VW veranschlagt 16 Milliarden Euro für Sparprogramm

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Arun Niemann
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Der Aufsichtsrat von VW hat gerade erst ein historisches Sanierungspaket gebilligt, um den Konzern aus der Krise zu führen. Nun ist durch einen Insiderbericht erstmals bekannt geworden, wie viel dieser geplante Umbau von Volkswagen wirklich kosten soll. Gegenüber Reuters bezifferte eine mit der Angelegenheit betraute Person die Kosten auf 16 Milliarden Euro. Zuvor hatte der Spiegel bereits über die Summe berichtet.

Dabei entfällt mit 10 Milliarden Euro der Großteil der Kosten auf den geplanten weltweiten Stellenabbau. Global sollen so bis zu 60.000 Arbeitsplätze wegfallen. Für die möglichen Werksschließungen in Neckarsulm und Hannover veranschlagt das Unternehmen jeweils Kosten von 2 Milliarden Euro und für das schrittweise Auslaufen der Produktion in Emden und Zwickau fallen laut Quelle noch einmal jeweils 1 Milliarde Euro an Kosten an.

Der größte Konzernumbau in der Geschichte von VW

Der geplante Umbau wurde von Volkswagen selbst als sein bislang größtes Restrukturierungsvorhaben bezeichnet. Gründe seien vor allem ein „existenzieller Kampf“ gegen die chinesische Konkurrenz, die immer größer werdende Zolllast und die sich aus dem sinkenden Absatz ergebenden Überkapazitäten.

Der jüngst gebilligte Sanierungsplan sieht vor, zusätzlich zum bereits geplanten Abbau vier weitere deutsche Werke auf eine mögliche Schließung zu prüfen, da diesen in den kommenden Jahren die Modelle ausgehen werden. Außerdem soll die Belegschaft von VW um weitere 50.000 Stellen reduziert werden.

Dabei könnten diese Zahlen sogar noch einmal steigen. Schließlich ging aus bereits früher öffentlich gewordenen Papieren hervor, dass bis 2030 auch zusätzliche Stellenkürzungen aus Marken- und Gemeinkostenzielen geplant seien und die Gesamtzahl wegfallender Jobs insgesamt bis zu 110.000 betragen könnte.

Quelle: Reuters – Volkswagen earmarks €16 bln for job cuts, plant closures, source says

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Arun Niemann

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Arun Niemann arbeitet nun seit 5 Jahren als Redakteur und Werbetexter und schreibt seit 2026 auch für Elektroauto-News.net. Dabei bringt ihn sein persönliches Interesse für makroökonomische Zusammenhänge und die bisherige redaktionelle Arbeit zu Finanz- und Wirtschaftsthemen, oft zu Beiträgen an der Schnittstelle zwischen Elektromobilität, Energiewende und Wirtschaft.

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