E-SUV BYD Tang wird deutlich verbessert

E-SUV BYD Tang wird deutlich verbessert
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BYD

Daniel Krenzer
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  —  Lesedauer 2 min

Die chinesischen Fahrzeuge von Build Your Dreams (BYD) machen inzwischen auch in Deutschland mächtig auf sich aufmerksam. Während die Modelle Atto 3, Dolphin und Seal hierzulande häufiger in der automobilen Berichterstattung vorkommen, fährt das SUV Tang bislang weitestgehend unter dem Radar. Doch das soll sich nun ändern, wie die Deutsche Presseagentur (dpa) in einer Veröffentlichung der Süddeutschen Zeitung berichtet. Demnach soll das auch als Siebensitzer erhältliche größte BYD-Modell auf dem europäischen Markt bald in einer verbesserten Variante zur Verfügung stehen.

Neben Anpassungen des Designs – bei unserer Testfahrt des Tang hatte dieser noch die ältere Optik mit klassischem Logo an der Spitze der Motorhaube – erfährt vor allem der Akku ein deutliches Upgrade. Statt bislang 86 kWh soll dann eine Batterie mit 108 kWh Fassungsvermögen verbaut werden, was die Reichweite des Fahrzeugs deutlich verbessern dürfte. Dies schadet nicht, schließlich braucht ein großes und schweres SUV wie der Tang viel Energie – und die Fahrzeuge von BYD laden im Vergleich zu manch anderen Herstellern nicht ganz so flott. Allerdings soll die Neuauflage bis zu 190 kW am Schnelllader schaffen – und nun auch 11 kW am AC-Lader statt bislang nur 7 kW.

BYD kündigt Überraschung beim Preis an

Außerdem soll die überarbeitete Version mit 380 kW (517 PS) leistungsstärker sein als bisher und somit besser beschleunigen und mit nun 180 Stundenkilometern auch höhere Höchstgeschwindigkeiten ermöglichen. Dann dürfte der Reichweitenvorteil aus dem größeren Akku aber wiederum schnell dahinschmelzen. Auch am Fahrwerk sollen Verbesserungen vorgenommen werden.

Bislang starten die Preise für den Tang bei knapp 70.000 Euro. Und es könnte sein, dass er trotz Verbesserungen nicht nennenswert teurer wird, denn laut Bericht sagte ein BYD-Sprecher über den noch nicht kommunizierten Preis für das Facelift: „Machen sie sich ruhig mal auf eine Überraschung gefasst.“

Während BYD weltweit inzwischen zu den größten Autoherstellern gehört, spielt die Marke in Deutschland noch eine untergeordnete Rolle. Viel Aufmerksamkeit dürfte sich der Hersteller aber während der Fußball-EM im Sommer von der offiziellen Partnerschaft mit der UEFA erhoffen. Statt Volkswagen werden nämlich die Chinesen der Partner für Elektromobilität bei der Euro 2024 in Deutschland.

Quelle: Süddeutsche Zeitung – „BYD Tang bekommt größeren Akku und ein neues Fahrwerk“

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Daniel Krenzer

Daniel Krenzer

Daniel Krenzer ist als studierter Verkehrsgeograf und gelernter Redakteur seit mehr als zehn Jahren auch als journalistischer Autotester mit Fokus auf alternative Antriebe aktiv und hat sich zudem 2022 zum IHK-zertifizierten Berater für E-Mobilität und alternative Antriebe ausbilden lassen.

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