US-Amerikaner sind offenbar heiß auf den VW ID.Buzz

US-Amerikaner sind offenbar heiß auf den VW ID.Buzz
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Daniel Krenzer
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  —  Lesedauer 2 min

In Kürze startet in den USA der Verkauf des Elektro-Bullis VW ID.Buzz. Dabei zeichnet sich bereits jetzt eine sehr hohe Nachfrage nach dem E-Van ab. Wie die Automobilwoche berichtet, befürchtet der Hersteller sogar, dass Händler angesichts der hohen Nachfrage Wucherpreise aufrufen könnten. Dabei ist der ID.Buzz dort ohnehin schon das derzeit hochpreisigste Elektroauto von Volkswagen.

Volkswagens US-Chef Pablo Di Si wollte sich demnach zwar nicht auf eine Absatzzahl festlegen, berichtete aber, dass er „häufig von Amerikanern höre, die bereit seien, eine Anzahlung zu leisten, um sicherzustellen, dass sie eines der ersten Exemplare des ID.Buzz erhielten„. Dem Bericht zufolge ist Di Si sicher: „Es wird in den ersten 18 bis 24 Monaten eine hohe Nachfrage geben.“ 120.000 bis 150.000 VW ID.Buzz sollen künftig jährlich im Werk von VW-Nutzfahrzeuge produziert und von dort in die ganze Welt verschifft werden.

VW-Führungskräfte sind dem Artikel zufolge angesichts dieser sich abzeichnenden hohen Nachfrage besorgt, „dass Händler möglicherweise überhöhte Preise verlangen“. Händler sollten sich ihrer Ansicht nach eher auf die langfristige Kundenbindung als auf kurzfristige Gewinne konzentrieren. Der vorgesehene Einstiegspreis für den Van, der je nach Ausführung besonders viel Reichweite aufweist, liegt bei 61.545 US-Dollar (56.700 Euro) und somit deutlich über dem Verbrenner-Niveau von vergleichbaren Fahrzeugen. Doch das schadet der Begeisterung für den Elektro-Bulli offenbar nicht.

In Europa indes läuft der Verkauf des Elektroautos hingegen bislang eher zäh. Zwar sei er mit seiner Retro-Optik durchaus hübsch anzusehen, doch vielen schlichtweg zu teuer, zumal im Inneren deutlich mehr günstige Materialien auf die Besitzer warten, als es sich viele vermutlich erhoffen.

Da in den USA dank zunehmend verfügbarer Ladeinfrastruktur das Vertrauen in die Elektromobilität zuletzt deutlich gestiegen sei, hoffe man darauf, dass Volkswagen im kommenden Jahr auch die Limousine VW ID.7 in den USA anbietet, führte Di Si aus. Hoffnung setzt er zudem in die derzeit sinkenden Zinsen, wovon der Effekt erst in den kommenden Monaten zu spüren sein dürfte.

Quelle: Automobilwoche – US-Start für ID.Buzz: VW spürt hohe Nachfrage

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Daniel Krenzer

Daniel Krenzer

Daniel Krenzer ist als studierter Verkehrsgeograf und gelernter Redakteur seit mehr als zehn Jahren auch als journalistischer Autotester mit Fokus auf alternative Antriebe aktiv und hat sich zudem 2022 zum IHK-zertifizierten Berater für E-Mobilität und alternative Antriebe ausbilden lassen.

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