Stellantis und Samsung SDI machen zweite US-Batteriefabrik fix

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Michael Neißendorfer
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Der Autokonzern Stellantis und der Batteriehersteller Samsung SDI haben den Standort für ihre zweite Batterieproduktionsstätte im Rahmen des Joint Ventures StarPlus Energy bekanntgegeben: Kokomo im US-Bundesstaat Indiana, das damit seine zweite Batteriefabrik der beiden Unternehmen erhält. Das neue Werk von StarPlus Energy soll einer aktuellen Mitteilung zufolge die Produktion voraussichtlich Anfang 2027 mit einer jährlichen Kapazität von 34 GWh aufnehmen. Das Joint Venture werde mehr als 3,2 Milliarden US-Dollar (etwa 2,8 Milliarden Euro) investieren und 1400 neue Arbeitsplätze in Kokomo und dem Umland schaffen.

Dies ist bereits die zweite StarPlus Energy Gigafactory in Kokomo. Der Bau der ersten Gigafactory hat bereits begonnen, wie das im Juli aufgenommene Titelbild zeigt. Sie soll im ersten Quartal 2025 mit einer jährlichen Produktionskapazität von 33 GWh in Betrieb gehen. Die Gesamtinvestition für beide Anlagen werde mehr als 6,3 Milliarden US-Dollar (5,5 Milliarden Euro) betragen, insgesamt sollen gut 2800 neue Arbeitsplätze entstehen.

Unser Batterie-Ökosystem ist die Grundlage der Elektrifizierungsstrategie. Unsere großartigen Partner Samsung SDI im US-Bundesstaat Indiana und die Stadt Kokomo haben ein überzeugendes Konzept für den Standort unserer sechsten Gigafactory entwickelt“, sagt Mark Stewart, Stellantis COO North America. „Die künftigen batterieelektrischen Fahrzeuge unserer Marken in Nordamerika spielen eine bedeutende Rolle bei unserem Bestreben, saubere, sichere und erschwingliche Mobilität für alle bereitzustellen und unser ambitioniertes Ziel von Netto-Null-CO2-Emissionen bis 2038 zu erreichen.

Indianas Wirtschaft ist auf dem Vormarsch“, freut sich der Gouverneur des US-Bundesstaats, Eric Holcomb. „Die Zusage von Stellantis und Samsung SDI wird die Kapitalinvestitionen, die neuen Arbeitsplätze und die Auswirkungen insgesamt verdoppeln, die dieses Joint Venture auf Kokomo und den Bundesstaat Indiana in den kommenden Jahrzehnten haben wird. Diese Entscheidung rückt Hoosiers in den Mittelpunkt der Innovation und Entwicklung der Zukunft der Mobilität und katalysiert die Führungsposition von Indiana in der globalen Wirtschaft von morgen.“

Im Rahmen seines Strategieplans „Dare Forward 2030“ will Stellantis bis 2030 einen Absatzmix von 100 Prozent reiner Elektroautos in Europa und von 50 Prozent bei Pkw und Nutzfahrzeugen in den Vereinigten Staaten erreichen. Damit dies gelingt, sichert sich das Unternehmen etwa 400 GWh an Batteriekapazität.

Stellantis ist laut eigener Aussage auf dem besten Weg, bis 2038 ein Unternehmen mit Netto-Null-CO2-Emissionen in allen Geschäftsbereichen zu werden. Die verbleibenden Emissionen sollen im einstelligen Prozentbereich kompensiert werden.

Quelle: Stellantis – Pressemitteilung vom 11.10.2023

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Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über Stromnetze, erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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