Citroën erweitert seine elektrische Kleinstwagen-Reihe um eine Sonderedition, die deutlich aus dem urbanen Straßenbild herausstechen soll. Nach dem Konzeptfahrzeug Ami Buggy Rip Curl Vision aus dem vergangenen Oktober folgt nun mit dem Ami Rip Curl eine limitierte Serienversion. Die Kooperation mit der australischen Surfmarke Rip Curl zielt auf Käufer:innen, die emissionsfreie Mobilität mit einem ausdrucksstarken Designkonzept verbinden möchten.
Optisch tritt der Zweisitzer in einer schwarzen Lackierung namens „Black Night“ auf und wird durch farbige Akzente in Gelb oder Lila ergänzt. Die Aufkleber im Wellen-Look ziehen sich über Einstiegsleisten, Seitenscheiben sowie das Heck und schaffen eine sichtbare Abgrenzung zu den Serienmodellen. Citroën bietet die Sonderedition in zwei Varianten an: Sunrise mit gelben Akzenten ist ab Juni erhältlich, Sunset mit lilafarbenen Details folgt ab August.
Hinzu kommen weitere visuelle Unterscheidungsmerkmale. Das Frontlogo erscheint in Gelb bei der Sunrise-Variante und in Weiß bei der Sunset-Ausführung. Ein Heckspoiler verleiht dem Kleinstwagen einen sportlicheren Auftritt, dazu kommen exklusive 14-Zoll-Felgen in Weiß. Auch der Innenraum greift das jeweilige Farbkonzept auf: Drei Ablagefächer in Gelb oder Grau, ein Taschenhaken in der jeweiligen Farbe auf der Beifahrerseite, zwei bunte Fußmatten samt passender Türnetze sowie ein Trennnetz und eine Smartphone-Halterung gehören zur Ausstattung.
Vom Strand bis in die Innenstadt
Eine technische Neuerung erhält der Ami unabhängig von der Sonderedition. Hinter dem Lenkrad sitzt nun ein 5,7-Zoll-Farbdisplay, das die Ablesbarkeit der Fahrinformationen verbessert und den Innenraum modernisiert. Damit reagiert Citroën auf eine der häufigsten Kritikpunkte am bisherigen Modell, dessen Cockpit als sehr reduziert galt.
Technisch bleibt der Ami Rip Curl beim bewährten Konzept. Der rein elektrische Antrieb erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h, die Reichweite beträgt bis zu 75 Kilometer. Geladen wird an einer haushaltsüblichen Steckdose innerhalb von rund vier Stunden. An den Abmessungen ändert sich nichts: Mit 2,46 Metern Länge und einem Wendekreis von 7,20 Metern bleibt der Zweisitzer auf engste Verhältnisse zugeschnitten. Dank der Einstufung als Leichtkraftfahrzeug dürfen ihn Jugendliche bereits ab 15 Jahren mit dem Führerschein der Klasse AM bewegen.

Ein Blick auf das Marktumfeld zeigt, dass Citroën mit dieser Strategie eine bewusste Lifestyle-Linie verfolgt. Der Ami war von Beginn an als urbanes Mobilitätskonzept positioniert und richtet sich an eine Zielgruppe, die weniger den klassischen Pkw-Markt bedient. Mit der Anlehnung an Surfwear und dem markanten Erscheinungsbild der neuen Edition öffnet sich der französische Automobilhersteller einer Käuferschaft, die Wert auf eigenständiges Design und Markenidentität legt. Rip Curl steht laut Citroën für moderne, praktische Produkte rund um Freizeitaktivitäten – ein Anknüpfungspunkt, der über das reine Fortbewegungsmittel hinausgehen soll.
Beim Preis hält sich Citroën zurück. Der Ami Rip Curl ist ab 9290 Euro erhältlich. Wer sich nicht auf einen Kauf festlegen möchte, kann das Modell alternativ über den Citroën Financial Store leasen. Die monatlichen Raten beginnen bei 59 Euro. Damit positioniert sich die Sonderedition im Bereich anderer Ami-Varianten und bleibt im Vergleich zu klassischen Kleinwagen mit Verbrennungsmotor preislich zugänglich.
Quelle: Citroën – Pressemitteilung









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