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Was kostet das billigste Elektroauto?

Frau zählt Geld
Photo by Sharon McCutcheon on Unsplash
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Die Frage: Was kostet das billigste Elektroauto? kommt immer wieder auf. Eine Pauschal-Aussage kann hier allerdings wahrlich nicht getroffen werden. Was vor allem daran liegt, dass es immer darauf ankommt, für welches Land man diese Frage stellt. In unserem Fall für Deutschland. Als Basis zur Beantwortung der Frage haben wir die aktuelle Elektroauto-Preisliste unseres Portals herangezogen; diese wird unterjährig mehrmals aktualisiert.

Renault Twizy im Sonnenschein

Der Renault Twizy führt das Ranking der billigsten Elektroautos derzeit an. Ein E-Auto, welches für den Alltag bestimmt ist. Er fährt beinahe geräuschlos. Er bietet Platz für zwei Personen. Der übliche Tagesbedarf an Reichweite ist gesichert. Faustregel: 100 km bedürfen eines 3,5-stündigen Ladevorgangs. Natürlich muss man modifizieren – je nachdem, ob es sich um reine Fahrten in der Stadt oder auf hügeligem Bergland handelt.

Weiß, Schwarz, Blau oder rote Außenlackierung? Kontrastfarbe bei den Türrahmen? Schwarz, Weiß oder Rot bei der Polsterung?. Radkappen in Weiß oder Schwarz? Leichtmetallfelgen, glanzgedreht, in Schwarz, Blau oder Rot? All diese Elemente bestimmt der künftige Besitzer selbst. Natürlich sind auch sonstige handelsübliche Extras, wie etwa beheizbare Windschutzscheibe, Alarmanlage oder eine Bluetooth-Freisprecheinrichtungen mit USB-Anschluss erhältlich. Diese Dinge fallen unter Zubehör und dies umfasst eine Palette weiterer Feinheiten von Schutzleisten bis zur Abdeckplane.

Aktuell verkauft sich der Twizy von Renault in Korea noch besser als in Europa. Grund genug, dass die Fertigung des Renault Twizy in Valladolid, Spanien seine Zelte abbricht, um diese in Busan, Korea wieder aufzustellen. Derzeit wird dort der Nissan Rogue SUV hergestellt, dessen Fertigung im September diesen Jahres eingestellt wird.

Front des Microlino

In einer Vielzahl von Artikel haben wir bereits über das Schweizer Elektroauto Microlino berichtet. Des Weiteren haben wir im Podcast bereits ein Interview mit Merlin von Microlino geführt, der uns weitere Einblicke hinter die Kulissen gegeben hat. Wie die Isetta weiß das kleine E-Auto mit einem Design aus Vergangenheit und Zukunft zu glänzen und zu begeistern. Entwickelt für den Stadtverkehr und gelegentliche Fahrten Überland, kommt es mit einem günstigen Einstiegspreis von 12.000 Euro daher.

Bis zu 90 km/h an Geschwindigkeit sind möglich. 20 PS/15 kw. Seine Beschleunigung von null auf 50 km/h dauert 5 Sekunden lang. Die Reichweite beträgt, je nach einer Akkuvariante, wahlweise 80 oder gar 215 km mit je 8 bzw. 14,4 Kilowattstunden. Vollständig aufgeladen ist der Microlino nach 4 Stunden. Bei der Verwendung von Schnellladegeräten ist nur eine Stunde einzuplanen.

e.Go Life nimmt Fahrt auf

Der e.Go Life verspricht: „Elektromobilität ohne jegliche Abstriche oder Aufpreise“, wie wir bereits in einem unserer letzten Artikel berichtet haben. Und er scheint dieses Versprechen auch halten zu können. Eigentlich war vorgesehen, das erste Serienfahrzeug des Start-ups ab November 2018 in der Version e.GO Life 60 First Edition zu produzieren und ab Dezember 2018 auszuliefern.  Diese Zeitschiene konnte nicht gehalten werden.

Stattdessen wird es April 2019 bis der e.Go Life auf dem Markt eingeführt wird. Bekanntermaßen handelt es sich bei diesem um ein eher kleines E-Fahrzeug, welches mit 3,3 Meter Länge und einer Breite von 1,7 Meter aufwarten wird. Vier Sitzplätze sowie eine Zuladung von 350 bis 420 Kilogramm ermöglicht das Aachener Start-Up hinter dem E-Auto dennoch.

Rein elektrisch soll das E-Fahrzeug im realen  Stadtbetrieb 104 km (mit 14,9-kWh-Batterie) bis maximal 158 km (mit 23,9-kWh-Batterie) unterwegs sein. Bei 114- bis 135 km/h wird sich die Maximalgeschwindigkeit des E-Autos bewegen. Von null auf 50 Stundenkilometer braucht der e.GO Life 7,7 bzw. 3,4 Sekunden. Zum Laden an der Haushaltssteckdose sollte man 5,4 bis 9,4 Stunden einkalkulieren. Mit einem Typ 2-Stecker sind es 3,8 bis 6,9 Stunden.

Mitsubishi i-MiEV im Grünen unterwegs

Der i-MiEV (Mitsubishi innovative Electric Vehicle) basiert auf dem 2006 in Japan präsentierten Kleinwagen Mitsubishi i-Car und ist ein reines Elektroauto. Seine Serienproduktion begann schon im Juni 2009 in Japan, was ihn zum ersten in Großserie gefertigten Elektrofahrzeug machte. Damit ist der i-MiEV durchaus schon etwas in die Jahre gekommen, zählt aber immer noch zu den günstigsten Elektroautos am Markt.

Der i-MiEV hat mit seinem im Boden untergebrachten 16-kWh-Akku eine maximale Reichweite von 150 Kilometern. Motor und Getriebe sind beim 3,40 Meter langen Stromer vor der angetriebenen Hinterachse positioniert. Auch hier zeigt sich wieder, dass die billigsten Elektroautos nie mit richtig viel Reichweite aufzutrumpfen wissen. Was für deren Einsatzzweck auch nicht dringend notwendig ist.

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