Ford Puma Gen-E bekommt mehr Reichweite und Hands-off auf der Autobahn

Ford Puma Gen-E bekommt mehr Reichweite und Hands-off auf der Autobahn
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Michael Neißendorfer
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  —  Lesedauer 3 min

Ford wertet den Puma und sein batterieelektrisches Pendant Puma Gen-E für das neue Modelljahr auf. Neben neuen und verbesserten Ausstattungsmerkmalen prägen vor allem zwei technische Highlights das neue Modelljahr der kompaktesten Pkw-Baureihe der Marke: Dank des fortschrittlichen BlueCruise-Systems können die Fahrer zum einen auf zahlreichen Autobahnabschnitten die Hände vom Lenkrad nehmen, während ihre Aufmerksamkeit weiterhin voll auf das Verkehrsgeschehen gerichtet bleibt.

Der Puma Gen-E profitiert zudem von einer modifizierten Batteriekonstruktion, die die elektrische Reichweite auf bis zu 417 Kilometer steigert, gut 40 Kilometer mehr als das Vorgängermodell, so Ford in einer aktuellen Mitteilung. Ford Puma und Puma Gen-E mit diesen Merkmalen des neuen Modelljahrs sind ab sofort bestellbar.

Gleichzeitig steigert Ford den Bedienkomfort von Puma und Puma Gen-E auf der Autobahn. Als Assistenzsystem für teilautomatisiertes Fahren gemäß Level 2+ erlaubt es die BlueCruise-Technologie dem Fahrer, auf bestimmten Strecken die Hände vom Lenkrad zu nehmen, wobei seine Aufmerksamkeit weiter voll auf das Verkehrsgeschehen gerichtet bleibt.

BlueCruise war eines der ersten Systeme seiner Art und erhielt 2023 mit dem Mustang Mach-E die behördliche Zulassung in Europa. Heute steht es in 16 europäischen Märkten zur Verfügung. Aktuell lässt es sich bereits auf mehr als 135.000 Autobahn-Kilometern – den sogenannten Blue Zones – in vielen verschiedenen Ländern nutzen.

„Wir sehen, wie sehr unsere Kunden in ganz Europa den Puma und den Puma Gen-E lieben – das zeigt, dass wir mit diesem Konzept genau richtig liegen“, erklärt Christian Weingärtner, General Manager Pkw bei Ford Europa, über das europaweit meistverkaufte Ford-Modell. „Jetzt packen wir noch mehr attraktive Ausstattungsdetails und Funktionen dazu.“

Im Wissen um die unterschiedlichen Ansprüche und Bedürfnisse seiner Kunden offeriert Ford das BlueCruise-System in flexiblen Nutzungsmodellen. Neben einer einmaligen Aktivierung für den gesamten Lebenszyklus des Fahrzeugs können die Kunden es auch für einzelne Monate oder Jahre buchen – zum Beispiel, um das freihändige Fahren auszuprobieren oder es nur für bestimmte Zwecke wie etwa für längere Ferien- oder Dienstreisen aktivieren zu lassen. Für alle Käufer eines Ford Puma oder Puma Gen-E des neuen Modelljahrs ist zudem eine dreimonatige Testphase kostenlos.

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Das Infotainment im überarbeiteten Puma können Ford-Kunden dank der für alle Modellversionen erhältlichen Premium-Konnektivität nun vielseitiger gestalten. Sie erhalten darüber Zugang zu Streaming-Diensten, Spielen und sogar Karaoke-Anwendungen. Die vernetzte Navigation nutzt für ihre Routenplanung Cloud-Daten und leitet den Fahrer an Verkehrsstaus vorbei. Beide Services können Puma-Kunden auch hier wahlweise einmalig, mit monatlichen oder jährlichen Laufzeiten bestellen.

Etwas mehr Auswahl gibt es bei den Karosseriefarben: Cactus Grey erweitert die Farbpalette für den Puma Gen-E, während das auffällige Electric Yellow nun auch für den Puma zur Wahl steht.

Neue Ausstattungslinie: BlueCruise Edition erweitert die Ford Collection

Mit einer neuen Modellvariante gestaltet Ford den Einstieg seiner Kunden ins teilautomatisierte Fahren noch attraktiver: Puma und Puma Gen-E treten ab sofort auch als neue BlueCruise-Editionen an. Sie enthalten serienmäßig das komplette BlueCruise-Fahrerassistenzpaket samt BlueCruise-Funktionalität – damit benötigen Käufer dieser Editions-Modelle kein Abo für das System.

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Markante Design-Merkmale wie die exklusive Außenlackierung in Vapor Blue, schwarze 18-Zoll-Leichtmetallräder sowie eine Lackierung in Kontrastfarbe für das Dach und die Außenspiegelkappen kennzeichnen die BlueCruise Edition. Im Interieur setzen geprägte Sitzeinsätze und Details in Nordic Blue dieses Design-Thema fort.

Quelle: Ford – Pressemitteilung vom 05.03.2026

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Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über Stromnetze, erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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