Tesla kämpft mit Cybertruck-Produktion

Tesla kämpft mit Cybertruck-Produktion
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Sebastian Henßler
Sebastian Henßler
  —  Lesedauer 2 min

Tesla sieht sich bei der Fertigung seines Cybertrucks mit erheblichen Schwierigkeiten konfrontiert. Die geplante Produktionsmenge für 2025 scheint derzeit unerreichbar. Insider offenbaren nun die Ursachen für diese Verzögerungen. Elon Musk, der Kopf von Tesla, gestand im vergangenen Oktober, dass der Cybertruck ein komplexes Unterfangen sei. Die Kosten für seine Herstellung seien beträchtlich, und Musk beschrieb das Projekt als enorm herausfordernd. Etwas, was sich jetzt bewahrheitet, wie t3n.de berichtet.

Doch die Probleme enden nicht bei der Komplexität und den Kosten. Aktuellen Berichten zufolge wird der Produktionsprozess zusätzlich durch Batterieprobleme gebremst. Speziell gehe es um Engpässe bei den 4680er-Batterien, die Tesla für den Cybertruck verwendet. Diese Batterien sollen dank einer neuen Technologie deutlich leistungsfähiger sein.

Bislang ist es Tesla jedoch wohl nicht gelungen, diese Technologie im großen Stil anzuwenden. Die Herausforderungen liegen insbesondere bei der Beschichtung der Kathoden. Obwohl im Labor und bei kleineren Anwendungen Erfolge erzielt wurden, steht die Massenproduktion noch aus. Tesla ist Vorreiter bei dem Versuch, dieses Batterieformat auf den Markt zu bringen. Doch die Aufgabe ist riesig. Nicht nur muss die Produktion skaliert werden, es müssen auch spezielle Werkzeuge und Ausrüstungen entwickelt werden, wie Batterieexperte Yuan Gao betont.

Die Qualität der so produzierten Batterien bleibt ebenfalls eine Unsicherheit für Tesla. Das Unternehmen tut sich schwer zu bestimmen, welche Batterien den Anforderungen entsprechen und welche nicht. Aktuellen Schätzungen zufolge könnten die in Texas produzierten 4680er-Batterien nur etwa 24.000 Cybertrucks antreiben. Das ist weit entfernt von dem ambitionierten Ziel für 2025. Der E-Pick-up wird in drei Varianten angeboten: als Einstiegsmodell mit Heckantrieb (ab 2025), eine mit 608 PS starkem Allradantrieb sowie die Top-Version “Cyberbeast” mit vier Elektromotoren.

Trotz einer beeindruckenden Anzahl von Vorbestellungen für den Cybertruck wird es wohl noch Jahre dauern, bis alle Interessenten beliefert werden können. Die Herausforderungen werden noch größer, da Tesla plant, die 4680er-Batterien auch in anderen Fahrzeugmodellen zu nutzen. Nach langem Warten wurden am 30. November endlich die ersten Tesla-Cybertruck-Modelle in den USA an Kunden ausgeliefert. Elon Musk stellte während eines Events auch offiziell die Serienversion vor.

Tesla habe nun die ersten Modelle in den USA ausgeliefert, was in den sozialen Medien für Aufsehen sorgte. Doch die Chancen, den Cybertruck bald auf deutschen Straßen zu sehen, scheinen gering. Auch wenn es eine deutsche Fassung der Produktwebseite gibt, finden sich aktuell keinerlei Informationen darüber, ob Tesla plant, den Truck auch in Europa zu bringen.

Quelle: t3n.de – Tesla hängt bei Cybertruck-Produktion massiv hinterher – und daran liegt es

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Sebastian Henßler

Sebastian Henßler

Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere alternative Antriebe werden betrachtet.

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