Und jährlich grüßt das Murmeltier: Der Autohersteller Škoda hat 2025 ein weiteres Rekordjahr verzeichnet. Aufbauend auf der starken Performance von 2024 erzielte der tschechische Automobilhersteller wie schon in mehreren aufeinanderfolgenden Jahren zuvor einen Rekordumsatz von 30,1 Milliarden Euro (+8,3 Prozent), ein operatives Ergebnis von 2,5 Milliarden Euro (+8,6 Prozent) und eine robuste Umsatzrendite von 8,3 Prozent. Darüber hinaus steigerte das Unternehmen seinen Netto-Cashflow deutlich auf einen neuen Rekordwert von 2,3 Milliarden Euro (+14,9 Prozent), so die tschechische VW-Marke in einer aktuellen Mitteilung.
Die weltweiten Auslieferungen an Kunden stiegen auf 1,04 Millionen Einheiten (+12,7 Prozent) und überschritten damit erstmals seit sechs Jahren die Millionengrenze. In Europa (EU27+4) belegte Škoda insgesamt den dritten Platz und Rang vier unter den Elektroauto-Herstellern, wobei das Unternehmen das stärkste Wachstum bei den Zulassungen unter den Top-10-Marken im Vergleich zum Vorjahr verzeichnete. Auch die internationale Expansion beschleunigte sich mit Rekordauslieferungen in Indien, dem Produktionsstart in Vietnam, einer gestärkten Position in der ASEAN-Region und im Nahen Osten sowie Wachstum in der Türkei und Marokko.
2026 will Škoda seine Modellpalette weiter elektrifizieren und sein Angebot an vollelektrischen Fahrzeugen mit den neuen Modellen Epiq und Peaq verdoppeln.
„Škoda Auto hat 2025 erneut bewiesen, dass wir auf der Grundlage eines robusten Geschäftsmodells und einer klaren Kundenorientierung ein profitables Wachstum erzielen können. In unserem 130. Jubiläumsjahr haben wir den höchsten Umsatz, das höchste operative Ergebnis und den höchsten Netto-Cashflow in der Unternehmensgeschichte erzielt. Wir haben mehr als eine Million Fahrzeuge ausgeliefert und uns zum ersten Mal unter den drei meistverkauften Marken in Europa – unserem Kernmarkt – platziert, während wir unseren Absatz in unserem aufstrebenden Wachstumsmarkt Indien verdoppelt haben“, kommentiert Klaus Zellmer, CEO von Škoda.
Holger Peters, Škoda Auto Vorstand für Finanzen, IT und Recht, fügte hinzu: „Unsere Finanzergebnisse unterstreichen, dass Škoda Auto aus einer Position der Stärke heraus agiert. Mit einer der höchsten Renditen unter den volumenstarken Marken und einem starken Netto-Cashflow verfügen wir über die finanzielle Stabilität, die erforderlich ist, um das Unternehmen sicher durch anspruchsvolle Zeiten zu steuern und in strategisch relevante Produkte und Dienstleistungen zu investieren. Durch unser Programm ‚Next Level Efficiency+‘ und die beschleunigte Digitalisierung – einschließlich des gezielten Einsatzes von KI in Entwicklung, Produktion, Beschaffung, Kundenservice und Verwaltung – verbessern wir die operative Effizienz weiter und stärken die langfristige Widerstandsfähigkeit von Škoda Auto.“
Beste Finanzergebnisse in der Unternehmensgeschichte: eine solide Grundlage für die Zukunft
In einem schwierigen globalen Umfeld stellte der tschechische Automobilhersteller die Widerstandsfähigkeit seines Geschäftsmodells unter Beweis. Im Jahr 2025 erzielte er ein Rekordergebnis mit einem Umsatz von 30,1 Milliarden Euro (2024: 27,8 Milliarden Euro; +8,3 Prozent) und einem operativen Ergebnis von 2,5 Milliarden Euro (2024: 2,3 Milliarden Euro; +8,6 Prozent). Die Umsatzrendite blieb mit 8,3 Prozent unverändert gegenüber 2024 auf einem robusten Niveau. Der Netto-Cashflow stieg auf ein Allzeithoch von 2,3 Milliarden Euro (2024: 2 Milliarden Euro; +14,9 Prozent) und unterstreicht damit die finanzielle Stabilität des Unternehmens.
Diese Ergebnisse wurden mit dem bislang umfangreichsten und modernsten Modellportfolio der Marke erzielt, das weiterhin eine starke weltweite Kundennachfrage verzeichnete. Zusätzliche Impulse kamen von einem verbesserten Verkaufsmix sowie weiteren Effizienzsteigerungen durch das Programm „Next Level Efficiency+“, darunter Kostenoptimierungen und Synergien innerhalb der Brand Group Core. Zusammen stärken diese Faktoren die finanzielle Basis für die laufende Transformation von Škoda Auto und sorgen für langfristige Stabilität, während das Unternehmen seinen Wandel hin zur Elektromobilität beschleunigt.
Der Škoda Octavia blieb das meistverkaufte Modell der Marke. Die aktuelle vierte Generation ist seit 2020 auf dem Markt und hat nun die Marke von einer Million verkauften Einheiten überschritten. Im Jahr 2025 folgten ihm in den Auslieferungen der Kodiaq, der Kamiq und der Fabia.
Elektrifizierte Fahrzeuge spielten im vergangenen Jahr eine Schlüsselrolle für das Wachstum von Škoda. Die Auslieferungen an Kunden haben sich im Vergleich zum Vorjahr auf 218.700 Einheiten (+117,5 Prozent) mehr als verdoppelt, darunter 174.900 Elektroautos und 43.800 Plug-in-Hybride. In Europa (EU27+4) machten sie 25,7 Prozent aller Auslieferungen aus (+116,5 Prozent), was bedeutet, dass jedes vierte Fahrzeug mit Stecker verkauft wurde.
Der Elroq wurde zum zweitbestverkauften Elektroauto in Europa und führte die E-Auto-Rangliste in der Tschechischen Republik, Dänemark, den Niederlanden und der Slowakei an, während er in Deutschland, Österreich und der Schweiz unter den ersten drei platziert war. Der größere Enyaq belegte in Europa den siebten Platz und erreichte Podiumsplätze in der Tschechischen Republik, Finnland, Österreich, der Slowakei und der Schweiz. In der ersten Hälfte dieses Jahres wird Škoda den neuen vollelektrischen Epiq vorstellen, gefolgt vom siebensitzigen Peaq, wodurch sich das rein elektrische Portfolio der Marke 2026 verdoppeln wird. Mit diesen beiden neuen Modellen rundet Škoda sein elektrisches Angebot an beiden Enden ab und will die Elektromobilität für neue Kundengruppen zugänglicher und attraktiver machen.
Fortschritte bei der Internationalisierung: Produktionsstart in Vietnam, Umsatz in Indien fast verdoppelt
Ein entscheidender Schritt in der internationalen Entwicklung von Škoda Auto im Jahr 2025 war der Produktionsstart des Kushaq und des Slavia in Vietnam mit dem lokalen Partner Thanh Cong Group. Die Auslieferungen in Indien haben sich fast verdoppelt. Auch in der Türkei (45.100 ausgelieferte Fahrzeuge, +6,8 Prozent) und Nordafrika verzeichnete Škoda ein deutliches Wachstum, wobei die Auslieferungen in Marokko (6000; +37,1 Prozent) und Ägypten (5300; +32,9 Prozent) zunahmen. Die Marke stärkte auch ihre Präsenz im Nahen Osten durch den Eintritt in die Märkte Oman und Saudi-Arabien.
Indien ist ein zentraler Bestandteil der Internationalisierungsstrategie von Škoda und entwickelt sich zu einer immer wichtigeren zweiten Säule außerhalb des europäischen Heimatmarktes. Der tschechische Automobilhersteller verzeichnete dort einen Rekordabsatz von 70.600 Fahrzeugen (+96,1 Prozent), der vor allem auf die starke Nachfrage nach dem lokal produzierten SUV Kylaq im beliebten Segment unter vier Metern zurückzuführen ist. Indien und Vietnam sind strategisch wichtige Märkte für die geplante Expansion von Škoda in der ASEAN-Region. Darüber hinaus tragen sie dazu bei, die bestehenden Vertriebskapazitäten in Australien und Neuseeland zu nutzen.
Quelle: Škoda – Pressemitteilung vom 12.03.2026








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