Großbritannien investiert Millionen Pfund in Ladeoffensive für Taxis im eigenen Land

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Sebastian Henßler
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  —  Lesedauer 3 min

Bis 2040 erwartet die Regierung Großbritanniens „dass die Mehrheit der verkauften Neuwagen und Lieferwagen zu 100% emissionsfrei sind und alle Neuwagen und Lieferwagen eine signifikante Emissionsfreiheit aufweisen“. Aktuell geht man davon aus, dass Hybride und Verbrenner komplett verboten werden. Plug-In-Hybride sollen neben E-Fahrzeugen weiterhin erlaubt sein. Nun möchte man mit einem Investment in Höhe von sechs Millionen Pfund selbst zum Wachstum der E-Mobilität beitragen.

Investment in 300 Lade- und 46 Schnellladestionen für Taxis

Mitte der Woche gab die britische Regierung bekannt, dass man mehr als sechs Millionen Pfund zur Unterstützung von Taxis mit extrem niedrigen Emissionen im ganzen Land bereitstellt. Angekündigt wurde dies auf der Smart Transport Konferenz vom Minister für die Zukunft der Mobilität. Mit dem Investment will man fast 300 Ladestationen und 46 Schnellladestationen für Taxis mit extrem niedrigen Emissionen in 17 lokale Kommunen ins Leben rufen. Zu den betroffenen Kommunen  zählen unter anderem der Großraum Manchester, Brighton und Hove, Leicester und Kommunen im Nordosten.

Diese Ankündigung stellt einen weiteren Meilenstein in der Umsetzung der Road to Zero-Strategie der Regierung und der Future of Mobility Grand Challenge dar, die darauf abzielt, sauberere und umweltfreundlichere Reisen durch technische und technologische Innovationen im Vereinigten Königreich zu ermöglichen.

„Die Regierung will, dass alle neuen Pkw und Transporter bis 2040 effektiv emissionsfrei sind. Die richtige Infrastruktur und Investitionen zu schaffen, ist ein entscheidender Teil davon. Mit den heutigen Mitteln werden fast 4.000 ultra-emissionsarme Fahrzeuge im ganzen Land unterstützt. Es ist ein weiteres Zeichen dafür, dass das Vereinigte Königreich beim Übergang zu einem umweltfreundlicheren Verkehr konkrete Fortschritte macht.“ – Jesse Norman, Minister für die Zukunft der Mobilität

Mit diesem Investment setzt das Land ein deutliches Zeichen und zeigt auf, dass der Wandel hin zur E-Mobilität nicht nur gewollt, sondern vom Staat selbst vorangetrieben wird.

Richard Harrington, Automobilminister, ergänzt die Aussage Normans damit, dass „geschätzt wird,  dass mehr als 800 Black Cabs mit extrem niedrigen Emissionen und mehr als 3.000 private Elektro- oder Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge mit extrem niedrigen Emissionen von den neuen Ladepunkten profitieren werden, was die Umstellung auf einen umweltfreundlicheren und umweltfreundlicheren Verkehr unterstützt“.

Großbritannien hält an Ausstieg vom Verbrenner fest

Geht es nach der britischen Regierung kommen ab dem Jahr 2040 keine Autos mit Verbrennungsmotor mehr auf die Straßen Großbritanniens. Die Vorfahrt gehört dann emissionsfreien Fahrzeugen. Großbritannien macht daher ernst und investiert  246 Millionen Pfund in Forschungsmittel für die Batterietechnologie der nächsten Generation; und ein Dutzend verschiedener Initiativen, die mit 400 Millionen Pfund finanziert werdenum die Ladeinfrastruktur auszubauen, einschließlich der Pläne für neue Laternenpfähle die Ladestationen umfassen.

Quelle: gov.uk – Thousands of green taxis to benefit from new chargepoints

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Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere alternative Antriebe werden betrachtet.

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