Cupra Born (2021) mit 204 PS kann ab sofort vorkonfiguriert werden

Cupra Born (2021) mit 204 PS kann ab sofort vorkonfiguriert werden
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Seat / CUPRA

Felix Katz
Felix Katz
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Nach Volkswagen mit dem ID.3 ist nun die VW-Tochter Cupra dran: Mit dem nach einem Stadtteil von Barcelona benannten Born schickt Seats Sportmarke das erste vollelektrische Modell ins Rennen. Er soll die Expansion der Marke in neue Märkte vorantreiben und ein effizienteres und nachhaltigeres Vertriebsmodell ermöglichen. Die Ähnlichkeit zum VW ID.3 ist unverkennbar, dennoch wirkt der Spanier deutlich extrovertierter und nicht zuletzt deshalb auch sportlicher. Vom Wolfsburger stammt übrigens auch die Technik. Basierend auf der MEB-Plattform des VW-Konzerns sei der Born übrigens nach eigenen Angaben das erste Modell der Marke, das CO2-neutral (netto) ausgeliefert wird. Der Born wird mit zwei Leistungsstufen erhältlich sein: 110 kW (150 PS) und 150 kW (204 PS). Letztere Version ist ab sofort ab 37.220 Euro vorkonfigurierbar!

Damit ist er nur 260 Euro teurer als der ID.3 Pro mit Performance Upgrade und selbiger Spezifikation (36.960 Euro). Im Basispreis des Sport-Seat enthalten sind unter anderem die Lackfarbe „Vaport Grau“ sowie 18-Zoll-Alus namens „Cyclone“. Möglich sind auch 19 oder 20 Zoll große Felgen für bis zu 1.350 Euro extra. Metallic-Lackierungen liegen zwischen 600 und 900 Euro. Dazu gibt es einige aufpreispflichtige Options-Pakete mit jeder Menge Annehmlichkeiten, die heute so „in“ sind – etwa ein AR-Head-up-Display für 990 Euro. Jede Menge Konnektivität und Assistenzsysteme, zum Beispiel ein teilautonomer Fahrmodus, runden den Hightech-Cupra bei Bedarf ab, dann tendiert jedoch auch der Preis mal schnell in Richtung 45.000 Euro. Nicht vergessen sollte man aber auch die Förderprämie, die vom Gesamtpreis abgezogen werden darf: Die sogenannte „e-Mobilitätsprämie“ beträgt im Falle des Born 9.570 Euro. Sie setzt sich zusammen aus dem Herstelleranteil von 3.570 Euro brutto und der staatlichen Förderung von 6.000 Euro.

 

BornBei genannter Variante handelt es sich um das vorläufige PS-Topmodell. Ob es noch eine stärkere Variante – vielleicht auch mit Allrad – geben wird, dazu äußert man sich in Barcelona bisweilen nicht. Jedoch ist klar, dass der Born, ähnlich wie der ID.3, zukünftig auch mit einer größeren Batterie (77 kWh) konfiguriert werden kann. Zurzeit spuckt die Vorkonfiguration nur jene Motorisierung gepaart mit der 62-kWh-LiIon-Batterie (brutto) aus. Wie beim ID.3 sprechen wir hier von 58 kWh netto. Unabhängig davon erhält der Born als Alleinstellungsmerkmal auf Wunsch einen optionale e-Boost (Sonderpaket e-Boost erst ab dem Jahr 2022 erhältlich), welcher die Performance kurzzeitig sogar auf 170 kW (231 PS) anhebt. Von null auf 50 km/h stehen dann 2,6 Sekunden im Datenblatt und Tempo 100 sind in 6,6 statt 7,3 Sekunden drin. Aber selbst ohne Booster drücken die Spanier aufs Tempo. Wo andere Konzernmodelle meist bei 160 km/h Spitzengeschwindigkeit eingebremst werden, dürfen alle Born – bis auf das Basismodell – 180 km/h schnell rennen.

Während der Born im besten Fall und mit großer Batterie bis zu 540 Kilometer (nach WLTP) weit stromern soll, sind es beim genannten Modell 427, was aber auch ein konfigurationsspezifischer Wert ist. Zur Maximierung der Reichweite – vor allem bei kälteren Temperaturen – empfiehlt sich jedoch immer die Option der Wärmepumpe für 990 Euro. Während das Basismodell serienmäßig nur mit 50 kW Gleichstrom (optional auch mehr) geladen werden kann, sind es beim 204-PS-Modell mit 62-kWh-Akku 100 kW Gleichstrom. Hier wird in der Konfiguration ohne Extras eine Ladezeit von 34 Minuten angegeben, wenn der Born von 5 bis 80 Prozent (SoC) mit Strom „versorgt“ wird. Beim Laden mit Wechselstrom (11 kW) dauert es von 0 bis 100 Prozent (SoC) über sechs Stunden. Mit der großen 77-kWh-Batterie sind wie beim ID.3 maximal 125-kW drin.

Schließlich zeigt die erste Konfiguration des CUPRA Born, wo die Reise hingeht. Sicher ist: Mit dem ersten elektrischen Marke der spanischen VW-Tochter werden unsere Straßen zukünftig noch spannender. Was meint ihr?

Quelle: www.cupraofficial.de 

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Felix Katz

Felix Katz

Felix Katz liebt alles, was vier Räder und einen oder gleich mehrere Motoren hat. Nicht nur Verbrenner, sondern vor allem Elektroautos haben es ihm angetan. Als freiberuflicher Autojournalist stromert er nicht nur fast jeden Tag umher, sondern arbeitet seit über zehn Jahren für viele renommierte (Fach-)Medien und begleitet den Mobilitätswandel seit Tag eins mit.

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