Großbritannien: Eine halbe Milliarde Euro für Elektromobilität

Großbritannien: Eine halbe Milliarde Euro für Elektromobilität
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Michael Neißendorfer
Michael Neißendorfer
  —  Lesedauer 2 min

Der aktuelle Budgetplan Großbritanniens, der kürzlich dem Parlament vorgelegt wurde, enthält eine ganze Reihe von Maßnahmen zur Förderung der Elektromobilität und der erneuerbaren Energien.

Die Regierung schlägt unter anderem vor, einen neuen Infrastrukturfonds für Investitionen in neue Ladesäulen in einer Höhe von 400 Millionen Pfund (etwa 450 Millionen Euro) zu schaffen, wobei die Hälfte durch entsprechende private Investitionen bereitgestellt werden soll. Das Budget beinhaltet auch 100 Millionen Pfund (etwa 112 Millionen Euro) an Fördermitteln als Kaufpreis-Prämie, um Elektroautos für den Endverbraucher attraktiver zu machen.

Die Regierung Großbritanniens hat sich verpflichtet, bis zum Jahr 2022 insgesamt 25 Prozent der Autos in Regierungsflotten zu elektrifizieren. Sie will auch verlangen, dass alle neuen Häuser mit einer Möglichkeit zur Installation einer Elektroauto-Ladestationen gebaut werden.

Der Haushaltsplan sieht außerdem die Einrichtung eines Luftreinhaltungsfonds in Höhe von 220 Millionen Pfund (248 Millionen Euro) für Regionen mit hoher Luftverschmutzung vor. Die lokalen Behörden können darüber entscheiden, wie das Geld zur Verringerung der Luftverschmutzung verwendet wird, beispielsweise durch die Subventionierung des öffentlichen Verkehrs oder den Kauf energieeffizienterer Busse.

Quelle: ChargedEVs – UK budget includes £400 million for charging infrastructure and £100 million for EV purchase incentives

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Michael Neißendorfer

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Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über Stromnetze, erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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