Cupra plant Serienproduktion des Tindaya-Showcars

Cupra plant Serienproduktion des Tindaya-Showcars
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Cupra

Laura Horst
Laura Horst
  —  Lesedauer 3 min

Auf der IAA 2025 in München stellte Cupra erstmals sein Konzeptauto Tindaya vor und präsentierte den sportlichen SUV als künftiges Flaggschiff der Marke. Nun hat die VW-Marke ihre Pläne konkretisiert und den Start der Serienproduktion in den nächsten Jahren angekündigt. Im Gegensatz zum Showcar soll das Serienmodell vermutlich nicht mit demselben Range-Extender-Antriebsstrang auf den Markt kommen.

Der futuristisch anmutende SUV mit schnittigem Aussehen bot den Besuchern der Münchner Automobilausstellung im Herbst vergangenen Jahres einen ersten Eindruck von Cupras künftiger Designsprache und betonte gleichzeitig den Faktor Fahrerlebnis. Potenziell könnte der Tindaya als neues Spitzenmodell über dem Tavascan und dem Terramar angesiedelt werden. Der sportliche SUV soll es mit dem BMW iX3 und dem Volvo EX60 als direkte Konkurrenten aufnehmen.

Marktstart in den kommenden Jahren

„Der Tindaya ist kein Traum: Er ist etwas, das wir Wirklichkeit werden lassen wollen“, hatte Cupra-Chef Markus Haupt im September auf der IAA erklärt. Während das Konzeptauto bislang eher als Technologie- und Design-Vorzeigemodell genutzt wurde, hat Haupt dem britischen Fachmagazin Autocar mitgeteilt, dass Designer und Ingenieure aktuell an einer Serienversion des Tindaya arbeiten. Ein Marktstart sei in den kommenden Jahren zu erwarten.

Mit dem Tindaya könnte Cupra in das Premium-SUV-Segment eintreten, das derzeit von Audi mit dem Q5, BMW mit dem X3 und Mercedes mit dem GLC dominiert wird. Gleichzeitig handelt es sich dabei um ein Segment, das zunehmend elektrifiziert wird, denn die genannten Modelle und viele ihrer Hauptkonkurrenten haben bereits oder werden in naher Zukunft elektrische Schwestermodelle erhalten.

Noch keine Details zum Antriebsstrang

Klar ist bereits, dass der Tindaya die neue SSP-Plattform des VW-Konzerns nutzen wird. Dass die Serienversion denselben radikalen Range-Extender-Antriebsstrang mit 489 PS wie das Showcar erhalten wird, gilt hingegen als unwahrscheinlich.

„Diese Entscheidung haben wir noch nicht getroffen, und wir wollen so lange wie möglich flexibel bleiben, denn wenn das Auto auf die Straße kommt, müssen wir sicherstellen, dass es die richtigen Antriebe für unsere Märkte und für unsere Kunden hat“, antwortete der Cupra-Chef auf die Frage, welchen Antrieb der Tindaya erhält. „Aber wir haben Glück: Als Teil des Volkswagen-Konzerns verfügen wir über die Technologie und können daher erst relativ spät entscheiden, auf welche Technologie wir bei diesem Auto setzen“, ergänzte Haupt.

3 Prozent Marktanteil bis 2030

Ausgehend von den Preisen der aktuellen Cupra-Modelle wird für den Tindaya laut Autocar ein Preis von etwa 60.000 Pfund (ca. 69.270 Euro) erwartet. Mit dem Premium-SUV will Cupra seine Marktpräsenz deutlich ausbauen und zugleich soll der Tindaya dem Seat-Cupra-Konzern dabei helfen, sein Ziel von 3 Prozent globalem Marktanteil bis zum Jahr 2030 zu erreichen.

Für den Cupra-Chef besteht der Spagat darin, eine breitere Zielgruppe anzusprechen, ohne den besonderen Charakter aufzugeben: „Wie können wir die Marke als Herausforderer positionieren, als etwas, das auch in den kommenden Jahren Kunden anspricht, die nach etwas Besonderem suchen?“

Quelle: Autocar – Confirmed: Cupra Tindaya to enter production as BMW iX3 rival

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