Xpeng mit weiteren Details zur neuen E-Limousine P7+

Xpeng mit weiteren Details zur neuen E-Limousine P7+
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Michael Neißendorfer
Michael Neißendorfer
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Anlässlich der Europapremiere des neuen P7+ auf der diesjährigen Brüssel Motor Show hat Xpeng einige weitere Details zu seiner fünfsitzigen Fastback-Limousine veröffentlicht. Der P7+ ist das erste KI-definierte Fahrzeug der chinesischen Automobilmarke – und markiert damit einen weiteren Meilenstein für das junge Unternehmen. Ab April erweitert das Modell die Xpeng-Produktpalette in Europa. Die Preise beginnen in Deutschland bei 46.600 Euro für die Version „Standard Range“, so der Hersteller in einer aktuellen Mitteilung.

Der von Xpeng selbst entwickelte Turing AI Chip legt dabei den Grundstein für die technologischen Anwendungen bei Fahrwerk, Antrieb und Cockpit; fortschrittliche Assistenzsysteme sollen die Sicherheit im Straßenverkehr erhöhen. Die von den Xpeng SUV-Modellen bekannte 800-Volt-Architektur soll Reichweiten von bis zu 530 Kilometern und flotte Ladezeiten garantieren: Dank einer Ladeleistung von bis zu 446 kW werde die 5C-Hochvoltbatterie innerhalb von zwölf Minuten von zehn auf 80 Prozent geladen.

„Die Premiere des Xpeng P7+ steht für unser kontinuierliches Engagement, fortschrittliche Technologien noch mehr Menschen zugänglich zu machen. Von zukunftsfähigen Turing-Chips bis hin zum eleganten Design – wir freuen uns darauf, dass Fahrer ein Fahrzeug erleben können, das für die nächste Ära der intelligenten Mobilität gebaut wurde“, erklärt He Xiaopeng, Vorsitzender und CEO von Xpeng.

Der neue P7+ wird nach einem erfolgreichen Pilottest auch im Werk von Magna Steyr im österreichischen Graz produziert – als drittes Modell nach dem SUV-Coupé G6 und dem SUV-Flaggschiff G9. Das Unternehmen aus der Steiermark, das in der Vergangenheit unter anderem Autos von BMW, Jaguar und Mercedes montiert hat, ist der erste lokale Fertigungspartner von Xpeng in Europa.

Xpeng hat im vergangenen Jahr weltweit knapp 430.000 Fahrzeuge ausgeliefert, mehr als doppelt so viele wie 2024. Mit gut 45.000 Auslieferungen außerhalb des Heimatmarktes verzeichnete die Marke einen Zuwachs von 96 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Xpeng ist mittlerweile in 26 europäischen Ländern aktiv. In München hat das Unternehmen 2025 ein Forschungs- und Entwicklungszentrum eröffnet, das die lokalen Innovations- und Engineering-Kapazitäten stärken und die Bedeutung des europäischen Marktes für Xpeng unterstreichen soll.

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Mit künstlicher Intelligenz (KI) will das chinesische Unternehmen den Weg für die Mobilität der Zukunft ebnen: Der in Brüssel vorgestellte P7+ komplettiert das intelligente Modelltrio aus G6 und G9. Als große Fastback-Limousine mit einer Länge von knapp 5,1 Metern und einem Radstand von 3 Metern ist der P7+ prädestiniert für Käufer, die einen starken Fokus auf schnittiges Design kombiniert mit Zweckmäßigkeit und großem Kofferraum sowie hoher Reichweite und ultraschnelles Laden legen.

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Das Unternehmen will 2026 außerdem die ersten Robotaxis auf die Straße schicken – zunächst in China. Das neue KI-Betriebssystem VLA 2.0 (VLA: Vision-Language-Action) leiste hierzu einen wichtigen Beitrag. Der Turing AI Chip, der in den Fahrzeugen zum Einsatz kommt, erweckt auch den humanoiden Roboter Iron zum Leben: In der zweiten Generation zeigt er sich in einem realistischen und durchaus menschenähnlichen Design – mit bionischer Wirbelsäule, künstlichen Muskeln, flexibler Haut und 82 Freiheitsgraden. Hände und Finger verfügen über 22 Freiheitsgrade, was komplexe Bewegungen wie Greifen oder Balancieren ermöglicht.

Quelle: Xpeng – Pressemitteilung vom 09.01.2026

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Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über Stromnetze, erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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