. Die Formalitäten übernimmt in der Regel der im Rahmen des Installationspakets beauftragte Elektriker.

9. Ist der ID.Charger konform mit dem Eichrecht? Der ID.Charger Pro ist mit einem Stromzähler kombiniert. Dieser arbeitet nach dem sogenannten „MID“-Prinzip (Abkürzung für „Magnetisch-Induktiver Durchfluss“). Damit werden bezogen auf die Strommessung die Anforderungen des deutschen Eichrechts erfüllt. Ein eichrechtskonformer Verkauf von Strom an Dritte (öffentliches Laden) kann damit in Deutschland aber nicht durchgeführt werden.

10. Kann der ID.Charger zusammen mit einer Photovoltaikanlage betrieben werden? Der Parallelbetrieb von Photovoltaikanlage und ID.Charger ist mit allen Versionen möglich. Bei den vernetzten Varianten Connect und Pro ist in Verbindung mi dem ID.3 künftig auch eine intelligente Steuerung des Solarstroms vorgesehen: Das Elektroauto lädt also dann, wenn Solarstrom erzeugt wird. Wann diese Funktion bereitsteht und ob sie per Software-Update auch für bereits im Betrieb befindliche ID.Charger angeboten werden kann, ist derzeit noch offen.

11. Was kostet der ID.Charger? Die Basisversion startet in der Einführungsphase bei 399 Euro inklusive Mehrwertsteuer zuzüglich Versandkosten. Das Topmodell ID.Charger Pro mit voller Konnektivität kostet 849 Euro inklusive Mehrwertsteuer zuzüglich Versandkosten. Die laufenden Kosten der LTE-Datenverbindung sind hier bereits für die gesamte Nutzungsdauer der Box inbegriffen.

12. Gibt es zusätzlich eine staatliche Förderung? Eine staatliche Förderung privater Wallboxen existiert bislang nur auf kommunaler Ebene. Heißt: Manche Gemeinden und Städte fördern den Aufbau, andere nicht. Interessenten wenden sich daher bitte an die örtlichen Behörden und kommunalen Unternehmen (Stadtwerke).

Zusätzlich hat die Bundesregierung vor wenigen Wochen im Rahmen des Masterplans Ladeinfrastruktur eine bundesweite Förderung für den Aufbau privater Ladepunkte in Aussicht gestellt. Die entsprechenden Regelungen befinden sich derzeit im Gesetzgebungsprozess. Wann und in welcher Höhe diese Förderung bezogen werden kann, ist noch offen. Das Bundesverkehrsministerium wird zu gegebener Zeit über die Fördermöglichkeiten informieren.

Quelle: Volkswagen – Pressemitteilung vom 25.11.2019

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14 Antworten

  1. Was soll das denn? Ich bekomme zum Februar 2020 den neuen e up und soll dann noch Monate auf die Wallbox warten?
    Ich bitte um Informationen
    G. Rosenbaum

    1. So geht es uns auch, damit macht sich VW keine Freunde…
      Ende November 2019 sollte der Verkauf starten. Und jetzt darf man ca. ein Jahr warten?

    1. Steht doch unter “4. Wann und wie kann ich den ID.Charger kaufen?”
      ” … über Volkswagen Händler als auch über das Internet bestellbar sein … ”

      Also bei Tesla war das einfach, online bestellbar und dann im Service Center abholen.
      Der Elektriker installiert das Teil fachgerecht.
      Und loss gehts 🙂

      Viel Spass

  2. Gibt es eine Aussage darüber, ob und wenn ja wann die Wallbox auch bidirektional ladefähig sein wird? Das erfordert natürlich auch ein Fahrzeug mit der entsprechenden Technik. Fahrzeuge mit CHAdeMO Schnittstelle können das schon heute, aber die Wallbox wird ja in den vorgestellten Versionen mit Typ-2-Ladekabel zu betreiben sein. Vielleicht könnte man sich da aber mit einem Adapter behelfen.

    1. Könnte mir bitte jemand beschreiben , wie App für Wallbox Conect funktioniert? Ist die Möglichkeit den Ladestrom über App zu regulieren? Sehr wichtig für Batterie!!!

  3. Im März bekomme ich einen e-Golf. Auf den ID-Charger connect muss man ja leider noch (lange?) warten. Da ich aber gerade eine Photovoltaik -Anlage montieren und damit auch den Anschluss für einen ID-Charger verlegen lassen will, sollte ich die Größe kennen. Länge, Breite, Tiefe in cm. Der Platz an der Garagenwand ist sehr begrenzt. Ich muss wissen, wo er hinpasst.

  4. Heute wurde mir seitens VW Elli mitgeteilt, dass die Kombination von Photovoltaikanlage und ID Charger nicht möglich ist. Hier muss erst ein Software Update gegen Jahresende installiert werden. Für mich ist das anzuschaffende E-Fahrzeug einfach ein weiterer Verbraucher hinter meinem Wechselrichter. So geht Technik leider nicht VW.

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