Der Kia EV2 kann ab sofort bestellt werden. Mit einem Einstiegspreis von 26.600 Euro positioniert der südkoreanische Automobilhersteller seinen kompaktesten Stromer im hart umkämpften B-Segment und ergänzt damit eine Elektropalette, die in den vergangenen Jahren gleich mehrere internationale Auszeichnungen eingefahren hat. Produziert wird das 4,06 Meter lange Elektroauto im europäischen Kia-Werk im slowakischen Zilina – nach dem EV4 bereits das zweite E-Auto-Modell, das dort vom Band läuft.
Thomas Djuren, Geschäftsführer von Kia Deutschland, ordnet den Neuzugang entsprechend ein: „Mit dem Kia EV2 ergänzen wir unsere umfangreiche Elektropalette um ein sehr wichtiges und hochattraktives Einstiegsmodell.“ Außen kompakt, innen geräumig und technologisch auf dem Niveau höherer Fahrzeugklassen – so die Erwartung an den Kleinsten der elektrischen Kia-Familie. Erste Auslieferungen in den Ausstattungslinien Air und Earth mit Standardbatterie starten im April. Ab Juli folgen alle Varianten mit dem größeren Akku inklusive der Topversion GT-Line, die Basisversion Light wird ab Oktober verfügbar sein.
Im Hinblick auf die Reichweite bewegt sich der EV2 auf bemerkenswerten Werten für sein Segment. Mit der 61-kWh-Batterie gibt Kia bis zu 453 Kilometer an, der 42,2-kWh-Standardakku kommt auf 317 Kilometer – jeweils gemessen mit 16-Zoll-Rädern. Beide Akkuvarianten lassen sich per Gleichstrom mit bis zu 118 kW in rund 30 Minuten von zehn auf 80 Prozent laden. Ein Novum innerhalb der Marke: Der EV2 unterstützt als erstes Kia-Modell neben dem 11-kW- auch das schnellere 22-kW-Wechselstromladen, das ab der Ausstattungslinie Earth optional verfügbar ist.
Beim Antrieb stehen zwei Varianten zur Wahl. Die Standardbatterie-Version leistet 108 kW und beschleunigt in 8,7 Sekunden auf 100 km/h, die Langstreckenversion mit 99,5 kW benötigt 9,5 Sekunden. Beide erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 161 km/h. Ab der Ausstattungslinie Air ist der EV2 zudem für den Anhängerbetrieb zugelassen – mit einer gebremsten Anhängelast von 750 Kilogramm.
Kia EV2: Innenraum mit ungewöhnlicher Variabilität
Trotz kompakter Außenmaße bietet der Innenraum ein großzügiges Raumangebot. Die Beinfreiheit im Fond liegt laut Kia auf Spitzenniveau im Segment. Neben der Standardkonfiguration mit fester Rückbank und fünf Sitzen gibt es eine optionale Viersitzer-Variante mit zwei längsverschiebbaren Einzelsitzen in der zweiten Reihe, deren Rückenlehnen sich zudem in der Neigung verstellen lassen. Dadurch wächst das Gepäckraumvolumen von 362 auf bis zu 403 Liter. Hinzu kommt ein 15-Liter-Frunk unter der Haube, der im direkten Wettbewerbsumfeld derzeit einzigartig ist.
Bereits in der Basisversion Light bringt der EV2 ein dreigeteiltes Panoramadisplay mit, das einen 12,3-Zoll-Infotainment-Bildschirm, ein digitales Kombiinstrument und einen Touchscreen zur Klimasteuerung umfasst. Serienmäßig kommt eine neue Lite-Variante des Infotainmentsystems ccNC zum Einsatz, die auf eine fahrzeugeigene Navigation verzichtet, sich aber über kabellose Smartphone-Integration mit Google Maps ergänzen lässt.
Die vollständige ccNC-Version ist ab der Ausstattung Air optional erhältlich. Über den Dienst Kia Connect lassen sich zahlreiche Online-Funktionen nutzen, darunter ein KI-Assistent, ein EV-Routenplaner und Over-the-Air-Updates, die im Basispaket sieben Jahre lang kostenlos zur Verfügung stehen.
Assistenzsysteme weit über das Segment hinaus
Auch bei den Sicherheits- und Assistenzsystemen zielt der EV2 über seine Klasse hinaus. Zum Serienumfang gehören unter anderem eine adaptive Geschwindigkeitsregelanlage mit Stop-and-go-Funktion, ein aktiver Totwinkelassistent, ein Frontkollisionswarner sowie sieben Airbags. Optional stehen ein Autobahnassistent, eine Rundumsichtkamera und ein fernbedienbarer Parkassistent zur Verfügung. Im Basispreis von 26.600 Euro enthalten sind neben der 7-Jahres-Herstellergarantie auch acht Jahre Batteriegarantie und eine zweijährige Premium-Mobilitätsgarantie.
Quelle: Kia – Pressemitteilung vom 16.03.2026








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