BMW verkauft weltweit mehr als 100.000 E-Autos

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Wolfgang Plank
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Trotz Corona-Krise und Chip-Mangel hat die BMW Group im vergangenen Jahr ein solides Absatzplus von 8,4 Prozent gegenüber 2020 eingefahren. Das geht aus einer Mitteilung des Unternehmens hervor. Demnach wurden weltweit mehr als 2,52 Millionen Fahrzeuge der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce verkauft. Die Marke BMW habe dabei mit 2,21 Millionen Einheiten (+9,1 Prozent) einen neuen Rekord erzielt. Den Absatz vollelektrischer Fahrzeuge konnte das Unternehmen 2021 nach eigenen Angaben mit 103.855 Einheiten mehr als verdoppeln (+133,2 Prozent).

Unsere Marken haben rund um den Globus zahlreiche Bestwerte aufgestellt, allen voran die Marke BMW, die auf Platz eins im weltweiten Premium-Segment liegt“, sagte Vertriebs-Vorstand Pieter Nota. Mit mehr als 100.000 verkauften vollelektrischen Fahrzeugen habe der Fokus klar auf dem Hochlauf der E-Mobilität gelegen. „Auch 2022 wollen wir profitabel wachsen.“ Bis 2025 plane der Konzern zudem, rund ein Viertel seiner Fahrzeuge komplett online abzusetzen.

Mit insgesamt 328.316 Einheiten (+70,4 Prozent) habe 2021 der Anteil an elektrifizierten Fahrzeugen der Marken BMW und Mini weltweit bereits 13 Prozent betragen, heißt es in der Mitteilung. In Europa seien es mit 225.415 Einheiten sogar bereits mehr als 23 Prozent. Auf dem heimischen Markt habe man den Absatz vollelektrischer Fahrzeuge mehr als verdoppelt (27.248 Zulassungen). Zusammen mit den 43.842 verkauften Plug-in-Hybriden sei damit bereits ein Viertel aller verkauften Fahrzeuge elektrifiziert.

Mit  iX und i4 habe BMW Ende vergangenen Jahres zwei Innovationsträger auf den Markt gebracht. 2022 werde das Unternehmen sein Portfolio um vollelektrische Versionen des 7er und X1 erweitern, 2023 dann auch in der 5er Reihe. Dazu kämen unter anderem der Nachfolger des Mini Countryman sowie der ausschließlich vollelektrische Rolls-Royce Spectre. Bereits im Jahr 2023 will das Unternehmen nach eigenen Angaben in rund 90 Prozent seiner heutigen Marktsegmente jeweils mindestens ein vollelektrisches Modell auf der Straße haben. Insgesamt sollen in den nächsten rund zehn Jahren etwa zehn Millionen reine E-Autos abgesetzt werden.

Wie es weiter heißt, habe der Absatz elektrifizierter Fahrzeuge in China mit einem Wachstum von 69,6 Prozent und mehr als 21.000 Einheiten des iX3 weiter an Dynamik gewonnen. Südkorea, der nach eigenen Angaben fünftgrößte Markt des Unternehmens, habe 2021 mit 77.592 Einheiten ein Absatzplus von 11 Prozent erzielt.

Quelle: BMW – Pressemitteilung vom 12. Januar 2022

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Wolfgang Plank

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Wolfgang Plank ist freier Journalist und hat ein Faible für Autos, Politik und Motorsport. Tauscht deshalb den Platz am Schreibtisch gerne mal mit dem Schalensitz im Rallyeauto.

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