Volkswagen Amarok mit Hybrid- und Elektroantrieb geplant

Volkswagen Amarok mit Hybrid- und Elektroantrieb geplant
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Maria Glaser
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Volkswagen hat die dritte Generation des Modells Amarok bestätigt, der Pick-up soll 2029 oder 2030 auch als Plug-in-Hybrid (PHEV) sowie mit Elektroantrieb auf den Markt kommen. Unklar sei derzeit noch, welches elektrische Fahrwerk der neue Pick-up bekommen soll. Bereits für die zweite Generation des Amarok wurde 2022 eine elektrische Version angekündigt. Letztendlich entschied sich Volkswagen jedoch gegen die Einführung des eAmarok – zumindest vorerst.

„Für die Wettbewerbsfähigkeit dieses Produkts braucht man diese flexible Antriebsstrategie, die sowohl Plug-in-Hybride als auch Elektroautos umfasst“, erklärte Stefan Mecha, Vorstandsvorsitzender von Volkswagen Nutzfahrzeuge. „Wir haben dafür einen klaren Plan. Aber das steht noch nicht an. Das ist eine Sache für die nächste Generation“, so Mecha weiter. Zusätzlich zur PHEV- und Elektrovariante wird der Amarok weiterhin auch mit Verbrennungsmotor angeboten. Die stark auf Diesel ausgerichtete Modellpalette werde sich nicht grundlegend ändern, so Mecha.

Ford vs. China – Traditionelle und neue Partnerschaften

Zugleich muss Volkswagen noch entscheiden, ob die Pick-up-Partnerschaft mit Ford fortgesetzt wird. Bei der aktuellen Generation des Amarok haben die Marken eng zusammengearbeitet, weshalb sich der Ford Ranger, den es bereits als PHEV gibt, und der Amarok in vielen Aspekten ähneln. Der aktuelle Amarok basiert auf der von Ford entwickelten T6.2-Plattform und wird gemeinsam mit dem Ranger im Ford-Werk in Südafrika gebaut.

Der aktuelle Vertrag der Zusammenarbeit läuft mit der geplanten Markteinführung der dritten Generation in drei oder vier Jahren aus. Volkswagen sei einem Bericht von Chasing Cars zufolge zufrieden mit dem Verlauf der Zusammenarbeit, weshalb Ford der aussichtsreichste Kandidat für die Entwicklung und Fertigung der dritten Amarok-Generation bleibe. Die nächste Generation sei noch nicht geklärt, aber man befinde sich in Gesprächen mit Ford, so Mecha.

Alternativ wird diskutiert, ob die Elektro-Plattform über Volkswagens umfangreiche Partnerschaften in China bezogen wird. SAIC ist beispielsweise ein wichtiger Joint-Venture-Partner von Volkswagen in China, weshalb der verstärkte Einsatz der Terron-Plattform oder anderer SAIC-Technologien eine Option für den nächsten Amarok für den westlichen Markt sein könnte. „Für die Zukunft braucht man alternative Antriebe wie PHEVs. Die Chinesen setzen hier auf diese Technologie. Auch im Pick-up-Segment braucht man vollelektrische Fahrzeuge“, so Mecha.

Der Pick-up Amarok hat seit der ersten Präsentation im Jahr 2010 zahlreiche Facelifts und Modellpflegen erhalten. In diesem Jahr hat VW beispielsweise die Modellreihe mit Doppelkabine in Australien grundlegend umgestaltet. Die Gesamtzahl der Varianten sank von zehn auf sieben, wobei der Fokus auf einer Premium-Modellpalette lag, vorwiegend mit V6-Dieselmotoren. Der Amarok ist derzeit in Deutschland ab zirka 64.500 Euro erhältlich.

Quelle: Chasing Cars – Volkswagen Amarok confirmed for third generation with hybrid and electric power

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Maria Glaser

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Aus dem geisteswissenschaftlichen Bereich kommend, verbindet Maria Glaser bei Elektroauto-News.net seit 2023 ihre Liebe zum Text mit fachlichen Inhalten. Seit ihrem Studium in Berlin und Wien arbeitet sie im Bereich Lektorat, Korrektorat und Content Writing, vor allem zu Mobilität.

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