Opel-CEO Huettl spricht über die elektrische Zukunft

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Sebastian Henßler
Sebastian Henßler
  —  Lesedauer 3 min

Opel, eine der traditionsreichsten Automarken, blickt optimistisch in die Zukunft der Elektromobilität. In einem vor Kurzem erschienen Interview äußerte sich Florian Huettl, CEO von Opel, zu den aktuellen Entwicklungen und Plänen des Unternehmens. Opel verzeichnete im September ein weltweites Wachstum von 14 Prozent, wobei ein Großteil dieses Wachstums auf den Verkauf von Elektroautos zurückzuführen ist.

„Unsere Verkäufe von Elektroautos sind im Vergleich zum Vorjahr um 35 Prozent gestiegen“, so Huettl. Er betonte auch die Bedeutung von Elektromobilität für Opel und wie das Unternehmen von der wachsenden Popularität von E-Autos profitiert. Auf die Frage nach den Zukunftsplänen des Unternehmens und insbesondere nach dem Jahr 2024 antwortete Huettl, dass die Erschwinglichkeit von Elektrofahrzeugen für Opel von zentraler Bedeutung sei. Das Unternehmen strebt an, den Kaufpreis für Elektroautos im B-Segment in Richtung 25.000 Euro zu senken, wie es Stellantis-Konzernschwester Citroën bereits vorgemacht hat. 

„Es geht nicht nur um den absoluten Kaufpreis, sondern auch darum, wie wir den Kundenbedürfnissen mit flexiblen Finanzierungsoptionen gerecht werden“, erklärte Huettl. Ein Beispiel dafür sei das Leasingangebot für den Opel Corsa Electric in Deutschland, das monatlich 169 Euro beträgt – vergleichbar mit der Rate für einen Corsa mit Verbrennungsmotor.

„Wir feiern im nächsten Jahr 125 Jahre Opel-Automobilbau“

Opel blicke auch auf seine reiche Geschichte zurück und lasse sich von ihr inspirieren. „Wir feiern im nächsten Jahr 125 Jahre Opel-Automobilbau“, sagte Huettl. Er betonte jedoch, dass das Unternehmen nicht einfach alte Modelle wieder auf den Markt bringen werde. Stattdessen soll die Vergangenheit als Inspirationsquelle für zukünftige Entwicklungen genutzt werden. Ein Beispiel dafür ist das Markengesicht „Vizor“, das in aktuellen Modellen wie dem Corsa, Astra oder Mokka zu finden ist – und seinen Ursprung in der Frontpartie des Manta A hat.

Das Gespräch kam auch auf das mögliche zukünftige E-Automodell namens Manta zu sprechen. Huettl betonte die Bedeutung, mit dem Erbe der Marke verantwortungsbewusst umzugehen und gleichzeitig Produkte zu schaffen, die den heutigen Kundenansprüchen gerecht werden. „Es geht darum, die Emotionen der Vergangenheit wiederzubeleben und in unseren heutigen Produkten darzustellen“, sagte er.

Abschließend wurde Huettl nach anderen historischen Namen gefragt, die in der Zukunft wiederbelebt werden könnten. Er erwähnte einige der bekanntesten Modelle von Opel, darunter den GT, Ascona, Monza und Omega. „Es ist durchaus möglich, dass wir in der Zukunft einige dieser bekannten Namen wiedersehen werden“, sagte er, „aber nur, wenn sie für unsere Marke und unsere Kunden heute noch relevant sind.“ Es zeigt sich, dass Opel fest entschlossen ist, seine Tradition mit zukunftsorientierten Entwicklungen zu verbinden und dabei den Fokus auf Elektromobilität und Kundenzufriedenheit zu legen.

Quelle: InsideEVs – Opel-CEO Florian Huettl: Bezahlbarkeit von E-Autos hat Priorität

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Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere alternative Antriebe werden betrachtet.

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