Diese 7 großen E-Autos haben ein starkes Preis-Reichweiten-Verhältnis

Diese 7 großen E-Autos haben ein starkes Preis-Reichweiten-Verhältnis
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Xpeng

Daniel Krenzer
Daniel Krenzer
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Ob aus Prestige- oder aus Platzgründen: Für manche kommt nur ein Auto mit einem gewissen Format infrage. Doch nicht immer muss das überbordend teuer sein. Wir haben in der EV Database einmal herausgesucht, welche Elektroautos der Oberklasse und oberen Mittelklasse aktuell das beste Preis-Reichweiten-Verhältnis haben, wobei die Datenbank Listenpreise sowie realistische Reichweiten bei moderater Autobahnfahrt berücksichtigt (Abrufdatum: 21. Januar 2026).

Daraus ergibt sich folgende Topliste:

7. Platz: Xpeng G9

Gerade so in die Liste hinein schafft es das große E-SUV des chinesischen Herstellers in der Long Range Version, das ab 63.600 Euro erhältlich ist. Dank seiner realistischen Reichweite von 480 Kilometern am Stück beträgt der errechnete Preis pro Kilometer Reichweite 133 Euro. Zudem lädt der neue G9 mit durchschnittlich (nicht maximal!) 330 kW extrem schnell nach.

6. Platz: Mercedes-Benz EQE

Mit der Version 350+ schafft es auch eine Limousine aus Stuttgart in die Rangliste. Bei Listenpreisen ab 71.412 Euro sind stolze 555 Kilometer am Stück realistisch möglich. Das ergibt einen Kilometerpreis von 129 Euro, bei der 300er-Version sind es bei weniger Reichweite und Ladeleistung sogar 128 Euro. Die durchschnittliche Ladeleistung fällt mit 141 kW deutlich moderater als beim Xpeng, aber dennoch ordentlich aus.

5. Platz: Polestar 4

Weiter geht es mit einem anderen Chinesen. Das E-SUV ohne Heckscheibe ist ab 63.200 Euro zu haben, als Long Range sind 495 realistische Kilometer möglich. Somit kostet der Kilometer Reichweite noch ein paar Cent weniger als mit dem EQE. Geladen werden kann mit im Schnitt 135 kW.

4. Platz: Audi A6 e-tron

Nah am, aber noch nicht auf dem Treppchen positioniert sich die schicke Limousine der VW-Tochter aus Ingolstadt in der Variante Sportback e-tron performance. Die Preise starten bei 75.600 Euro, damit sind jedoch stolze 600 Kilometer Reichweite möglich. 126 Euro pro Kilometer heißt das umgerechnet. Die durchschnittliche Schnellladeleistung ist mit 186 kW überdurchschnittlich gut.

3. Platz: Zeekr 001

Zeekr

Das deutsch-chinesische Wechselspiel geht munter weiter. Das Vorzeigemodell der hier noch kaum bekannten Marke Zeekr ist ab 60.950 Euro bestellbar und weist 505 Kilometer realistische Reichweite auf. Das ergibt einen Preis pro Kilometer Reichweite von nur 121 Euro. Die durchschnittliche Ladeleistung liegt mit 135 kW ebenfalls im mittleren Bereich.

2. Platz: VW ID.7

Daniel Krenzer

Zurecht als Dienstwagen sehr beliebt ist das bislang größte Elektroauto von Volkswagen. Das beste Preis-Reichweiten-Verhältnis erzielt dabei der Pro S, der ab 59.095 Euro erhältlich ist und dafür 525 realistische Kilometer ohne Ladepause ermöglicht. Das sind nur 113 Euro pro Kilometer. Die Ladeperformance liegt mit durchschnittlich 145 kW ebenfalls im mittleren Bereich.

1. Platz: Xpeng P7 / P7+

Daniel Krenzer

Einen Doppelsieg erzielt jedoch abermals ein Chinese, denn sowohl der bisherige P7 als auch sein „Nachfolger“ P7+ (einen neuen P7 gibt es in China auch bereits) sind jeweils als Long Range pro Kilometer noch einmal günstiger als der ID.7. Der P7+ kommt mit 445 Kilometern Reichweite auf 111 Euro, der P7 mit 495 Kilometern sogar nur auf 100 Euro – beide sind ab 49.600 Euro zu haben. Welten liegen bei beiden zwischen den Ladeleistungen, die beim P7 noch 138 kW im Schnitt und beim P7+ sehr gute 260 kW beträgt.

Datenquelle: EV Database (Abruf am 21. Januar 2026)

Genereller HinweisFür unsere Toplisten greifen wir immer bestimmte Merkmale von Elektroautos heraus und vergleichen sie miteinander. Es besteht dabei kein Anspruch, die Elektroautos insgesamt miteinander zu messen, auch eine Kaufempfehlung wollen wir damit nicht zum Ausdruck bringen. Wer vor der individuellen Entscheidung für ein Elektroauto steht, dem kann es sicher helfen, durch unsere Toplisten zu stöbern. Doch erst die Summe der Merkmale macht ein Elektroauto aus. Jede einzelne Topliste bietet dabei nur einen eingeschränkten Blick.

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Daniel Krenzer

Daniel Krenzer

Daniel Krenzer ist als studierter Verkehrsgeograf und gelernter Redakteur seit mehr als zehn Jahren auch als journalistischer Autotester mit Fokus auf alternative Antriebe aktiv und hat sich zudem 2022 zum IHK-zertifizierten Berater für E-Mobilität und alternative Antriebe ausbilden lassen.

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