Diese 7 E-Autos werden in der Realität besonders sparsam bewegt

Diese 7 E-Autos werden in der Realität besonders sparsam bewegt
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Dacia

Daniel Krenzer
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  —  Lesedauer 3 min

Dass die WLTP-Verbräuche, die von den Herstellern angegeben werden, oft von der Realität stark abweichen, ist nichts Neues. Vor allem bei Elektroautos sorgen Faktoren wie Fahrweise, Fahrprofil und Witterung für mitunter massive Ausschläge nach oben oder auch unten. Aussagekräftiger sind da Testverbräuche, die Fachjournalisten ermitteln – bestenfalls unter Angabe der bestehenden Rahmenbedingungen. So handhaben auch wir das in der Regel bei unseren Erfahrungsberichten.

Wir gehen aber heute einen Schritt weiter. Das Portal mit dem für E-Autos eigentlich unpassenden Namen Spritmonitor ermöglicht es auch Fahrern von Elektroautos, dort ihre Verbräuche regelmäßig zu hinterlegen. Das Portal hat die repräsentativen Werte ausgewertet und eine Liste erstellt, welche Elektroautos im Alltag besonders sparsam unterwegs sind. Wir wiederum haben geschaut, welche dieser Modelle aktuell laut EV Database verfügbar sind, woraus sich unsere Topliste ergibt (Abrufdatum 26. November 2025).

Am sparsamsten insgesamt inklusive bereits ausgelaufener Modelle ist dort übrigens der Kleinstwagen Peugeot iOn mit einem durchschnittlichen Verbrauch von nur 13,2 kWh. Doch auch der in diesem Zusammenhang immer wieder gelobte Hyundai Ioniq schneidet mit 14,3 kWh herausragend gut ab. Eine kleine Verzerrung ergibt sich bei ganz neuen Modellen, da die Werte für sie noch keinen vollen Winter lang erfasst worden sind, in dem die Verbrauchswerte üblicherweise etwas höher liegen.

Besonders viele Daten liegen übrigens für das Tesla Model 3 mit 825 Datensätzen vor, das mit einem durchschnittlichen Verbrauch von 18,2 kWh den 35. Gesamtrang belegt – allerdings sind hier auch Performance-Varianten inkludiert.

Aber nun zur Topliste:

7. Platz: Fiat 500

Los geht es mit dem kleinen italienischen Elektroflitzer der Stellantis-Marke. Insgesamt 193 Nutzer des Spritmonitors haben dazu regelmäßig Daten eingepflegt. Insgesamt kommt das Modell dabei auf einen Durchschnittsverbrauch von 16,5 kWh.

6. Platz: Renault 5

Mit 16,2 kWh kommt der E-Kleinwagen der Franzosen noch etwas sparsamer weg. Immerhin 24 Nutzer haben für das noch vergleichsweise neue Modell entsprechende Daten eingegeben.

5. Platz: Hyundai Kona

Mit 333 Nutzern deutlich valider sind dafür die Werte des Kona, der bereits in mehreren Generationen elektrisch auf den Straßen unterwegs ist. Im Durchschnitt verbrauchten die Spritmonitor-Nutzer dabei 16,1 kWh mit dem kompakten E-SUV.

4. Platz: Kia EV3

Ein weiteres recht neues Modell und Verwandter des Kona verpasst den Sprung auf das Treppchen nur knapp. Anhand der Daten von bislang 33 Nutzern ermittelte der Spritmonitor einen Durchschnittswert von 15,9 kWh.

3. Platz: Opel Astra

Opel

Auf Rang drei schafft es ein wenig überraschend der elektrische Opel Astra, der von seinen Nutzern sparsamer gefahren wird als der kleinere Corsa. 22 Nutzer kommen im Schnitt auf nur 15,5 kWh Verbrauch.

2. Platz: Hyundai Inster

Daniel Krenzer

Jüngst hat der ADAC den kleinen Hyundai als Testsieger unter den E-Kleinwagen präsentiert, und auch in dieser Liste geht es weit nach vorne. 33 Nutzer teilen die Verbrauchswerte mit ihrem Inster beim Spritmonitor und brauchen bislang im Schnitt 14,7 kWh.

1. Platz: Dacia Spring

Dacia

Das sparsamste aktuell verfügbare Modell und hinter Peugeot iOn und Citroën C-Zero drittsparsamste Modell insgesamt ist der E-Kleinstwagen der rumänischen Automarke. 147 Nutzer tragen beim Spritmonitor eifrig ihre Verbrauchswerte ein, woraus sich ein Wert von durchschnittlich nur 14,1 kWh pro 100 Kilometern ergibt.

Datenquelle: Spritmonitor (Abruf am 26. November 2025)

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Daniel Krenzer

Daniel Krenzer

Daniel Krenzer ist als studierter Verkehrsgeograf und gelernter Redakteur seit mehr als zehn Jahren auch als journalistischer Autotester mit Fokus auf alternative Antriebe aktiv und hat sich zudem 2022 zum IHK-zertifizierten Berater für E-Mobilität und alternative Antriebe ausbilden lassen.

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