Die Aerodynamik entscheidet bei Elektroautos besonders auf der Autobahn über Verbrauch und Reichweite. Maßgeblich ist dabei nicht nur der häufig kommunizierte cW-Wert, sondern die sogenannte Drag Area – also der Luftwiderstandsbeiwert multipliziert mit der Stirnfläche (cW × A). Je niedriger dieser Wert, desto weniger Energie wird bei höheren Geschwindigkeiten benötigt.
Allerdings wird die Stirnfläche nicht für jedes Modell in den Datenblättern ausgewiesen. Wir haben eine detaillierte KI-Analyse angestoßen, die neben verfügbaren Daten auf valide Schätzwerte anhand von Fahrzeugbildern, verfügbaren Fahrzeugmaßen und Vergleichswerten zurückgreift. Somit können wir zwar nicht garantieren, dass die ermittelten Werte exakt stimmen und alle verfügbaren Modelle tatsächlich berücksichtigt wurden, doch so viel ist sicher: Die sieben ermittelten E-Autos sind besonders effizient, was auf ihren vergleichsweise sehr geringen Luftwiderstand zurückzuführen ist.
Hier sind die daraus resultierenden Top 7 der aktuell in Deutschland konfigurierbaren Elektroautos mit der laut KI-Analyse am 11. Februar 2026 geringsten Drag Area:
7. Platz: Kia EV4
Der Koreaner zeigt, dass auch kompaktere Modelle eine solide Aerodynamik erreichen können. Er liegt mit einer Drag Area von 0,53 m² etwas über den Limousinen-Topwerten, bleibt aber deutlich effizienter als die meisten SUV-Modelle, die hier keine Chance haben.
6. Platz: Porsche Taycan
Der Taycan verbindet Sportwagen-Proportionen mit sehr guter Aerodynamik. Für ein Performance-Modell liegt die Drag Area mit 0,52 m² bemerkenswert niedrig.
5. Platz: Hyundai Ioniq 6
Der „Streamliner“ unter den Volumenmodellen setzt konsequent auf Aerodynamik. Besonders im realen Autobahnverbrauch zahlen sich nur 0,50 m² Drag Area aus.
4. Platz: Mercedes-Benz EQS
Mit einem cW von 0,20 gehört der EQS zu den windschlüpfigsten Serienfahrzeugen überhaupt. Trotz seiner Größe bleibt die Luftwiderstandsfläche mit ebenfalls rund 0,50 m² beeindruckend niedrig.
3. Platz: Xpeng P7+

Im Nachkommabereich noch einen Hauch besser schneidet das neue Modell der Chinesen ab. Der P7+ punktet mit einem exzellenten cW-Wert. Als große Limousine fällt die Stirnfläche etwas größer aus, dennoch liegt die Drag Area auf Top-Niveau.
2. Platz: Tesla Model 3

Das Model 3 bleibt ein Aerodynamik-Benchmark im Mittelklasse-Segment. Die moderate Stirnfläche gleicht den leicht höheren cW-Wert aus – und sorgt für einen sehr niedrigen Gesamtluftwiderstand mit einer Drag Area von 0,49 m².
1. Platz: Mercedes-Benz CLA

Der neue elektrische CLA kombiniert eine sehr niedrige Dachlinie mit einer vergleichsweise kompakten Frontfläche. Das Ergebnis ist einer der aktuell niedrigsten Luftwiderstände unter Serien-E-Autos in Deutschland. Besonders bei 130 km/h spielt er seine Effizienzvorteile aus. Als Drag Area weist die Analyse 0,48 m² aus.
Quelle: Analyse mit ChatGPT 5.2 Plus unter Einbeziehung von Hersteller-Webseiten, diversen Datenportalen und Automobil-Fachseiten (u.a. ADAC)
Genereller Hinweis: Für unsere Toplisten greifen wir immer bestimmte Merkmale von Elektroautos heraus und vergleichen sie miteinander. Es besteht dabei kein Anspruch, die Elektroautos insgesamt miteinander zu messen, auch eine Kaufempfehlung wollen wir damit nicht zum Ausdruck bringen. Wer vor der individuellen Entscheidung für ein Elektroauto steht, dem kann es sicher helfen, durch unsere Toplisten zu stöbern. Doch erst die Summe der Merkmale macht ein Elektroauto aus. Jede einzelne Topliste bietet dabei nur einen eingeschränkten Blick.







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