Der Anteil von Elektroautos an den Neuzulassungen steigt weiter: Wie das Kraftfahrtbundesamt (KBA) mitteilt, waren im April 64.350 neu zugelassene Autos in Deutschland vollelektrisch unterwegs, was einem Anteil von 25,8 Prozent entsprach. Damit legten E-Autos im Vorjahresvergleich um 41,3 Prozent im Vorjahresvergleich zu. Insgesamt wurden im April gut 249.000 Pkw in Deutschland neu zugelassen, was einem Plus zu 2025 von 2,7 Prozent entspricht. 64,6 Prozent (-0,2 Prozent) aller Neuwagen wurden gewerblich angeschafft und 35,4 Prozent (+8,2 Prozent) privat.
97.753 Neuwagen verfügten über einen hybriden Antrieb und erzielten einen Anteil von 39,2 Prozent (+6,6 Prozent), allerdings zählt das KBA hier auch die elektrisch vernachlässigbaren Mild-Hybride mit dazu. Darunter befanden sich 27.546 Plug-in-Hybride (11,1 Prozent/+13,3 Prozent). 21,4 Prozent der Neuzulassungen waren Benziner (53.420 Pkw), deren Anzahl im Vergleich zum Vorjahresmonat um 20 Prozent abnahm. 32.437 Diesel-Pkw waren mit 13,8 Prozent ebenfalls rückläufig, ihr Anteil betrug 13 Prozent. 1190 flüssiggasbetriebene Pkw (0,5 Prozent/+18,1 Prozent) und immerhin zwei Fahrzeuge mit Brennstoffzelle (Wasserstoff) (0,0 Prozent) wurden ebenfalls neu zugelassen. Der durchschnittliche CO2-Ausstoß betrug 97,6 g/km und lag damit 10,7 Prozent unterhalb des Vorjahreswerts.
Unter den nach KBA-Definition deutschen Marken wies Smart mit seinen E-Autos mit einem Plus von 260 Prozent den stärksten Zuwachs auf und erreichte mit 972 Pkw einen Neuzulassungsanteil von 0,4 Prozent. Weitere Zugewinne im zweistelligen Bereich verzeichneten die Marken Mini (+23,7 Prozent/1,4 Prozent) und Audi (+19,0 Prozent/7,4 Prozent). Einstellige Zulassungssteigerungen entfielen auf die Marken Opel (+6,6 Prozent/4,9 Prozent) sowie Mercedes (+4,9 Prozent/9,3 Prozent). Rückläufige Neuzulassungszahlen registrierten hingegen die Marken BMW (-0,5 Prozent/9,0 Prozent), VW (-6,7 Prozent/18,5 Prozent), Ford (-18,5 Prozent/3,1 Prozent) und Porsche (-26,1 Prozent/0,9 Prozent). VW war trotz des Rückgangs mit einem Anteil von 18,5 Prozent anteilstärkste deutsche Marke.
Tesla erholt, aber hinter BYD
Bei den Importmarken wies Aston Martin (70 Pkw/+1,650 Prozent) eine auffallende Steigerung auf niedrigem Niveau auf. Unter den Volumenmarken mit mindestens fünfstelligen Neuzulassungszahlen legte Skoda (21.192) mit einem Plus von 12,2 Prozent und einem Anteil von 8,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat am deutlichsten zu und war damit auch anteilsstärkste Importmarke. Seat (11.771) lag dagegen mit 13,9 Prozent hinter dem Ergebnis des Vorjahresmonats, was einen Anteil von 4,7 Prozent ausmachte. Mit mehr als 5000 Neuzulassungen konnten die volumenstärkeren Importmarken Hyundai (+6,1 Prozent/3,5 Prozent), Renault (+28,7 Prozent/2,2 Prozent), Dacia (+5,6 Prozent/2,2 Prozent) und Peugeot (+2,8 Prozent/2,2 Prozent) ebenfalls einen Zuwachs bei den Neuzulassungen verzeichnen. Rückgänge verbuchten dagegen die Marken Fiat (-9,9 Prozent/2,5 Prozent), Kia (-6,0 Prozent/ 2,3 Prozent) und Toyota (-11,2 Prozent/2,2 Prozent).
Der US-amerikanische Elektroautohersteller Tesla ist nach dem sehr starken März auch im April wieder auf einem besseren Kurs, als mit 3149 neuen Fahrzeugen knapp 256 Prozent mehr E-Autos abgesetzt werden konnten als ein Jahr zuvor. Der chinesische Widersacher BYD schnitt jedoch mit 4705 neuen Fahrzeugen und einer Verdreifachung im Vorjahresvergleich besser ab. Leapmotor steigerte den Absatz um 331,5 Prozent auf 1355 Fahrzeuge, MG Motor legte knapp 62 Prozent auf 2827 Neuzulassungen zu. Auch Xpeng hat mit 595 Neuzulassungen den Wert im Vorjahresvergleich nahezu verdreifacht, während nur ein neues E-Auto von Nio zugelassen wurde.
Quelle: Kraftfahrtbundesamt – Pressemitteilung vom 7. Mai 2026









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