Stellantis und Dongfeng planen engere Zusammenarbeit in China

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Maria Glaser
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Stellantis und Dongfeng haben vor wenigen Tagen eine strategische Absichtserklärung unterzeichnet, die eine engere Zusammenarbeit vorsieht. Dabei sollen Größe, Fachwissen sowie Forschungs- und Entwicklungskapazitäten beider Unternehmen einfließen. Die beiden Unternehmen arbeiten bereits seit 34 Jahren zusammen. In der Pressemitteilung von Stellantis ist die Rede von einer historischen Partnerschaft. „Mit einer Erfolgsbilanz von mehr als 30 Jahren Zusammenarbeit und gemeinsamer Automobilkompetenz sind Stellantis und Dongfeng bereit, ihre Stärken weiter zu bündeln und völlig neue Fahrzeuge mit modernsten Elektrofahrzeugtechnologien von [den] Marken einzuführen“, sagte Antonio Filosa, CEO von Stellantis.

Außerdem wird das gemeinsame Joint Venture DPCA (Dongfeng Peugeot Citroën Automobile) verstärkt und soll voraussichtlich neue Modelle der Stellantis-Marken Peugeot und Jeep produzieren, die für den chinesischen Markt sowie den Export bestimmt sind. Die Produktion dieser Modelle mit alternativen Antrieben soll voraussichtlich 2027 in Wuhan beginnen. Die Konzepte der Peugeot-Modelle wurden bereits auf der Beijing Auto Show 2026 vorgestellt, während es sich bei den Jeep-Modellen um Offroad-Fahrzeuge für globale Märkte handelt.

Das Projekt profitiere von den günstigen industriepolitischen Rahmenbedingungen der Provinz Hubei und der Stadt Wuhan, so die Pressemitteilung. An der Gesamtinvestition von rund einer Milliarde Euro wird sich Stellantis mit 130 Millionen Euro beteiligen. „Durch die Unterzeichnung dieser strategischen Kooperation und die Bündelung der industriellen Stärken von Hubei, der globalen Standortvorteile von Stellantis sowie der intelligenten Elektrofahrzeugtechnologien von Dongfeng wurde ein neuer Weg eingeschlagen, der sich durch komplementäre Stärken und Win-win-Ergebnisse für alle Beteiligten auszeichnet“, sagte Dongfeng Group Chairman Qing Yang.

Neben der Zusammenarbeit mit Dongfeng pflegt Stellantis weitere enge, wirtschaftliche Beziehungen nach China. So ist der Konzern Anteilseigner der chinesischen Marke Leapmotor, die inzwischen einen wichtigen Anteil am Gewinn von Stellantis in Europa hat. Außerdem zeigt sich Stellantis offen für Gespräche mit chinesischen Unternehmen, die die Übernahme freistehender Produktionskapazitäten in Europa in Betracht ziehen. Auch Dongfeng treibt seine Expansion voran und will in diesem Jahr 80.000 Fahrzeuge in Europa verkaufen.

Quelle: Stellantis – Pressemitteilung vom 15. Mai 2026

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Maria Glaser

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Aus dem geisteswissenschaftlichen Bereich kommend, verbindet Maria Glaser bei Elektroauto-News.net seit 2023 ihre Liebe zum Text mit fachlichen Inhalten. Seit ihrem Studium in Berlin und Wien arbeitet sie im Bereich Lektorat, Korrektorat und Content Writing, vor allem zu Mobilität.

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