E-Auto an der Straßenlaterne laden – ubitricity macht’s möglich

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Die Straßenlaterne als Stromquelle für E-Autos. Foto: ubitricity

Mobile Metering macht Ladestationen für Elektrofahrzeuge im Vergleich zu bisherigen Technologien um 90 Prozent günstiger

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Die Straßenlaterne als Stromquelle für E-Autos. Foto: Robert Lehmann

Hohe Kosten zur Errichtung und zum Betrieb von Ladestationen für Elektrofahrzeuge tragen keineswegs dazu bei, dass es mit der Elektromobilität in Deutschland voran geht – ganz im Gegenteil. Mit dieser Problematik hat sich das Berliner Start-Up ubitricity auseinandergesetzt und stellt nun auf der IAA erstmals eine innovative Lösung vor, um die Kosten für Ladeinfrastruktur und Abrechnungssysteme für E-Fahrzeuge durch den Einsatz mobiler Smart Meter um 90% zu senken. Durch die Integration in die Straßenbeleuchtung können Ladepunkte im öffentlichen Raum für 300 Euro statt 10.000 Euro geschaffen werden. Auf diese Weise können mit der Technologie von ubitricity Ladepunkte nicht nur im privaten, sondern auch im öffentlichen Raum flächendeckend bezahlbar aufgebaut werden – ohne auf Komfort und verbrauchsgenaue Abrechnung zu verzichten.

Die Basis des Mobile Metering Systems bildet ein mobiler Stromzähler mit Online-Kommunikationsanbindung. Diese mobile Elektronik kann im Ladekabel oder E-Fahrzeug integriert sein. Ladepunkte werden dadurch auf eine spezielle Steckdose reduziert, mit der auch eine Straßenlaterne sehr günstig und nahezu unsichtbar zur smarten Ladestation aufgerüstet werdenkann. Das minimiert Investitions- und Installationskosten der Ladeinfrastruktur, sowie ihre laufenden Kosten. Autofahrer bringen den Strom ihrer Wahl mit ihrem mobilen Stromzähler zu den Ladepunkten mit.

ubitricity präsentiert das Mobile Metering System und seine Komponenten im Rahmen der Internationalen Automobil Ausstellung (IAA) 2013. Vor Ort können das intelligente Ladekabel mit integrierter Abrechnungstechnik und die nochmals verkleinerten Systemsteckdosen hautnah erlebt werden. „Seit 2012 läuft das System erfolgreich in ersten nationalen und internationalen Feldtests mit führenden Partnern“, so Knut Hechtfischer, CEO von ubitricity. „Als nächsten Schritt bereiten wir nun den kommerziellen Start 2014 vor.“ Zusätzlich zu den aktuellen Komponenten präsentiert ubitricity gemeinsam mit dem Kooperationspartner TE Connectivity die Designstudie eines intelligenten Ladekabels mit steckerintegrierter Elektronik. Diese zeigt deutlich, in welche Richtung sich die mobile Abrechnungstechnik von ubitricity entwickelt.

Über ubitricity

Die ubitricity Gesellschaft für verteilte Energiesysteme mbH wurde 2008 in Berlin von Knut Hechtfischer und Frank Pawlitschek als Dienstleister für Energieversorger und Ladepunktanbieter gegründet. Mobile Metering ermöglicht erstmals die direkte Belieferung von mobilen Verbrauchern unter Einhaltung der Standardprozesse der Energiewirtschaft. Energieversorger erhalten so die Möglichkeit, ihren Kunden ein neues Stromprodukt günstig anzubieten. Ladestation-Anbieter können ihren Kunden, Mitarbeitern oder Anliegern günstig Lademöglichkeiten mit Abrechnung zur Verfügung stellen.

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