Diese 7 E-Autos sind trotz großer Batterie sehr sparsam

Diese 7 E-Autos sind trotz großer Batterie sehr sparsam
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Lucid

Daniel Krenzer
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Grundsätzlich steigt mit der Größe der Batterie die Reichweite des Elektroautos, allerdings in der Regel nicht proportional. Der Grund ist einfach: Eine größere Batterie wiegt mehr, was sich wiederum auf den Verbrauch niederschlägt. Eine doppelt so große Batterie bringt also eher nicht doppelt so viel Reichweite, weil das E-Auto durch das Mehrgewicht einen höheren Verbrauch hat. Dennoch gibt es Elektroautos, die trotz einer sehr großen Batterie an Bord einen niedrigen Verbrauch aufweisen.

Wir haben heute einmal herausgesucht, welche Elektroautos die größten Batterien haben, jedoch laut EV Database in einem realistischen Szenario mit moderater Fahrweise (110 km/h auf der Autobahn) einen sehr guten Verbrauchswert von maximal 16 kWh pro 100 Kilometer aufweisen. Hier wissen vor allem E-Limousinen zu punkten, die im Gegensatz zu E-SUV deutlich weniger Windwiderstand bieten.

Daraus ergibt sich folgende Topliste (Abrufdatum 8. Mai 2026):

7. Platz: Tesla Model Y

Ein E-SUV mogelt sich dann doch in diese Top 7, was Tesla neben der schnittigen Form vor allem durch ein vergleichsweise niedriges Gesamtfahrzeuggewicht schafft. Das Model Y als RWD Premium wiegt lediglich 1976 Kilo, obwohl ein netto 79 kWh fassender Akku verbaut ist. Bei einem Verbrauch von 16,0 kWh im realistischen EV-Database-Szenario schafft es damit 495 Kilometer Reichweite ohne Zwischenladen.

6. Platz: Tesla Model 3

Technisch eng verwandt ist die E-Limousine der US-Amerikaner, die ebenfalls mit dem 79 kWh großen Akku zu haben ist, allerdings nur 13,6 kWh pro 100 Kilometer verbraucht und somit 580 reale Kilometer daraus zieht. Im Alltag sind diese Tugenden dann am Ende mehr wert als die reine Größe der Batterie. Zudem ist es mit Preisen ab knapp 46.000 Euro das günstigste Elektroauto in dieser Topliste.

5. Platz: Hyundai Ioniq 6

Mit 80 kWh noch etwas größer ist die Batterie in der schnittigen südkoreanischen E-Limousine, die mit 14,7 kWh pro 100 Kilometer ebenfalls auf einen sehr guten Verbrauchswert kommt, was mit 545 Kilometern realistischer Reichweite einhergeht.

4. Platz: BMW i4

Trotz ihrer Mischplattform ist auch die Münchner E-Limousine mit ihrem 81,3 kWh liefernden Akku sehr effizient, laut EV Database sind 15,5 kWh an Verbrauch realistisch. Damit fährt der i4 als eDrive 40 immerhin 525 Kilometer weit.

3. Platz: Mercedes-Benz CLA

Daniel Krenzer

Mit sogar 85 kWh an Batteriekapazität schafft das technisch überzeugende E-Coupé aus Stuttgart als 250+ sogar 585 Kilometer an realistischer Reichweite, denn der Verbrauch liegt im benannten Szenario bei nur 14,5 kWh.

2. Platz: Audi A6 Sportback e-tron

Audi

Obwohl er mit fast 95 kWh Kapazität einen echten Trümmer an Akku verbaut hat, lässt sich der Elektro-A6 sehr effizient bewegen. Laut EV Database sind 15,8 kWh pro 100 Kilometer als Verbrauch realistisch, womit der Sportback Performance 600 Kilometer weit fahren kann.

1. Platz: Lucid Air

Lucid

Mit 96 kWh noch ein bisschen größer ist die Batterie im Lucid Air Touring, der mit 16,0 kWh Verbrauch ebenfalls noch die Zielmarke schafft und sich somit vor alle anderen Modelle in dieser Topliste schiebt. Auch hier sind unter realistischen, moderat gefahrenen Bedingungen 600 Kilometer Reichweite möglich. Mit fast 100.000 Euro Startpreis ist es aber auch das teuerste E-Auto der Liste.

Datenquelle: EV Database (Abruf am 8. Mai 2026)

Genereller HinweisFür unsere Toplisten greifen wir immer bestimmte Merkmale von Elektroautos heraus und vergleichen sie miteinander. Es besteht dabei kein Anspruch, die Elektroautos insgesamt miteinander zu messen, auch eine Kaufempfehlung wollen wir damit nicht zum Ausdruck bringen. Wer vor der individuellen Entscheidung für ein Elektroauto steht, dem kann es sicher helfen, durch unsere Toplisten zu stöbern. Doch erst die Summe der Merkmale macht ein Elektroauto aus. Jede einzelne Topliste bietet dabei nur einen eingeschränkten Blick.

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Daniel Krenzer

Daniel Krenzer

Daniel Krenzer ist als studierter Verkehrsgeograf und gelernter Redakteur seit mehr als zehn Jahren auch als journalistischer Autotester mit Fokus auf alternative Antriebe aktiv und hat sich zudem 2022 zum IHK-zertifizierten Berater für E-Mobilität und alternative Antriebe ausbilden lassen.

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