Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) elektrifizieren einen Teil ihrer Nutzfahrzeugflotte und setzen dabei auf Ford Pro. Die Nutzfahrzeugsparte von Ford liefert insgesamt 131 E-Transporter an Deutschlands größtes Nahverkehrsunternehmen. Dabei setzt sich die Lieferung aus mehreren Auftragsvergaben zusammen und umfasst 82 E-Transit sowie 49 E-Transit Custom, die speziell für die Anforderungen an Nutzfahrzeuge im ÖPNV konfiguriert wurden. Die BVG setzt derartige Transporter meist für Aufgaben in den Bereichen Wartung, Transport und Service im Berliner Stadtgebiet ein. Ford Pro zufolge sollen die bestellten Transporter bereits bis Ende 2026 bei der BVG im Einsatz sein.
Der E-Transit Custom ist laut Ford Pro der meistverkaufte Elektro-Transporter Europas in dieser Klasse. Mit seinem 100 kW starken Elektromotor kommt er auf umgerechnet 136 PS und ist mit einer Batteriekapazität von 64 kWh ausgestattet. Damit erreicht das Fahrzeug eine kombinierte WLTP-Reichweite von bis zu 331 Kilometern. Im rein urbanen Einsatz soll laut Ford sogar eine Reichweite von bis zu 443 Kilometern möglich sein.
Die 82 deutlich größeren E-Transit-Fahrzeuge aus der Zweitonnenklasse leisten mit ihren 135 kW umgerechnet 183 PS und kommen mit einer Batteriekapazität von 68 kWh auf eine kombinierte Reichweite von bis zu 317 Kilometern, die im Stadtverkehr laut Ford Pro bis zu 403 Kilometer betragen kann.
Das Ladevolumen von bis zu 15,1 Kubikmetern ermöglicht es der BVG, die E-Transit-Fahrzeuge umfangreich für Transport- und Materiallogistik einzusetzen. Die kompakteren E-Transit Custom dürften hingegen eher für dicht getaktete Serviceeinsätze im Stadtverkehr genutzt werden. Der Direktor von Ford Pro für Deutschland, Österreich und die Schweiz, Wilhelm Buchmüller, spricht in Bezug auf die Einsatzmöglichkeiten von Praxistauglichkeit und flexiblen Einsatzprofilen im gesamten urbanen Raum.
Ford Pro sieht sich im deutschen Markt für elektrifizierte Nutzfahrzeuge in einer starken Position
Ford Pro nutzt den BVG-Auftrag auch, um auf seine starke Marktposition und die Rolle als Unterstützer von kommunalen Betrieben auf dem Weg zu deren Nachhaltigkeitszielen zu verweisen. Seit der Einführung des Ranger Plug-in-Hybrid vor einem Jahr gibt es in jeder der fünf Nutzfahrzeug-Baureihen von Ford schließlich mindestens ein elektrifiziertes Modell. Dabei lag der Marktanteil von Ford bei den Neuzulassungen elektrifizierter leichter Nutzfahrzeuge im Mai 2026 bei 37,6 Prozent, was noch einmal eine Steigerung im Vergleich zum Vorjahr darstellt.
Der neue Transit City ist dabei die jüngste Ergänzung in Ford Pros Portfolio. Dieser E-Transporter sei laut Ford „konsequent auf Effizienz und Wirtschaftlichkeit ausgelegt“ und soll sich „speziell für innerstädtische Einsätze von Handwerksbetrieben bis zu Lieferdiensten“ eignen. Dabei ist der Marktstart für Ende des Jahres geplant und der Preis für die Basisausführung soll bei 35.990 Euro netto beginnen.
Ford verweist neben den Transportermodellen selbst auch auf die Wirtschaftlichkeit eines Umstiegs auf elektrifizierte Fahrzeuge. Laut eigenen Berechnungen könnten Flottenbetreiber schon über einen Zeitraum von nur vier Jahren in Bezug auf Leasing, Energie und Wartung rund 10.000 Euro gegenüber Diesel-Modellen sparen (bei einer Fahrleistung von 20.000 Kilometern pro Jahr).
Um die Umstellung der Flotte weiter zu erleichtern, bietet Ford Pro auch eigene Software-Tools wie den E-Switch Assist an, der anhand vernetzter Fahrzeugdaten den täglichen Ladebedarf berechnen kann und aufzeigt, welche Fahrzeuge im Bestand für eine Umrüstung auf elektrifizierte Modelle infrage kommen. Außerdem liefert Fords E-Telematics-Software für Betriebe, die bereits auf Elektro-Nutzfahrzeuge umgestiegen sind, Informationen in Echtzeit, um Ladezustand und Reichweite der gesamten Flotte im Blick zu behalten. Zusätzlich wird die Lade- und Routenplanung unterstützt, wovon laut Ford Pro vor allem kleinere Betriebe ohne eigenen Fuhrparkmanager, aber auch größere Flottenkunden wie die BVG profitieren können.
Quelle: Ford – Pressemitteilung







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