BMW bereitet sein Rekord-Werk Regensburg für die Neue Klasse vor

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Michael Neißendorfer
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In einem für die Automobilbranche herausfordernden Jahr zieht Armin Ebner, Leiter der BMW Group Werke Regensburg und Wackersdorf, eine sehr positive erste Bilanz. „Die vergangenen zwölf Monate waren geprägt von einer hohen Volumenauslastung, Innovationen und Investitionen“, wird er in einer aktuellen Mitteilung des Konzerns zitiert.

Bereits im Rekordjahr 2024 war das Werk Regensburg mit gut 342.500 Automobilen das volumenstärkste Fahrzeugwerk der BMW Group in Europa. Die letztjährige Jahresproduktion wollen Ebner und sein Team nun nochmals übertreffen: „Unser Regensburger Werksteam hat in diesem Jahr erneut Vollgas gegeben. Wir haben über das gesamte Jahr hinweg rund um die Uhr dreischichtig produziert. Trotz der anspruchsvollen Rahmenbedingungen werden wir deshalb in Regensburg den Vorjahreswert von über 342.000 gebauten Automobilen nochmals deutlich übertreffen. Auf diese Leistung unserer Mannschaft bin ich sehr stolz.“

Damit trägt das BMW Group Werk Regensburg dazu bei, dass wie im Vorjahr auch 2025 wieder über eine Million Fahrzeuge aus den deutschen Werken der BMW Group kommen werden. Dies entspricht etwa einem Viertel aller in Deutschland gefertigten Automobile aller Hersteller.

Den Anteil elektrifizierter Fahrzeuge konnte das Werk dabei nochmals steigern. Vier von zehn in Regensburg produzierten Fahrzeugen waren 2025 entweder ein vollelektrisches Modell oder ein Plugin-Hybrid. Alle 57 Sekunden verlässt ein neues Fahrzeug das Montageband. Arbeitstäglich sind dies derzeit über 1400 Fahrzeuge, die an Kunden in aller Welt gehen.

„Die Neue Klasse wird in Regensburg in den nächsten Jahren anlaufen“

Parallel zur Fertigung der aktuellen Modelle bereitet sich das Werk schon jetzt für die Produktion der nächsten Modellgeneration vor. „Die Neue Klasse wird in Regensburg in den nächsten Jahren anlaufen. Auf die Integration künftiger Modelle bereiten wir uns schon jetzt vor“, so Ebner. Bereits zum Jahreswechsel erfolgten erste Umbauten. Während einer fünfwöchigen Produktionsunterbrechung im Sommer 2025 nahm sich das Werk eine längere Pause für die Zukunft: In den Produktionsbereichen Presswerk, Karosseriebau, Lackiererei und Montage wurden insgesamt 280 Umbaumaßnahmen durchgeführt, die viele Monate zuvor minutiös geplant worden waren. Allein über 5000 Tonnen Stahl wurden aus bestehenden Anlagen demontiert und rund 2000 Tonnen neu verbaut. 110 Fremdfirmen mit mehr als 1500 Menschen waren rund um die Uhr im Einsatz.

„In diesem Jahr ist unser Werk insgesamt noch digitaler, zirkulärer und effizienter geworden“, resümiert der Werkleiter. Jüngste Auszeichnungen belegen dies, so zum Beispiel im März des Jahres die Auszeichnung als „Fabrik des Jahres“ in der Kategorie „Hervorragende Serienfertigung“ des Fachblatts Produktion. Ein weiteres Beispiel ist der erneute Klassensieg des BMW X1 aus Regensburg in der Kategorie „Kompakte SUV/Geländewagen“ bei der Wahl der „Best Cars“ durch die Leserschaft der Fachzeitschrift Auto, Motor und Sport. Der Award ging im Februar 2025 zum dritten Mal in Folge in die Oberpfalz. Zuletzt räumte der BMW iX1 im November bei der „Auto Trophy“ der deutschen Fachzeitschrift Auto Zeitung den Klassensieg in der Kategorie „Die besten Elektro-SUV bis 50.000 Euro“ ab.

Quelle: BMW – Pressemitteilung vom 15.12.2025

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Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über Stromnetze, erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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