Seit einigen Tagen kann die staatliche Prämie für neue E-Autos, die bis zu 6000 Euro beträgt, online beantragt werden. Es werden Kauf, Leasing oder Finanzierungen von reinen Elektroautos staatlich gefördert, wenn die vorgegebenen Voraussetzungen erfüllt werden. Dazu gehört, dass das geförderte Elektroauto nach dem 01. Januar 2026 neu zugelassen wurde oder wird. Die Mindesthaltedauer beträgt dann 36 Monate. Die Förderhöhe richtet sich nach dem zu versteuernden Jahreseinkommen sowie der Anzahl der Kinder. Auch Plug-in-Hybride oder Elektroautos mit Range Extender können mit maximal 4500 Euro gefördert werden.
Citroën gab vor wenigen Tagen bekannt, dass diese Förderung beim Kauf eines Neuwagens von der Marke verdoppelt wird. Damit will Citroën nach eigenen Angaben die Demokratisierung der E-Mobilität vorantreiben: „Elektromobilität darf kein Luxus bleiben“, sagt Xavier Chardon, CEO von Citroën.
Die neue staatliche Förderung unterstreiche, so Thomas Goldboom, Geschäftsführer von Citroën Deutschland, den Gedanken des Unternehmens, dass Elektromobilität für alle erschwinglich sein muss. „Wir freuen uns über diesen Schritt der Bundesregierung und gehen ihn doppelt mit. Mit unseren immer bewusst bezahlbaren Elektrofahrzeugen wird elektrische Mobilität für immer mehr Menschen möglich“, so Goldboom.
Citroën verdoppelt staatliche Förderung
Citroën verfolge, so die Pressmitteilung des Mutterkonzerns Stellantis, seit Jahren den Ansatz, maximalen Komfort, clevere Technik und faire Preise zu bieten. Die neue Förderung beschleunige den Wandel hin zu einer sozial ausgewogenen Mobilitätswende. Damit Elektroautos insbesondere für private Haushalte mit mittleren und niedrigeren Einkommen erschwinglich bleiben, wolle Citroën die Förderung verdoppeln.
Konkret sollen beim Kauf oder Leasing eines Neuwagens mit Elektromotor oder Plug-in-Hybrid-Antrieb alle Privatkund:innen eine Förderprämie von Citroën in Höhe von 3000 Euro erhalten. Wenn Kund:innen für eine höhere staatliche Förderprämie berechtigt sind, können sie diese ebenfalls von Citroën gedoppelt bekommen, wenn beim Händler die gleichen Nachweise vorgelegt werden, wie bei der staatlichen Förderprämie. Dieses Angebot ist noch gültig bis zum 30. Juni 2026.
Die staatliche Förderung wurde in der Vergangenheit wiederholt hinsichtlich der sozialen Gerechtigkeit kritisiert, denn die Förderung kann erst nach der Fahrzeugzulassung durch die Halter:innen selbst beantragt werden, die diese entsprechend bis zur Genehmigung vorstrecken müssen. Das kann für Menschen mit niedrigen Einkommen eine hohe Belastung sein, wenn diese sich überhaupt einen Neuwagen leisten können.
Dadurch, dass Citroën jedoch ohnehin sehr günstige Einstiegspreise für Elektroautos bietet, werden viele Modelle tatsächlich sehr günstig und für untere Einkommen erschwinglich. So liegt der Neupreis des Citroën ë-C3 Urban Range in der Ausstattungsvariante You mit 30-Kilowattstunden-Batterie und 83 kW normalerweise bei 19.990 Euro. Es ist eines der günstigsten Elektroautos auf dem deutschen Markt. Wenn die maximale staatliche Förderung gewährt wird, beträgt der Nachlass mit Herstellerprämie von Citroën insgesamt 12.000 Euro. Der tatsächliche Preis für Endkund:innen sinkt damit auf nur noch 7990 Euro.
Auch andere Modelle der Marke, wie der ë-C3 Aircross, der ë-C4 oder der C5 Aircross als Elektroauto bzw. Plug-in-Hybrid profitieren von der Förderung, auch bei Leasing und Finanzierung.
Neben Citroën bieten auch viele andere Hersteller aktuell Kaufprämien an, die jedoch in der Regel eine feste Höhe betragen. So wird das Modell Nissan Leaf mit 5000 Euro Herstellerrabatt insgesamt bis zu 11.000 Euro günstiger. Auch die Marke Peugeot, die wie Citroën zu Stellantis gehört, hat Preisnachlässe von bis zu 6500 Euro angekündigt.
Quelle: Stellantis – Pressemitteilung vom 22. Mai 2026









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