Škoda Elroq und Enyaq: Bestellstart der neuen Versionen

Škoda Elroq und Enyaq: Bestellstart der neuen Versionen
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Škoda

Maria Glaser
Maria Glaser
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Die neuen 2027er-Versionen des Škoda Elroq und Enyaq können seit wenigen Tagen bestellt werden. Dabei bietet die tschechische Marke die elektrischen SUVs wieder als 60-Varianten an, die zuvor temporär eingestellt wurden. Außerdem gibt es den Elroq und Enyaq fortan in den Ausstattungslinien Essence und Selection, die es auch bei anderen Škoda-Modellen gibt. Die Sportline- und RS-Modelle wurden aktualisiert.

Die beiden elektrischen Modellreihen Elroq und Enyaq waren besonders beliebt und belegten 2025 in Europa den zweiten beziehungsweise siebten Platz unter den meistverkauften Elektroautos. Außerdem war der Elroq das deutsche Auto des Jahres 2026 sowie im letzten Jahr mit mehr als 95.000 Auslieferungen auf Platz 2 der meistverkauften Elektroautos in Europa mit marktführender Position bei Elektroautos in der Tschechischen Republik, Dänemark, den Niederlanden sowie der Slowakei. Das größere Modell Enyaq war 2025 mit mehr als 79.600 ausgelieferten Fahrzeugen das siebtmeistverkaufte Elektroauto in Europa.

Das ändert sich mit den neuen Versionen

Sowohl der neue Škoda Elroq Essence 60 ab 37.390 Euro als auch der Enyaq Essence 60 ab 42.990 Euro verfügen über eine Leistung von 140 kW (190 PS). Die Ausstattungslinie Selection lässt sich bei dem Elroq, Enyaq und Enyaq Coupé mit weiteren Antriebsversionen kombinieren. Alle drei Modelle sind als Sportline 60 bestellbar, ebenfalls jeweils mit 140 kW. In Abgrenzung zur 60er-Version gibt es die Modelle in den Ausführungen 85 und 85x.

Die maximalen Einstiegspreise aller Modelle sind in den leistungsstärksten Versionen Selection 85x erreicht mit jeweils 220 kW (299 PS). In dieser Ausstattungslinie kann der Elroq ab 48.690 Euro bestellt werden, der Enyaq ab 53.250 Euro und der Enyaq Coupé ab 55.950 Euro.

Im Rahmen der Modellpflege ist nach Herstellerangaben vieles überarbeitet worden, darunter das Infotainment-System mit Android. Es gibt zudem die Option des One-Pedal-Driving. Die Modelle verfügen über die Funktion Vehicle-to-Load (V2L), womit beispielsweise E-Bikes oder andere elektrische Geräte geladen werden können. Auch die Funktion Vehicle-to-Home (V2H) für bidirektionales Laden ist verfügbar. Eine neue Phonebox mit induktiver Ladefunktion wurde eingebaut und zusätzlichen Stauraum gibt es im Frunk, dem Kofferraum unter der Fronthaube.

Škoda

Bei einzelnen Varianten sind die Anhängelasten deutlich erhöht worden, um beispielsweise Wohnwagen oder Pferdeanhänger zu ziehen. So liegt die maximale gebremste Anhängelast des Škoda Elroq 85 bei einer Steigung von bis 12 Prozent nun bei 1800 Kilogramm, was 800 Kilogramm mehr sind als zuvor. Der Škoda Enyaq 85 und der Skoda Enyaq Coupé 85 dürfen künftig Anhänger mit einem Gewicht von 2000 Kilogramm ziehen, was einer Verdopplung entspricht. Beim Škoda Enyaq 85x und Enyaq Coupé 85x steigt die Anhängelast um 200 Kilogramm auf insgesamt 2000 Kilogramm. Der Škoda Enyaq RS und Enyaq Coupé RS dürfen jetzt bis zu 2200 Kilogramm schwere Anhänger ziehen, was einer Steigerung von 400 Kilogramm entspricht.

Die tschechische Marke Škoda, die zum Volkswagen-Konzern gehört, hat es sich zum Ziel gesetzt, bis zum Ende des Jahrzehnts eine der drei absatzstärksten Marken in Europa zu werden, was mit einem Portfolio aus Elektro- und Hybridautos sowie Verbrennern erreicht werden soll. Außerdem sollen Märkte mit wachsendem Potenzial in den Fokus rücken, wie Indien oder Vietnam. Die Produktion findet derzeit in Tschechien und der Slowakei, aber auch in China, Vietnam und Indien statt. Mit weltweit über einer Million Auslieferungen im letzten Jahr, an denen Elektroautos einen wachsenden Anteil hatten, ist Škoda unter den europäischen Volumenmarken. 2025 wurden in Deutschland über 225.000 neue Pkw der Marke zugelassen mit einem Marktanteil von 7,9 Prozent.

Quelle: Skoda – Pressemitteilungen vom 25. März 2026 und 23. April 2026

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Aus dem geisteswissenschaftlichen Bereich kommend, verbindet Maria Glaser bei Elektroauto-News.net seit 2023 ihre Liebe zum Text mit fachlichen Inhalten. Seit ihrem Studium in Berlin und Wien arbeitet sie im Bereich Lektorat, Korrektorat und Content Writing, vor allem zu Mobilität.

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